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Frauen-Fußball-WM: Damen ver­let­zen sich anders als Her­ren

Frauen-Fußball-WM
Damen ver­let­zen sich anders als Her­ren
Jeder dritte Sportunfall passiert beim Fußball, das sind etwa 37 Prozent aller Sportverletzungen.
© Foto: GDV/HP

Am 7. Juni startete die achte Frauen-Fußballweltmeisterschaft in Frankreich. Deutschland gilt als ein Favorit und gewann sein Auftaktspiel gegen China mit 1:0. Mehr als eine Million Frauen und Mädchen spielen hierzulande in einem Verein. In der Härte des Spiels stehen die Frauen den Männern in nichts nach, wie die Zahl der Verletzungen zeigt.

Für Kristin Demann war die Fußball-Weltmeisterschaft vorbei, noch bevor sie angefangen hat. Kurz vor der Abreise in das Trainingslager verletzte sich die Nationalspielerin vom FC Bayern München am Knie. Statt eines – im besten Fall – vierwöchigen Ausflugs nach Frankreich gings für sie zur Reha.

Frauen seltener verletzt, dafür umso schwerer

Demanns Missgeschick steht exemplarisch für das Verletzungsrisiko von Damen im Fußball: Sie erleiden zwar seltener Unfälle als Männer, dafür wiegen diese aber laut einer Analyse der Deutschen Versicherer umso schwerer. Während sich Fußballer verstärkt Muskelverletzungen an Oberschenkel, Hüfte und Leiste zuziehen, leiden Fußballerinnen infolge eines Sportunfalles zumeist an schweren Schädigungen ihrer Bänder, wie denen an Sprunggelenk und Knie. Knieverletzungen, besonders am vorderen Kreuzband, sind laut GDV bei Spielerinnen zehn Mal häufiger als bei ihren männlichen Kollegen.

Fußball ist die unfallträchtigste Sportart

Unfälle geschehen natürlich nicht nur im Leistungssport, sondern auch im Amateurbereich. Die Statistiken der Unfallversicherer belegen, dass sich jeder neunte Unfall beim Sport ereignet. Jeder dritte Sportunfall passiert wiederum beim Fußball, das sind etwa 37 Prozent aller Sportverletzungen. Dabei entstehen die meisten Verletzungen erwartungsgemäß beim impulsiven Spiel, durch Gegnerkontakt oder Fouls. Die Gefahr einer dauerhaften Gesundheitsbeeinträchtigung ist im Freizeitsport somit stets gegeben.

Private Unfallversicherung für Freizeitkicker ein Muss

Unfallrisiken, insbesondere das Risiko einer Invalidität und deren finanzielle Folgen, sollten daher abgesichert sein, zum Beispiel über eine private Unfallversicherung. Freizeitkicker müssen privat vorsorgen. Wer hingegen im Verein kickt, ist in der Regel durch eine private Unfallversicherung des Klubs geschützt – wie Profisportler auch. Dennoch ist es ratsam, sich nach den Versicherungssummen zu erkundigen, um zu entscheiden, ob diese für den eigenen Absicherungsbedarf ausreichend sind.

Wichtig: Die Versicherung des Vereins bietet keinen Schutz gegen Verletzungen, die sich außerhalb des Vereinssports ereignen. Wer sich umfänglich gegen Unfälle absichern möchte, ist deshalb mit einer eigenen privaten Unfallversicherung gut beraten. Sie bietet Versicherungsschutz weltweit und rund um die Uhr, egal ob der Unfall bei der Arbeit, auf Reisen, in der Freizeit oder beim Sport passiert. Versicherungsschutz gibt es wahlweise für einen selbst, die Kinder, oder gleich für die ganze Familie. (wkp)