Der angeschlagene US-Autobauer Ford schließt derzeit laut "Financial Times" Fusionen mit Rivalen oder den Verkauf von Marken wie Jaguar aus. Der neue Ford-Chef Alan Mulally werde sich stattdessen auf die Sanierung des verlustreichen Konzerns konzentrieren, berichtet die Zeitung am Mittwoch in ihrer Onlineausgabe. "Alle Analysen kommen zu dem Schluss, dass das für Ford die beste Wertschaffung ist", wird Mulally zitiert. Ford hatte am Montag mitgeteilt, dass sich der Verlust im dritten Quartal auf 5,8 Mrd. US-Dollar vervielfacht hat. Der Grund war ein Minus in Nordamerika sowie bei den Marken Jaguar und Land Rover. Positiv hat sich der Ford-Chef laut der Zeitung zu den jüngsten Investitionen in die Marken Jaguar und Land Rover geäußert. Sie begännen nun, Früchte zu tragen. "Wir sind sehr erfreut über den Fortschritt", wird er zitiert. (dpa)
Zeitung: Ford schließt Fusionen mit Rivalen oder Verkäufe aus
Ford-Chef will sich ganz auf die Sanierung konzentrieren / Fortschritte bei Jaguar und Land Rover