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Unfallstatistik: Mehr Blutzoll auf deutschen Straßen

Unfallstatistik
Mehr Blutzoll auf deutschen Straßen
Während die Zahl der Blechschäden auch 2018 fast unverändert bleiben wird, kommt es bei den Toten und Verletzten im Straßenverkehr nach allen bisherigen Prognosen wieder zu einem Anstieg.
© Foto: Walter K. Pfauntsch

Die tatsächliche Jahresstatistik zum Unfallgeschehen in Deutschland für das Vorjahr rückt näher. Als gesichert darf man aber bereits jetzt ansehen, dass 2018 keinen neuerlichen Rückgang bei den Verkehrstoten eingebracht hat, sondern die Zahl wieder ansteigen wird.

Inzwischen hat das Statistische Bundesamt Wiesbaden die November-Zahlen ausgewertet und vor kurzem vorgestellt. Demnach kamen im vorletzten Monat des Vorjahres insgesamt 240 Menschenbei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Wie Destatis nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das zwar 4 Verkehrstote weniger als im November 2017, und auch die Zahl der Verletzten ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,3 Prozent auf rund 30.000 zurück.

Anstieg bei Verletzten und Toten im Gesamtjahr

Allerdings wurden von Januar bis November 2018 insgesamt 3.006 Verkehrstote gezählt. Das waren 64, also gut zwei Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2017 (2.942 Getötete). Rund 364.800 Menschen wurden in den ersten elf Monaten 2018 auf Deutschlands Straßen verletzt. Das entsprach einer Zunahme um 0,8 Prozent gegenüber Januar bis November 2017.

Blechschäden fast unverändert

Gesunken ist dagegen lediglich die Zahl der Verkehrsunfälle: In den ersten elf Monaten 2018 erfasste die Polizei rund 2,41 Millionen Straßenverkehrsunfälle, 0,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren 285.000 Unfälle mit Personenschaden (+1,4 Prozent) und circa 2,13 Millionen Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (-0,4 Prozent).   (wkp)