Die Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen möchte mit Herstellern und Importeuren in einen Dialog über die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Kfz-Handel treten. Die GVO sollte erhalten werden, sagte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz nach der Fachgruppensitzung am Dienstag in Bonn. Einige Hersteller seien diesbezüglich schon an ihre Händlerverbände herangetreten, ergänzte der Vorsitzende der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen, Ulrich Fromme. Außerdem fordert die Fachgruppe die Restwertabsicherung nach dem Mercedes-Benz/Smart-Modell in einem Korridor von 2,5 bis drei Prozent. Deutlich war auch die Absage an die Eröffnung weiterer Vertriebswege wie das Teleshopping. Der jüngste Versuch von Volkswagen sei zwar "kein bahnbrechender Erfolg" gewesen. Dennoch wolle man hier generell keine Zweifel aufkommen lassen, dass solche Bestrebungen nicht erwünscht seien. Laut ZDK-Geschäftsführer Ulrich Dilchert plant der Verband eine Broschüre zum Gesamtthemenbereich "Garantie, Sachmängelhaftung, Kulanz und Rückrufaktionen" herauszugeben. Darin sollten die Betriebe darüber informiert werden, was in welcher Höhe ersatzfähig sei und welche Rechtsprechung es dazu gebe. "Derzeit wird unzureichend erstattet", begründete der Vorsitzende der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen die Maßnahme. Die Broschüre soll im Januar 2007 erscheinen und kostenpflichtig sein. Wieviel sie kosten solle, müsse noch errechnet werden. Es werde aber Sonderpreise für Mitglieder geben. (dp)
ZDK-Fachgruppe fordert Dialog mit Herstellern zur GVO
Fabrikatsvereinigung konstatiert erste Kontakte / Broschüre zu Garantie und Rückrufaktionen geplant