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Werbung ohne Abmahngefahr

Ob wirklich jede zweite Abmahnung den Automobilhandel trifft ist eher ein Gefühl als eine Erkenntnis. Ein Fakt ist aber, dass allein die Deutsche Umwelthilfe auch im Jahr 2017 wieder ca. € 2,5 Mio. an Vertragsstrafen und Abmahnpauschalen einkassiert hat. In ihrem Jahresbericht 2017 bezeichnet die DUH dieses als „Einnahmen aus ökologischer Marktüberwachung“. Hierüber man mag schmunzeln oder schimpfen:  

Wichtig ist, dass der Automobilhandel auf die abmahnrelevanten Fallen der Fahrzeugbewerbung vorbereitet ist und nicht am Ende die gegen ihn gerichteten Abmahnungen finanziert.

Dieses gilt umso mehr im Hinblick auf die in 2019 erfolgende Änderung der PKW-EnVkV auf das neue Testverfahren WLTP. Hier wird sich einiges tun: Denn die PKW-EnVkV verpflichtet derzeit noch zur Kennzeichnung nach NEFZ. Die Änderung zu WLTP wird aber kommen – und zwar bald.

Das schon in 2017 und 2018 angebotene Seminar erfährt aufgrund der Gesetzesänderung eine Straffung und ein Update: Die Erfordernisse der Kennzeichnungspflichten von Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen (PKW-ENVkV), ab 2019 mit WLTP-Werten, verlangen diese Aktualisierung. Die zunehmend auftretenden Probleme bei der Bewerbung von Finanzierungs- und Leasingangeboten, auch über mobile Endgeräte und in sozialen Netzwerken, machen eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema notwendig, um eventuellen Abmahnungen vorzubeugen.

Aufgrund der zahlreichen Neuerungen ist das Seminar auch für Teilnehmer(innen) geeignet, die bereits 2017 oder 2018 dabei waren.

IHRE THEMEN

Kennzeichnungspflichten nach der Pkw-EnVKV (Deutsche Umwelthilfe)

Von NEFZ zu WLTP: Was ändert sich?

Neuwagenbegriff der Pkw-EnVKV (Tageszulassung, Vorführwagen)

„Wo muss ich wie werben“ inklusive vieler Fallbeispiele aus der Rechtsprechung/Praxis: unterschiedliche Anforderungen an die Form der Kennzeichnung abhängig von der Art der Werbung, nämlich

  • im Autohaus, bei Messen und Gewerbeschauen
  • bei der Druckschriftenwerbung
  • bei der elektronischen Werbung einschließlich sozialer Netzwerke
  • im virtuellen Verkaufsraum
  • Mischformen, ePaper, Video-Channels, HabbTV

Was ist zu tun, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert oder eine Vertragsstrafe fällig gestellt wird? – Alternativen zu „unterschreiben und zahlen“!

Finanzierungs- und Leasingwerbung

  • Art und Umfang der Hinweispflichten gemäß § 6a Preisangabenverordnung und § 5, 5a UWG bei Finanzierung- und Leasingangeboten
  • Hinweispflichten
  • Platzierung von Detailinformationen in Online- und Printwerbung einschließlich Sozialer Netzwerke

Das Seminar beinhaltet insgesamt eine Vielzahl von branchenspezifischen Fallbeispielen, insbesondere in den abmahngefährdeten Bereichen. Aufgrund der Gesetzesänderungen zum zweiten Quartal 2019 wird die Neufassung der Pkw-EnVKVK einen erheblichen Raum einnehmen.

 

Nach Möglichkeit sollte das Seminar interaktiv ablaufen. Fragen und Anmerkungen auch zu ggf. nicht besprochenen wettbewerbsrechtlichen Themen sind daher ausdrücklich erwünscht!

WORKSHOP - auch einzeln buchbar

Der zusätzlich buchbare Workshop am 20.03.2019 in Wiesbaden macht den Abmahnschutz „rund“. Wir starten mit einem Impulsvortrag zum Thema „Digitalisierung heute-morgen-übermorgen“ und den sich hieraus ergebenden Werbeformen. Die Inhalte des Seminars werden dann nochmals kurz und kompakt zusammengefasst. Danach geht es an die praktische Umsetzung:

Die Teilnehmer erstellen in Kleingruppen aufgrund ihres erworbenen theoretischen Wissens an den selbst mitgebrachten oder zur Verfügung gestellten Notebooks (bspw. mit Adobe Photoshop) eigene Werbeanzeigen nach einer vom Referenten vorgegebenen Aufgabe bspw. eines bestimmten Fahrzeugmodells mit einem Leasingangebot oder einer Sonderaktion („Umweltprämie“). Darüber hinaus werden die Teilnehmer einen eigenen Facebook-Account gestalten und mit Inhalten befüllen.

Die Arbeitsergebnisse werden dann mit allen diskutiert und vom Referenten analysiert.

Auch vermeintlich fernliegenden Werbeformen werden im Seminar ihren Platz finden: Oder können Sie rechtssicher die Frage beantworten, ob Siri oder Alexa die Verbrauchsangaben wissen und mitteilen müssen ?

 

 

IHR REFERENT

RA Sascha Leyendecker,

  • Partner der Kanzlei JuS Rechtsanwälte, Augsburg
  • Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz
  • Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
  • Lehrbeauftragter an der Hochschule Augsburg

ZIEL DES SEMINARS

Im Bereich Pkw-EnVKV (Deutsche Umwelthilfe) geht es darum, die verschiedenen Kennzeichnungspflichten abhängig von der Art bzw. dem Ort der Werbung zu beherrschen. Den Teilnehmern wird ein grundsätzliches Gefühl dafür vermittelt, welche Art von Werbung ggf. kritisch sein könnte und einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollte. Außerdem werden Kenntnisse vermittelt, um rechtsmissbräuchliche Abmahnungen zu erkennen und zielorientiert mit (berechtigten) Abmahnungen umzugehen, um vorschnelle Entscheidungen zu verhindern.

Bei der Finanzierungs- und Leasingwerbung sowie im Hinblick auf das Verbot der irreführenden Werbung wird der Stand der Rechtsprechung besprochen: Wo muss ich welche Informationen verfügbar machen? Ist eine Verlinkung auf Detailangaben zulässig?

ZIELGRUPPE

Marketingverantwortliche, Inhaber, Geschäftsführer, Markenverantwortliche, Verkaufsleiter, Betriebsleiter

TERMINE UND ORTE

Termine

22.01.2019 in München-Parsdorf

05.03.2019 in Hannover

19.03.2019 in Wiesbaden

20.03.2019 Workshop in Wiesbaden (zusätzlich buchbar)

Buchen Sie zusätzlich zum Seminar den Workshop am 20.03.2019 zum Kombipreis und lernen Sie das Erlernte praktisch anzuwenden!

TEILNAHMEGEBÜHR

Die Teilnahmegebühr für die Teilnahme an einem Seminartag beträgt brutto 427,21 Euro (netto 359,– Euro zzgl. 68,21 Euro MwSt.) und beinhaltet die Teilnehmerunterlagen sowie Tagungsgetränke, Kaffeepausen und Mittagessen. Für AUTOHAUS-Abonnenten und Kunden des Sponsors ermäßigt sich die Gebühr auf brutto 391,51 Euro (netto 329,- Euro zzgl. 62,51 Euro MwSt.).

 

Kombipreis bei Buchung von einem Seminartag + Workshop am 20.03.2019 in Wiesbaden: 

brutto 664,02 Euro (netto 558,- Euro zzgl. 106,02 Euro MwSt.) bzw. für AUTOHAUS Abonnenten und Kunden des Sponsors ermäßigt sich die Gebühr auf brutto 628,32 Euro (netto 528,- zzgl. 100,32 Euro MwSt.)

Informationen kompakt
Termine Veranstaltungen
  • 22.01.2019 München (Parsdorf)
  • 22.01.2019 Sem. München + Worksh. 20.3. Wiesbaden
  • 05.03.2019 Hannover
  • 05.03.2019 Sem. Hannover + Worksh. 20.3. Wiesbaden
  • 19.03.2019 Wiesbaden
  • 19.03.2019 Sem. + Workshop 20.3. Wiesbaden
  • 20.03.2019 Workshop Wiesbaden
Gebühren Gebühren
Die Teilnahmegebühr für die Teilnahme an einem Seminartag beträgt brutto 427,21 Euro (netto 359,– Euro zzgl. 68,21 Euro MwSt.) und beinhaltet die Teilnehmerunterlagen sowie Tagungsgetränke, Kaffeepausen und Mittagessen. Für AUTOHAUS-Abonnenten und Kunden des Sponsors ermäßigt sich die Gebühr auf brutto 391,51 Euro (netto 329,- Euro zzgl. 62,51 Euro MwSt.).

Kombipreis bei Buchung von einem Seminartag + Workshop am 20.03.2019 in Wiesbaden:

brutto 664,02 Euro (netto 558,- Euro zzgl. 106,02 Euro MwSt.) bzw. für AUTOHAUS Abonnenten und Kunden des Sponsors ermäßigt sich die Gebühr auf brutto 628,32 Euro (netto 528,- zzgl. 100,32 Euro MwSt.)