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18.09.2019 | 1.972 Aufrufe
IAA 2019 - Young- und Oldtimer
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Mit der "IAA Heritage by Motorworld", die erstmals stattfand, kaschierte der VDA natürlich den massiven Ausstellerschwund der Messe. Sei's drum - Autofans kamen in Halle 4.0 voll auf ihre Kosten. So war unter anderem ein Ferrari 250 Testa Rossa Spider Scaglietti zu sehen. 300 PS treffen auf 800 Kilo - für damalige Verhätlnisse mehr als beeindruckend. Dieses Exemplar ist das siebte von insgesamt 20 in dieser Version.

© Foto: Andreas Heise/AUTOHAUS
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Die ultimative Ausbaustufe der BMW-Baureihe E9 hört auf die Bezeichnung 3.0 CSL Coupé. Dieser Bolide von 1973 ist eines von 429 Exemplaren. Der Preis fehlte in der Beschreibung, wird aufgrund einer Vollrestaurierung (danach erst 79 km gelaufen!) aber entsprechend hoch sein. Die "matching numbers" tun ihr Übriges. 

© Foto: Andreas Heise/AUTOHAUS
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Wer den Mercedes-Benz CLK DTM nicht kennt, könnte auf den ersten Blick vermuten, ein übereifriger Tuningfreund hätte sich ein Breitbau-Bodykit aus dem Zubehörhandel besorgt. Doch das dominante Auftreten gab es ab Werk - wenn auch nur jeweils 100 Mal als Coupé und Cabrio. Entsprechend hoch ist der Preis: 299.000 Euro ruft der Anbieter für den 582 PS starken Straßenrenner aus 2004 ab.  

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Wer Lamborghini hört, denkt beim Design wohl zunächst an eine extrovertierte Keilform. Nicht so beim Miura SV aus 1972. Das Zwölfzylinder-Coupé besticht durch schnörkellose Ästhetik. Erstbesitz, wenig Kilometer, matching numbers - Preis auf Anfrage ... 

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Kaum ein anderer BMW der letzten 20 Jahre verbindet moderne mit klassischen Formen so elegant wie der Z8. Auf der IAA standen gleich zwei Exemplare nebeneinander - rechts das Original, links die Alpina-Variante. Interessant: Statt dem M5-Motor mit 400 PS verwendeten die BMW-Experten aus Buchloe einen V8 mit 381 PS. Der Alpina-Z8 hatte - entgegen der sonstigen Firmenpolitik - weniger Leistung. Trotzdem schlägt das modifizierte Exemplar den originalen, ausgestellten Z8 beim Preis. 249.000 versus 189.900 Euro.

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Hätten Sie ihn erkannt? Bei diesem formschönen Coupé aus den 60er-Jahren handelt es sich um einen Bizzarrini GT 5300. Die Automobili Bizzarrini S.p.A. aus dem italienischen Livorno war einst Hersteller von Straßen- und Rennsportfahrzeugen. Zwischen 1962 und 1969 enstanden jeweils nur wenige Exemplare. So bescheinigt ein Classic-Data-Gutachten dem Boliden mit Zustandsnote 1 einen Wiederbeschaffungswert von 1.350.000 Euro. 

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Wer auf der IAA nicht zu den Millionären zählte, konnte trotzdem fündig werden. So stand dieser Fiat 500 aus 1965 zum Verkauf. Für den kleinen Italiener im "Neuwagenzustand" waren 21.800 Euro ausgerufen. Der Besitzer bewarb den 500er auf dem Verkaufsschild mit "absoulut sympathisch" - dem hätte wohl keiner widersprochen.

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Nichts gegen einen 911er, aber auf einer Klassik-Messe kann der Sportwagen-Klassiker auch mal für Langeweile sorgen - allein wegen seiner zahlenmäßigen Überlegenheit. Umso schöner, wenn sich eine ausgefallene Variante wie dieser 911 Safari aus 1977 präsentiert. Rallye-Leuchten, Schutzgitter vor den Schweinwerfern, Schaufel auf der Motorhaube und ein Ersatzrad auf dem Dach - auch so kann eine Designikone aussehen. 

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Pure Eleganz hingegen versprüht dieses Mercedes-Benz 280 SE Cabrio von 1971. Offene Versionen der Baureihe W111 sind bei Mercedes-Fans besonders begehrt. Nicht erst seit der Hollywood-Komödie "Hangover" aus 2009, in der solch ein Cabrio die automobile Hauptrolle spielte. Der Preis ist heiß: 445.000 Euro.

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Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass eClassics aus Renningen künftig mit VW kooperiert und man zusammen den E-Käfer anbietet. Äußerlich unterscheidet die E-Variante nur wenig vom Original. Auffällig sind die LED-Leuchen und die größeren Seitenschweller. Wichtigste Änderung unter dem Blechkleid: Hinten findet sich nun ein Kofferraum, vorne sitzt die Antriebseinheit unter der Haube.

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Weit zurück in die Vergangenheit versetzte die Besucher dieser Bugatti Royale vom Typ 41 - auch wenn es sich um eine Replika handelte. Denn vom Original entstanden lediglich sechs Exemplare. Und die wechseln so gut wie nie den Besitzer. So ließ sich Tom Whitecraft, britischer Immobilienmakler, einfach einen weiteren Royale nach Original-Zeichnungen nachbauen.  

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Einen nicht weniger sehenswerten Nachbau gab es ein paar Meter weiter zu bestaunen. Vom Alfa Romeo 2600 wurden nur drei Fahrzeuge gefertigt. Die ausgestellte Replika basiert auf einem Alfa Sprint von 1967. Um nah am Original zu bleiben, enstand eine handgefertigte Alukarosserie auf einem Gitterrohrrahmen. Preis: 235.620 Euro.

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Homologationsmodelle aus den 80er- und 90er-Jahren sind heute begehrte Klassiker oder besser gesagt Spekulationsobjekte. So sind auch die Preise für die Evo-Versionen des Mercedes-Benz 190 in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Der auf 500 Stück limiterte Baby-Benz knackt mittlerweile sogar die 300.000-Euro-Marke. Bei nur 5.158 Kilometern auf dem Tacho ist auch der auf der IAA gezeigte Evo II sicherlich kein Schnäppchen.

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Genau das Gegenteil zu einem Flügel-Moster wie einem 190er Evo ist wohl dieser Victoria Spatz der ersten Serie. "Ein sehr seltenes Auto", wie der Verkäufer schreibt. So sind für den Winzling aus 1956 stolze 32.500 Euro fällig. 

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Der Mercedes-Benz 300 SL darf auf einer Oldtimer-Ausstellung nicht fehlen. Ob als Gullwing mit Flügeltüren oder als Roadster ohne Dach. Unter einer Million Euro ist der Klassiker kaum zu bekommen, wobei die Preise für die offene Variante etwas unter denen des Coupés liegen. Dieser 300 SL Roadster mit schwarz lackiertem Hardtop stand für 1.290.000 Euro zum Verkauf.

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Günstiger ist da schon der Nachfolger, der Mercedes-Benz 190 SL. Dessen Preise bewegen sich um die 100.000 Euro. Bei einem Exemplar wie diesem, das direkt vom Restaurator kommt, stehen aber auch schnell mal 179.000 Euro auf dem Verkaufsschild.

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