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11.03.2019 | 1.779 Aufrufe
Highlights der Retro Classics 2019
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Vom 7. bis 10. März strömten Liebhaber und Sammler klassischer Fahrzeuge zur Retro Classics nach Stuttgart, der weltweit größten Oldtimermesse. Das Angebot war breit gefächert: Neben zahlreichen Alltagsklassikern deutscher Hersteller fanden sich auch viele hochpreisige Exoten wie dieser Ferrari F40. Er war der letzte Sportwagen aus Maranello, der unter Firmengründer Enzo Ferrari entstand. Das Exemplar im Bild, Baujahr 1989, erhielt eine GT-Modifizierung und wurde so nur drei Mal gebaut. Entsprechend hoch war der Preis: 1.150.000 Euro. 

© Foto: Andreas Heise
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Sieht aus wie eine stinknormale Mercedes-Limousine vom Typ 124? Der Kenner wird angesichts der ausgestellten Kotflügel schon misstrauisch geworden sein. Es handelt sich um einen begehrten 500 E. Dei Power-Limo mit 326 PS starkem V8 wurde größtenteils bei Porsche in Zuffenhausen gebaut. Der Preis für das Sammlerstück mit nur knapp 62.000 Kilometern: 69.900 Euro. Das billigste Exemplar, das die Redaktion auf der Retro Classics entdeckte, kostete 25.000 Euro.

© Foto: Andreas Heise
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Porsche hatte auf der Retro Classics Heimspiel. Vom Ur-Modell, dem 356, bis hin zu noch jungen Modellreihen wie 996 oder 997 war alles vertreten. Die Preise sind nach wie vor hoch - speziell wenn es um den 911er geht. Am günstigsten gelingt der Einstieg in die Porsche-Welt mit einem 924 - einst als "Hausfrauen-Porsche" verschrien, hat sich sein Image mittlerweile gewandelt. Auch günstiger als die Ikone 911 - der 912 mit 4-Zylinder (Bild). 

© Foto: Andreas Heise
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Auch wenn die deutschen Hersteller in Stuttgart deutlich in der Mehrheit waren, so standen auch etliche japanische Klassiker zur Auswahl. So wie dieser schwarze Honda NSX, an dessen Entwicklung Formel-1-Legende Ayrton Senna beteiligt gewesen ist. Auch ein Grund, warum der Sportwagen kein Schnäppchen ist. 59.900 Euro rief der Verkäufer auf.

© Foto: Andreas Heise
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Eine geschrumpfte Corvette? Der Opel GT sieht so gar nicht nach deutschem Automobilbau der 1960er- und -70er Jahre aus. Vielleicht ist er genau deshalb heute so begehrt. Das zweisitzige Coupé im Bild, ein GT-J 1900 aus 1972, suchte für 25.900 Euro einen neuen Besitzer. Spruch auf dem Verkaufsschild: "Nur Fliegen ist schöner."

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Dieses VW Käfer Cabrio steht für einen Trend in der Klassiker-Szene, der sich angesichts der Diskussionen um Feinstaub und NOX noch verstärken könnte. Denn dieser Käfer fährt vollelektrisch. Verantwortlich dafür ist die Retrokäfer GmbH aus Bielefeld. Kernstück ist eine speziell entwickelte Bodengruppe, in der sich auch die Batterie befindet. 

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Von Emissionen etc. wollte dieses Ford Mustang Coupé hingegen nichts wissen. Das Pony-Car setzt auf einen klassischen 4,8 Liter großen V8 mit 200 PS. Seit der Erstzulassung hat das US-Car 71.800 Miles abgespult. Laut Verkäufer "komplett rostfrei" - so sollte der Mustang 26.800 Euro kosten. 

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Pagoden waren auf der Retro Classics etliche zu sehen. Diese hier hatte eher Seltenheitswert. Entgegen den anderen auf Hochglanz polierten Exemplaren trug sie ihre ausgeprägte Patina stolz zur Schau. Genau das Richtige für jemanden, der nach einem Restaurationsobjekt suchte. Denn der Preis lag bei "nur" 29.950 Euro. Das Gros der begehrten W 113-Reihe von Mercedes-Benz bewegt sich eher zwischen 80.000 und 120.000 Euro.  

© Foto: Andreas Heise
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BMW präsentierte sich auf der Retro Classics mit einer eigenen Sonderausstellung. Hier durfte ein Auto nicht fehlen: der BMW M1. In den letzten Jahren haben die Preise für den auf 399 Stück limitierten Straßenrennwagen kräftig angezogen. Und wenn es sich - wie in diesem Fall - laut Verkäufer um ein Fahrzeug "in einem absolut neuwertigen Original-Zustand" mit nur 13.394 Kilometern Laufleistung handelt, dann werden auch mal schlappe 825.000 Euro aufgerufen.  

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Im Vergleich zu diesem Ferrari 275 GTB/4 Long-Nose war der BMW M1 noch ein Schnäppchen. Das edle Stück italienischen Karosseriebaus sollte 2.650.000 Euro kosten. Normalsterbliche nahmen in Halle 1 klar die Rolle des Beobachters ein - als Käufer musste man zum Teil schon mehrfacher Millionär sein. 

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Diesen Oldtimer kennen auch die Menschen, die mit einem Auto nur von A nach B kommen wollen: das Mercedes-Benz SL 300 Coupé. Der Flügeltürer ist weithin bekannt und entsprechend teuer. Während er normalerweise die Millionen-Marke knackt, ist die Roadster-Variante etwas billiger.

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Der Mercedes-Flügeltürer gilt als Stil-Ikone. Doch bei diesem 300 SL AMG scheiden sich wohl die Geister. Da hilft es wenig, dass er nur elf Mal gebaut wurde. AMG-Felgen, modernes Sportlenkrad, Recaro-Sitze und ein KW-Sportfahrwerk. Für die einen eine moderne Neuinterpretation, andere würden spöttisch fragen, ob nicht einfach nur die Original-Teile ausgegangen sind. 

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Was war das für ein Aufruhr, als BMW 1973 den 2002 turbo vorstellte. Zunächst mit einem Schriftzug in Spiegel-Schrift. Damit der Vordermann auf der Autobahn sofort wusste, was Sache ist. Und das mitten in der Ölkrise. Heute besitzt der 170 PS starke Zweitürer Kultstatus. Dieses gepflegte Exemplar mit nur 25.000 Kilometern stand für 109.000 Euro zum Verkauf.

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Kaege Retro - hier ist der Name Programm. Man nehme die klassische Karosserie eines Porsche 911 und verbaue moderne Technik. Eine Formel, die in der Szene immer öfters Schule macht - jedoch durchaus umstritten ist. Bei Kaege begann einmal alles mit der Idee,  die Gene des luftgekühlten 993 mit der Optik eines F-Modells zu vereinigen.

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Während Lancia heute nur noch ein Schatten seiner selbst ist, standen die Italiener einmal für großen Rallye-Rennsport. Bester Beweis: der Delta HF Integrale. Schon lange ein begehrtes Sammlerobjekt. Diese giftgelbe Evo II-Version sollte 77.000 Euro kosten.

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Renault hingegen hat es geschafft und eine Rennsport-Legende wiederbelebt - der Alpine A110 feierte einst zahlreiche Erfolge, zum Beispiel den Sieg bei der Rallye Monte Carlo. Zu Ehren des Modells kam es 2017 zu einer gelungenen Neuauflage (im Hintergrund). 

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Eine Marke, die ebenfalls auf eine große Geschichte zurückblickt, ist Borgward. Das wohl bekannteste Modell: die Isabella. In der Mitte die äußerst elegante Coupé-Variante.

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Der Golf I ist ein günstiger Einstieg in die Oldtimer-Welt. Für dieses gepflegte 78er-Modell aus 1. Hand (!) wurden 7.990 Euro aufgerufen. Über die Baureihen hinweg sind beim Golf speziell die GTI-Versionen gefragt.

© Foto: VW
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Es ist immer wieder bemerkenswert, wie sich die Beliebtheit eines Autos im Laufe der Zeit wandeln kann. Das Z3 M Coupé trug einst den Namen "Turnschuh" - und das war nicht unbedingt positiv gemeint. Wahrscheinlich ist es genau diese eigenwillige Form, die heute Begehrlichkeiten weckt - und natürlich das "M"-Kürzel. Auf der Retro Classics waren mehrere Fahrzeuge zu sehen, deren Preise sich zwischen 30.000 und 40.000 Euro bewegten.

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Er ist einer der Alt-Stars unter den Allradlern und bekannt für seine robuste Technik: der Land Rover Defender. Dieser "Landy" der ersten Serie aus 1952 erhielt vor zwölf Jahren eine Komplettrestaurierung. Wer ihn mit nach Hause nehmen wollte, musste 27.000 Euro übrig haben.

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Zum Schluss noch ein besonderes Fundstück: eine Eckler Corvette. Zunächst muss man sagen, dass so eine originale Corvette C3 mit ihrer "Coke-Bottle"-Form durchaus ihre Reize hat. Warum also versuchen, einen Leichenwagen daraus zu machen? Oder ist es doch eine wagemutige Shooting-Brake-Version? Nur zehn Stück wurden gebaut - vielleicht auch besser so ... 

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