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Eine wachsende Zahl von deutschen Autofahrer zieht auch eine Reparatur mit gebrauchten Teilen in Betracht.
Studie
Zustimmung für Second-Hand-Ersatzteile
Hohe Unfall-Kosten für Werkstattarbeiten, für Ersatzteile und gleichzeitig für Versicherungsprämien zeigen Wirkung: Fast jeder zweite Autofahrer ist bereit, bei einem selbstverschuldeten Unfall für die Reparatur auf gebrauchte Ersatzteile zu vertrauen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der "Management- und Organisationsberatung hnw consulting" in Zusammenarbeit mit dem "IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung". Demzufolge waren knapp 48 Prozent der 1.062 befragten Fahrzeughalter damit einverstanden, wenn ihr Versicherer gebrauchte Ersatzteile bei einem selbst verschuldeten Unfall für die Reparatur verwendete.
Einerseits lassen sich dadurch niedrigere Reparaturkosten erzielen, andererseits könnten sich noch differenziertere Versicherungstarife ergeben. In Verbindung mit einem Reparaturmodell, das gebrauchte (allerdings nicht sicherheitsrelevante und geprüfte) Ersatzteile einbezieht, wäre es möglich, günstigere Tarife anzubieten.
Die Studie ergab allerdings je nach Fahrzeugmarke große Unterschiede in der Bereitschaft zum Einsatz der Second-Hand-Teile: Renault-Fahrer zeigten sich mit 59 Prozent zustimmend, aber nur 39 Prozent der Mercedes-Fahrer mochten sich mit gebrauchten Ersatzteilen anfreunden. Fachleute rechnen damit, dass sich beim Einsatz dieser Teile die Materialkosten um bis zu vierzig Prozent verringern ließen. (mid/wp)
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(Foto: dpp)
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