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Das Dementi von Geely zum Interesse an Volvo könnte womöglich ein taktischer Schachzug sein.
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Zweifel am chinesischen Interesse an Volvo
Am angeblich starken Interesse des chinesischen Autokonzerns Geely an einer Volvo-Übernahme sind Zweifel aufgekommen. Wie die Stockholmer Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" am Mittwoch berichtete, soll Geely dem US-Autobauer Ford am Wochenende mitgeteilt haben, dass man zu keinem Zeitpunkt ein eigenes Kaufinteresse bekundet habe. Ford hatte seine schwedische Tochter vor einem Jahr zum Verkauf gestellt. Nach monatelangen Gerüchten bestätigte ein Geely-Spitzenmanager vor einer Woche in Hongkong, sein Unternehmen wolle Volvo "am liebsten allein und komplett" von Ford übernehmen. Jetzt hieß es dazu unter Berufung auf Unternehmenskreise in der Detroiter Ford-Zentrale, Geely habe die Kompetenz des lediglich für die Auto-Sparte zuständigen Konzernchefs Gui Shengyue bestritten. Dieser habe sich nicht für das Gesamtunternehmen äußern können. Stockholmer Beobachter meinen, das Dementi könnte möglicherweise nur ein taktischer Schachzug für die Verkaufsverhandlungen sein. Volvo hat nach massiven Absatzeinbrüchen zuletzt positivere Verkaufszahlen unter anderem vom nordamerikanischen Markt gemeldet. Beim schwedischen Konkurrenten Saab, einer bisherigen Tochter von des US-Autobauers General Motors, steigt der chinesische BAIC-Konzern als Investor ein. (dpa)
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