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02.03.2020
Highlights der Retro Classics 2020
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Die Retro Classics hatte auch 2020 einiges aufzubieten. So fanden sich in Halle 1 zwei originale Rallye-Legenden gleich nebeneinander. Vorne ein Lancia Stratos (599.000 Euro laut Preisschild) im Alitalia-Design, hinter dem Keil ein Lancia Rally 037 (559.000 Euro) im Martini-Look.   

© Foto: Andreas Heise/AUTOHAUS
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Nur ein paar Meter weiter fand sich dieses gelbe Duo. Doch die Fahrzeuge vereint nicht nur die Farbe - beide sind auch äußert rar. Denn wie oft sieht man schon einen Bugatti Chiron (l.) oder einen Porsche 968 Turbo RS? 

 

© Foto: Andreas Heise/AUTOHAUS
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US-Cars sind auf der Retro Classics zwar in der Minderheit - zu groß ist die Porsche- und Mercedes-Dominanz. Doch wenn sich ein Ami blicken lässt, dann heißt es meistens "Nicht kleckern, sondern klotzen". So wie bei diesem Ford Mustang Boss 302 aus 1969. Für das restaurierte Muscle Car mit Original-Motor rief der Verkäufer 89.000 Euro auf.

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Das BMW-Muscle-Car der 1980er Jahre tritt da schon etwas dezenter auf, ist aufgrund von Frontspoiler, Breitbau und Hecktheke aber sofort als solches zu erkennen. Es handelt sich um einen BMW M3 (E30). Und zwar um einen der limitierten Sonderedition "Johnny Cecotto". Knapp 75.000 Kilometer gelaufen, 95.000 Euro teuer.

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Kein Oldtimer, noch nicht einmal ein Youngtimer - aber trotzdem begehrenswert. Dieser Ferrari 360 Challenge Stradale F1 aus 2004. Die serienmäßigen 425 PS waren dem Besitzer nicht genug, 555 PS sind es jetzt. Edel-Tuner Novitec hat seinen Anteil daran. Preis: 199.900 Euro.  

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Er ist einer der US-Klassiker schlechthin - der Chevrolet Bel Air. In Stuttgart fand sich ein schönes Coupé aus 1957 mit nur 584 Meilen auf dem Tacho - bei letzerem ist davon auszugehen, dass damit die Laufleistung seit der Restaurierung gemeint ist. Der hubraumstarke V8 leistet stolze 390 PS. Genauso stolz war der Preis: 112.000 Euro.

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Die erste Generation des VW Golf wird immer mehr zum Sammlerobjekt, speziell die GTI-Version. Dieses originale Exemplar (matching numbers) aus 1. Hand sollte 27.900 Euro kosten. Kein Einzelfall auf der Messe. Für einen anderen, restaurierten Golf I GTI - laut Verkäufer Zustandsnote 1 - wurden satte 37.500 Euro abgerufen. 

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Der Renault R5 Turbo ist schon länger Kultobjekt. Auch weil damals nur ein paar tausend Stück gebaut wurden. Gratulation dem, der sich einen weggestellt hat. So bewegen sich die Preise auf hohem Niveau - der weiße Backenturbo (1982, erste Serie, Nr. 996 von 1690) suchte für 98.000 Euro einen neuen Besitzer, das rote Pendant (Turbo 2) für 88.000 Euro.

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Die ROFGO Gulf Heritage Collection präsentierte im Atrium des Eingang Ost 23 sehenswerte Fahrzeuge der Gulf-Rennsportgeschichte, die insgesamt 43 Modelle umfasst. Zu sehen waren der ROFGO Ford GT40, der Porsche 917K, der Gulf-GR8-Ford, der Aston Martin DBR9 sowie der allererste Wagen, der die Gulf-Racing-Farben trug - der Mirage M1. 

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Wer Leistung und Prestige für kleines Geld sucht, der könnte beim Mercedes W210 fündig werden. Nicht zuletzt wegen ihrer Rostanfälligkeit genießt die Baureihe einen eher schlechten Ruf. Auch die Vieraugen-Optik konnte noch nicht die Herzen der Sammler erobern. So stand dieser E 55 AMG, ein Japan-Import mit mit V8 und 354 PS, für nur 11.998 Euro zum Verkauf - bei einer moderaten Laufleistung von 88.500 Kilometern. Einzig die verbreiterten Radkästen, deren Ursprung laut Verkäufer unbekannt ist, könnten den ein oder anderen abschrecken. 

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Apropos abschrecken: Böse Zunge könnten behaupten, dass dies beim Design des Stutz IV Porte das oberste Ziel gewesen ist. Der "Rolls Royce der USA" aus 1982 protzt zwar mit 5,6 Litern Hubraum, die aber nur müde 145 PS hervorbringen. Wen das nicht stört, der muss sich mit einem äußerst eigenwilligen Exterieur und Interieur anfreunden können. Da hilft es auch nichts, dass die Limousine nur 50 Mal gebaut wurde.

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Ein paar Reparaturbleche, ein bisschen schweißen, Motor überholen und neuen Lack drauf - nein, das würde bei dieser Pagode auch nichts mehr helfen. Der ehemals weiße SL der Baureihe W 113 lag 30 Jahre im Neckar, bevor er 2006 geborgen wurde. Der Mercedes-Benz SL-Club rettete das Cabrio vor der Schrottpresse. Seitdem wird die "Wasser-Pagode" als Ausstellungsstück in Szene gesetzt. Ganz nach dem Club-Motto: "Jede Pagode wird erhalten."  

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Während eine Mercedes Pagode nur bedingt wassertauglich ist, sieht es bei diesem Amphicar 770 schon anders aus. Das zivile Amphibienfahrzeug mit Vierzylinder und zwei Kunststoffpropellern fühlt sich an Land, aber auch im Wasser wohl. Interessant: Das Fahrzeug wurde vor ein paar Jahren in der DMAX-Serie "Gebrauchtwagen-Profis" für 44.250 Euro verkauft, in Stuttgart standen jetzt 71.500 Euro auf dem Preisschild.

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Ein Exot war auch dieser 5er BMW (E34). Äußerlich wenig auffällig, hätte es sich auf den ersten Blick auch um einen schnöden 518i handeln können. Doch schon die offene Motorhaube signalisierte, dass mehr in dem Wagen steckt. Und zwar nichts Geringeres als ein V12. Das Einzelstück mit 326 PS und 104.000 Kilometern entstand durch die Zusammenarbeit von BMW und Motorsport Reuter. Der Preis war laut Preisschild bereits von 29.000 auf 24.900 Euro heruntergesetzt worden. Die hohen Unterhaltskosten für einen Zwölfzylinder werden wohl viele abschrecken.  

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Die Ente (Citroën 2CV) erfreut sich einer treuen Fangemeinde. Gute Exemplare kosten schnell fünfstellig. Diese Cabrio-Version von Hoffmann ist nach Angaben des Verkäufers erst 19.300 Kilometer gelaufen, 19.900 Euro sollte sie kosten. 

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Autos wie ein Ford Sierra Cosworth 2WD bereichern Oldtimer-Messen wie die Retro Classics, denn sie stehen nicht an jeder Ecke. Vor allem, wenn es sich um ein originales, unverbasteltes Exemplar handelt. Der weiße, 204 PS starke Cossie mit erst 57.400 Kilometern war für moderate 22.900 Euro zu haben. 

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Auch nur ein Exemplar war von diesem Opel Calibra Piecha Design auf der Messe zu sehen. Der Oben-ohne-Opel entstand so nur 27 Mal. Beim Messefahrzeug handelte es sich um die Nummer 1, nur 35.700 Kilometer gelaufen, in Erstlack. "Preis gegen Gebot."

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Sich einmal fühlen wie Rallye-Legende Walter Röhrl. Für 189.000 Euro macht es diese Replika möglich. Der komplett neu aufgebaute Audi Sport Quattro in der Rallye-Ausführung erinnert an die Tour de Corse aus 1985. 555 PS wollen gezähmt werden.

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Der Mercedes SLK der ersten Serie (R 170) mausert sich langsam zum Klassiker - in Stuttgart waren einige Exemplare zu sehen. Auch gute Autos gibt es teils noch zu vierstelligen Summen. Wer einen AMG will, zahlt natürlich mehr. Dieser silberne, 354 PS starke SLK 32 AMG mit 113.500 Kilometern auf dem Tacho sollte 18.900 Euro kosten. Das schwarze Pendant daneben mit nur 45.000 Kilometern war für 26.900 Euro zu haben.

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Auch dieses Fahrzeug könnte mal ein Sammlerstück werden. Das liegt zum einen an seiner Limitierung auf ein Exemplar. Zum anderen daran, dass der KTM GT4, ein Rennwagen mit Straßenzulassung, auf den ersten wie auch auf den zweiten Blick ziemlich außergewöhnlich daherkommt. Für ein Feeling wie im Kampfjet sorgt eine aufklappbare Glaskuppel. Für 199.000 Euro heißt es "ready to take off". 

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