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Dieter Zetsche: Trennung bannt Gefahr der Übernahme.
Zetsche: Daimler ist keine Wurst
Der Vorstandsvorsitzende von DaimlerChrysler, Dieter Zetsche, hat sich optimistisch über die Perspektiven des Unternehmens nach dem Verkauf der Chrysler Group geäußert. Nun habe man "für die Zukunft eine sehr gute Perspektive", sagte er dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Die nächsten Jahre werden gut." DaimlerChrysler hatte vor fünf Wochen den Verkauf der Chrysler Group an den Finanzinvestor Cerberus bekannt gegeben. Auch durch die Trennung von Chrysler habe sich der Börsenwert des Unternehmens so stark erhöht, dass die Gefahr einer Übernahme durch Finanzinvestoren deutlich geringer geworden sei, sagte Zetsche. "Die Verdopplung des Börsenwerts hat bereit stattgefunden und ist also für Finanzinvestoren nicht mehr eine Wurst, nach der zu schnappen sich lohnen würde. Das Risiko, dass andere Einfluss auf das Unternehmen nehmen, und zwar ungewollt, ist heute deutlich geringer. Vor einem Jahr war das Unternehmen weniger als 35 Milliarden Euro wert, heute sind es etwa 70 Milliarden." Zur Klima-Problematik und zu den Fortschritten bei der Entwicklung verbrauchsgünstiger Autos, die entsprechend weniger CO2 emittieren, sagte der DaimlerChrysler-Chef: "Letztlich kann die Antwort auf das Klimaproblem nur eine technologische Antwort sein, und da sind wir am besten aufgestellt." Die deutsche Autoindustrie insgesamt habe "viel geleistet" und nehme ihre Verantwortung wahr. (dpa)
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(Foto: DaimlerChrysler/Archiv/AHO-Montage)
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