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Dieter Zetsche
Managergehälter
Zetsche gegen staatlichen Eingriff
Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche lehnt eine staatliche Regulierung von Managergehältern ab. "Aus ordnungspolitischer Sicht bezweifle ich, dass der Staat sich in die Preisbildung einmischen soll, dazu gehören auch die Gehälter", sagte Zetsche dem "Rheinischen Merkur" (Donnerstag). Natürlich wisse er, dass unternehmerisches Handeln in allen Aspekten auch politische und gesellschaftspolitische Auswirkungen habe. Deshalb spiele auch die Festlegung von Managementgehältern eine wichtige Rolle. "Aber über die muss vor diesem Hintergrund der Aufsichtsrat entscheiden", stellte der Daimler-Chef fest. Die Gehaltsentwicklung der Manager darf nach Zetsches Worten nicht von der Zahl und dem Erhalt der Arbeitsplätze im Unternehmen abhängig gemacht werden. "Das ganze Unternehmen würde nicht mehr funktionieren, wenn wir alle Mitarbeiter dauerbeschäftigten, obwohl nicht ausreichend Arbeit vorhanden ist." Die Unternehmen bräuchten Flexibilität. (dpa)
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(Foto: Daimler)
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