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Werbung ohne Abmahngefahr

Erlaubter und unerlaubter Wettbewerb im Autohaus

"Jeder 7. Arbeitsplatz hängt vom Auto ab“ heißt es. Ob Wahrheit oder Mythos: Bei den wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen hat man den Eindruck, dass es eher jede zweite Abmahnung ist, die den Automobilhandel trifft. Das bestätigt die Kassenlage der Deutschen Umwelthilfe: Dort hat man in den Jahren 2014 und 2015 (die Zahlen für 2016 liegen noch nicht vor) nach eigenen Angaben über 4,7 Mio. EURO eingenommen, die größtenteils „aus der Überwachung von Unternehmen stammen, die gegen die Energieverbrauchskennzeichnung verstoßen haben“. Übersetzt heißt das wohl: Der Automobilhandel hat in den letzten Jahren einen deutlichen siebenstelligen (!) Betrag an Vertragsstrafen allein an die Deutsche Umwelthilfe bezahlt.

IHR REFERENT

RA Sascha Leyendecker

  • Partner der Kanzlei JuS Rechtsanwälte, Augsburg
  • Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz
  • Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
  • Lehrbeauftragter an der Hochschule Augsburg

 

Der Referent ist durch eine Vielzahl von Seminaren, Workshops und Vorträge speziell im Bereich des Wettbewerbsrechts für Autohäuser sehr erfahren. Er ist für den Bereich PKW-EnVkV / Deutsche Umwelthilfe Empfehlungsanwalt sämtlicher bayerischer Kfz-Innungen. Er verfügt über eine sehr umfangreiche forensische Erfahrung, gerade im Bereich des Werberechts für Autohäuser.

IHR NUTZEN

Die Teilnehmer kennen nach dem Seminar wesentliche wettbewerbsrechtliche Normen, um Abmahnungen zu vermeiden. Darüber wird den Teilnehmern aber auch ein grundsätzliches Gefühl vermittelt , welche Art von Werbung ggf. kritisch sein könnte und einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollte. Schließlich werden den Teilnehmern Kenntnisse vermittelt, um rechtsmissbräuchliche Abmahnungen zu erkennen und zielorientiert mit (berechtigten) Abmahnungen umzugehen, um vorschnelle Entscheidungen zu verhindern.

Der Referent wird eine umfangreiche Arbeitsunterlage zur Verfügung stellen, ferner auch kompakte Checklisten ausgeben.

INHALT

Grundzüge des Wettbewerbsrechts mit zahlreichen Fallgestaltungen aus dem Bereich Autohaus / Kfz-Werkstatt

Irreführende Werbung gem. §§ 5, 5a UWG, insbes.: Abmahnfalle Nebengesetze

  • Werbung mit Garantien
  • Anbieterkennzeichnung
  • Vergleichende Werbung
  • Probleme der Preisangabenverordnung

Richtige Bewerbung von Kredit- und Leasingangeboten

  • in Printanzeigen
  • im Internet (homepage, Banner, soziale Netzwerke)

Kennzeichnungspflichten nach der PKW-EnVkV (Deutsche Umwelthilfe):

Kompakt: „Wo muss ich wie werben?“

  • Werbebegriff
  • zu kennzeichnende Fahrzeuge (PKW, Tageszulassungen, Vorführwagen, Neuwagenbegriff)

Unterschiedliche Anforderungen an die Form der Kennzeichnung abhängig von der Art der Werbung, nämlich

  • im Autohaus, bei Messen und Gewerbeschauen etc.
  • in Druckschriften
  • elektronische Werbung einschl. Facebook / Soziale Netzwerke
  • Virtueller Verkaufsraum – was ist das?
  • Mischformen, E-Paper, Video-Channels

Zahlreiche Fallbeispiele aus der Rechtsprechung und der Praxis des Referenten hierzu

Was ist zu tun, wenn bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben wurde?

  • Rechtsnatur, Reichweite und Wirksamkeit einer Unterlassungserklärung
  • insbes.: Haftung für Erfüllungsgehilfen (Mitarbeiter, Portale, Zeitungen, Agenturen)
  • Formulierungsalternativen (Höhe der Vertragsstrafe, Neuer Hamburger Brauch, Modifizierung)
  • Handlungsalternativen: notarielle Unterwerfungserklärung, Gerichtsverfahren, Kosten

 

Wann ist eine Abmahnung rechtsmissbräuchlich? Erkennbarkeit und Vorgehen

Aktuelle Abmahnungen im Bereich der Gestaltung einer Homepage oder eines Shops

  • Zwingende Informationspflichten gem. EGBGB
  • Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufserklärung
  • ODR-Plattform und Verbraucherschlichtungsgesetz, Pflichthinweise
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen“

Bildrechte und Veranstaltungen

  • Bildrechte
  • Übernahme von Fotos aus dem Internet
  • Fotos aus Stock Archiven
  • Lizenzkosten
  • Umgang mit Abmahnungen, Höhe des (angemessenen) Schadenersatzes

Veranstaltungen

  • Rechte der fotografierten Personen
  • Erforderliche Einwilligungen
  • Praktische Umsetzung

 

Das Seminar ist als eintägiges Kompaktseminar in einem Umfang von ca. 6-7 Stunden (zzgl. Pausen) ausgelegt.

ZIELGRUPPE

Das Seminar ist geeignet für Marketingverantwortliche, Inhaber, Geschäftsführer, Markenverantwortliche, Verkaufsleiter, Betriebsleiter im markengebundenen oder -freien Autohandel.

TERMINE UND ORTE

 

Donnerstag, 01. März 2018 in Hannover

Dienstag, 13. März 2018 in Frankfurt

Mittwoch, 11. April 2018 in Stuttgart

Jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr

TEILNEHMERGEBÜHR

Die Teilnehmergebühr beträgt brutto 391,51€ (netto 329,- zzgl. 62,51 € MwSt.) und beinhaltet die Teilnehmerunterlagen sowie Tagungsgetränke, Kaffeepausen und Mittagessen.

Für AUTOHAUS-Abonnenten und Kunden des Sponsors ermäßigt sich die Gebühr auf brutto 355,81 € (netto 299,- zzgl. 56,81 € MwSt.)

ALLGEMEINE HINWEISE

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Informationen kompakt
Termine Veranstaltungen
  • 01.03.2018 Hannover
  • 13.03.2018 Frankfurt
  • 11.04.2018 Stuttgart
Gebühren Gebühren
Für AUTOHAUS-Abonnenten und Kunden des Sponsors ermäßigt sich die Gebühr auf brutto 355,81 € (netto 299,- zzgl. 56,81 € MwSt.)