Vor allem weil die Nachfrage der Privatkäufer so nachhaltig lahmt, hat der ZDK seine Jahresprognose bei den Neuwagenverkäufen von 3,4 auf 3,25 Mio. Einheiten reduziert. "Mit 1,28 Mio. Neuzulassungen liegen wir per 31. Mai knapp 130.000 Einheiten bzw. minus 9,2 Prozent unter dem Vorjahreswert", begründete ZDK-Präsident Robert Rademacher bei der Pressekonferenz anlässlich der Mitgliederversammlung am Dienstag in Hamburg den Schritt. Bei den Gebrauchtwagenverkäufen wird das Vorjahresniveau von knapp 6,75 Mio. Einheiten ebenfalls nicht erreicht werden, glaubt der Verband nach einer aktuellen Umfrage in den Fabrikatsverbänden. Rademacher geht davon aus, dass Hersteller und Handel in Deutschland in Zukunft lernen müssen mit einem Absatz von zehn Mio. Fahrzeugen – neu und gebraucht – auskömmlich zu leben. "Frühere Volumina jenseits der 3,5 Mio. Neuzulassungen und 7,5 Mio. Besitzumschreibungen im Jahr gehören angesichts der erreichten Marktsättigung und der wesentlich verbesserten Qualität der Fahrzeuge in die Geschichtsbücher." Auch Serviceleistungen seien in den ersten Monaten vergleichsweise schwach in Anspruch genommen worden. Hier zeichne sich jedoch seit April eine erfreuliche Erholung ab. (dp) Ein ausführlicher Bericht über die ZDK-Mitgliederversammlung folgt in AH 12
ZDK korrigiert Jahresprognose nach unten
Rademacher: "Frühere Volumina gehören in die Geschichtsbücher"