Mazda
14.02.2017 Händler-Interview
Kontinuität statt Hauruck
Händler-Interview
Kontinuität statt Hauruck
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Manfred Engelbart, Geschäfts­führer Autohaus Engelbart: ­„Wir haben vollstes Vertrauen in die Marke Mazda.“
© Foto: Autohaus Engelbart

AH: Herr Engelbart, warum haben Sie sich für Mazda entschieden?
Engelbart: Wir wurden immer mehr vom Markenhändler zur Automarke „Engelbart“ und wollten uns daher noch breiter aufstellen, um alle Segmente ­abzudecken. Mazda hat uns mit seiner Produktpalette als idealer Partner überzeugt. Zudem musste in Delmenhorst ein sehr guter Mazda-Händler vor ein paar Jahren aus familiären Gründen aufhören, sodass das Feld in unserem Heimatmarkt frei war und wir niemanden verdrängen mussten.

AH: Konnten Sie Mazda-Kunden halten?
Engelbart: Ja, es hat uns sehr imponiert, dass Mazda-Kunden so treu sind. Wir wurden von Anfang an sehr positiv aufgenommen: Die Leute kannten uns bereits und waren froh, dass Mazda wieder vor Ort vertreten ist.

AH: Was heißt das in konkreten Zahlen?
Engelbart: Wir werden 2016 einen Marktanteil von circa 2,8 Prozent erreichen und peilen 2017, spätestens 2018 einen Marktanteil von 3,5 bis 4 Prozent an. In Verkaufszahlen bedeutet das 180 bis 200 verkaufte Neuwagen pro Jahr.

AH: Äußerlich trennen Sie die Marken Ihres Portfolios sehr strikt …
Engelbart: Richtig, das ist unsere Kernpolitik. Alle Marken laufen exklusiv – Toyota mit Lexus, Kia und Mazda. Provisorisch ist Mazda zunächst in einen unserer bestehenden Betriebe  integriert, aktuell bauen wir aber einen eigen­ständigen Betrieb in Delmenhorst nahe unseres Stammhauses.

AH: Kannibalisieren sich die Marken?
Engelbart: Nein. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass dieser Effekt erstaunlich gering ist. Vielmehr ergänzen sich die Marken teilweise. So konnten wir etwa mit Mazda gut aushelfen, als Toyota die Diesel-Automatik aus dem Programm nahm.

AH: Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit Mazda?
Engelbart: Hervorragend. Das liegt daran, dass bei Mazda die Top-Manager nicht durch Zauberer von außen ersetzt werden, sondern dass die eigenen fähigen Leute aufsteigen. Außerdem werden Prozesse sauber abgearbeitet und es ist sehr wohltuend, dass bei Mazda keine Hektik aufkommt: Es wird nicht alle zwei, drei Jahre alles umgeworfen, sondern auf gesundes und kontinuierliches Wachstum gesetzt. Ich blicke sehr positiv in die Zukunft. Die Modellpalette kommt gut an, alle Bereiche sind erfolgreich und wir sind sehr zufrieden mit der Rendite. Die Markenpolitik hilft dabei sehr: Der Vertrieb läuft ohne Hauruck ab, es gibt kaum Tageszulassungen und morgens wird keine andere Verkaufsstrategie gefahren als nachmittags. Nach acht Monaten können wir sagen: Wir haben vollstes Vertrauen.

AH: Vielen Dank für das Gespräch!

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