Freitag, 10.02.2012
03.03.2010
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Daimler

Zetsche spürt Gewinneinbruch auf dem Konto

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss wegen des Gewinneinbruchs bei dem Autobauer auch persönlich den Gürtel enger schnallen. Angesichts der anhaltenden Talfahrt des Premiumherstellers schrumpfte das Jahreseinkommen des Managers zum zweiten Mal in Folge deutlich. Rund 4,3 Millionen Euro erhielt der Konzernlenker, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2009 hervorgeht. 2008 lag Zetsches Jahresverdienst noch bei fast fünf Millionen Euro, ein Jahr zuvor sogar bei 10,2 Millionen Euro. Insgesamt wurden für den Daimler-Vorstand 11,8 Millionen Euro ausgeschüttet nach 16,6 Millionen ein Jahr zuvor. Die Bezahlung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus einer fixen Grundvergütung, einem Jahresbonus sowie einer variablen Vergütung zusammen, die auf mittel- und langfristige Ziele ausgelegt ist. Dazu kommen zu versteuernde geldwerte Vorteile für Dienstwagen sowie Aufwendungen für Sicherheitsdienstleistungen. Die Höhe der Ausschüttung für die Manager orientiert sich vor allem am operativen Gewinn des Konzerns, der Entwicklung im Industriegeschäft sowie einem Aktienoptionsplan. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Daimler in der weltweiten Autokrise tiefrote Zahlen eingefahren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rutschte von plus 2,7 Milliarden Euro auf einen Fehlbetrag von 1,5 Milliarden Euro ab. Unter dem Strich gab es einen Verlust von 2,6 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,4 Milliarden Euro im Jahr zuvor. In diesem Jahr peilt der Hersteller ein EBIT von mehr als 2,3 Milliarden Euro an – dies würde sich 2010 auch in den Geldbeuteln der Vorstände bemerkbar machen. Neben den Einbußen, die sich aus dem Vergütungssystem ergeben, hatte sich der freiwillige Gehaltsverzicht des Führungsgremiums in niedergeschlagen. Seit Mai 2009 verzichten die Vorstandsmitglieder wegen der anhaltend negativen Geschäftsentwicklung bei Daimler auf 15 Prozent ihrer Grundvergütung. Die Regelung gilt bis Ende Juni. (dpa)

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

03. März 2010 14:16
Philip Reitenbach meint:
Sehr geehrter Herr Hölzel,
Ihnen geht es also um die Verhältnismäßigkeit. Ja wer Anderes soll denn das Verhältnis festlegen als der Markt. Das ist halt so in der Marktwirtschaft.
Ich erkäre es Ihnen gerne an einem Beispiel: Ich war vor kurzem auf der Suche nach einem Serviceberater und hatte zwei Personen in die engere Wahl genommen. Der eine war ganz ok, der andere war super. Derjenige der super wusste dies auch sehr genau und hat beim Gehalt natürlich mehr verlangt. Diese Spiel ist dasselbe bei einem gesuchten Gebrauchtwgagen, einem Verkaufsleiter und schließlich auch bei einem Dr. Z.

Ach Herr Hölzel, ich finde es immer wieder lustig wie man Neid mit einer Verhältnismässigkeitsdebatte kaschieren kann.

Ich jedenfalls gönne es jedem, auch dem Poldi;-)

Philip Reitenbach


03. März 2010 12:42
Dieter M. Hölzel meint:
Ach, Herr Reitenbach, Sie verstehen einfach nicht um was es geht, der
Poldi ist da auch gemeint, vielleicht hilft das etwas auf die Sprünge
in Ihrer Betrachtung.

Und Schnauzbartträger wird auch so geschrieben, aber hat sich erst mal
ein Fehler eingeschlichen, zieht sich das so durch.

Dem Herrn Schnauzbartträger ist niemand neidig, es sind halt gewisse
Verhältnismäßigkeiten die gigantisch sind, darum geht es und nicht um
Neid oder Mißgunst, Herr Reitenbach.


03. März 2010 12:36
A. Aslau meint:
Nicht das wir uns falsch verstehen:
"Neid" kommt zumindest bei mir nicht auf - es ging mir um die Kommentierung der Aussage aus dem Artikel:..."Herr Zetsche muß den Gürtel enger schnallen, weil er NUR noch 4,3 Mio. verdient..."

Und die halte ich in der Form für recht lächerlich.

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