TECHNO
08.10.2018 Die Branche gratuliert: NÜRNBERGER
Volle Rückendeckung
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Bernhard Heusl, Geschäftsführer des TVD (l.), und Andreas Politycki, Vorstandsmitglied der NÜRNBERGER, freuen sich über die seit 1972 kon­stant gewachsene Kooperation zum Wohle der TECHNO-Händler, deren Mitarbeitern und Kunden.
© Foto: Annemarie Schneider, NÜRNBERGER

Herr Politycki, welche Marschrichtung gilt für den TECHNO Versicherungsdienst als gemeinsame Gesellschaft von NÜRNBERGER und TECHNO?
Politycki: Unser Ziel heißt   „Wachstum durch Ertrag“, vor allem in den Schadenversicherungssparten. Dazu sind die Kooperationen mit den Autohäusern als Agenturpartner nicht wegzudenken. Für uns ist der TVD ein sehr wichtiger Zugang zu diesen Händlern. Auch wenn die NÜRNBERGER schon jahrzehntelanger Partner von TECHNO ist, wissen wir, dass wir uns tagtäglich neu beweisen müssen. Das tun wir zum Beispiel mit der garantierten Schadenrücksteuerung in die Autohäuser. Zudem bieten wir Unterstützung beim Umgang mit Gesetzesänderungen, die die Versicherungsvermittlung betreffen. Der Gesetz-geber hat neue Richtlinien, zum Beispiel die IDD (Insurance Distribution Directive) implementiert. Ohne die Unterstützung der Ver-sicherer ist es für die Autohauspartner sehr schwer, diesen neuen Anforderungen in der täglichen Arbeit gerecht zu werden. Unsere Mitarbeiter helfen bei der Umsetzung.

Herr Heusl, wie viele TECHNO-Mitglieder zählen zu den Kunden des TVD und wie hat sich das Geschäft mit ihnen entwickelt?
Heusl: Rund 80 der 150   TECHNO-Gesellschafter, zu denen erfreulicherweise die meisten der ganz großen Handelsgruppen gehören, arbeiten mit uns zusammen. Ein gutes Drittel unseres Gesamtumsatzes im Vertriebsweg Autohaus kommt damit von ihnen.

Wie gestalten sich die Kooperationen mit den TECHNO-Händlern?
Heusl: Wir bieten zwei Modelle der Zusammenarbeit. Das Modell  „Tradition“, das seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt wird, beinhaltet den Einsatz von NÜRNBERGER-Mitarbeitern in den Autohäusern der  TECHNO-Gesellschafter. Diese kümmern sich um alles rund um das Thema Versicherung. Das zweite Modell heißt „Innovation“: Damit können wir auch Abschlüsse jenseits der Produkte von NÜRNBERGER / Garanta tätigen. Denn es ist für Autohändler meist unverzichtbar, Herstellerversicherer verschiedener Marken zu bedienen. Wirtschaftlich gesehen wäre es nicht sinnvoll, auf die Verkaufsförderung samt der dort bezahlten Vergütung zu verzichten. Im  TVD nehmen wir dieses Geschäft mit. Unsere Verkäufer können somit die Produkte anderer Kfz-Versicherer anbieten. 19 Händler haben sich bereits für dieses alternative Modell entschieden. Darunter sind einige Mega-Dealer, sodass wir mittlerweile schon fast die Hälfte unseres Umsatzes bei TECHNO-Gesellschaftern über diesen Weg generieren.

» Neben den privaten Autohauskunden konzentrieren wir uns verstärkt auch auf die Gewerbetreibenden. «
Andreas Politycki, Vorstandsmitglied NÜRNBERGER
© Foto: stock.adobe.com - vege

Mit welchem USP sticht der TVD bei der Betreuung hervor?
Heusl: Mit unseren Menschen vor Ort. Hiermit unterscheiden wir uns deutlich von vielen anderen Versicherungen, bei denen immer ein Mitarbeiter aus dem Autohaus, zum Beispiel der Autoverkäufer, die Leistungen umsetzen muss. Wir bringen dagegen professionelle Beratung direkt in die Autohäuser und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Das wird auch medial begleitet, entweder unter dem Logo der NÜRNBERGER oder dem des TVD.

In welchen Bereichen sehen Sie noch neue Potenziale für den TVD?
Heusl: Wir sehen beispielsweise im Bereich der Gesundheit mit der betrieblichen Krankenversicherung ein höchst zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. Außerdem gibt es seit Neues­tem das Entgeltmanagement, das der Nettolohnoptimierung dient.
Politycki: Wir können auch noch aufholen bei den Gewerbekunden der Autohäuser. Erforderlich ist dazu ein wettbewerbsfähiger Kfz-Versicherungs-Tarif für die gewerblich genutzten Fahrzeuge sowie Verkäufer, die Gewer-betreibende kompetent beraten können. In dieses Geschäftsfeld investieren wir zurzeit stark, um möglichst viele von unserer Leistung und unserer Kompetenz zu überzeugen.

Welche Ziele haben Sie sich für den Vertriebsweg Autohaus sowie speziell für den TVD in den kommenden Jahren gesteckt?
Politycki: Wir messen unseren Erfolg insgesamt am Bestandswachstum der Versicherungsverträge. Dieses soll im Schnitt pro Jahr mindestens drei Prozent betragen. Das ist in einem so stark umkämpften Markt nicht einfach. 2017 haben wir das im Vertriebsweg Autohaus aber recht gut hinbekommen, lediglich in der Kfz-Versicherung lagen wir noch etwas unter dieser Zielmarke.
Heusl: Es sollte keinen TECHNO-Gesellschafter geben, der das eigene Tochterunternehmen TVD nicht nutzt. Darauf arbeiten wir hin. Selbst Händler, die ihren Herstellerversicherern sehr zugeneigt sind, können uns brauchen.

Inwiefern profitieren denn die TECHNO-Mitglieder speziell vom TVD?
Politycki: Für NÜRNBERGER- und TVD-Autohäuser bringt jede abgeschlossene Autoversicherung neben der Provision nochmal dann Geld, wenn das Fahrzeug im Schadenfall nicht weggesteuert wird. Ist der Kunde bei einem Versicherer mit harter Werkstattsteuerung, fehlt dieser Umsatz. Deshalb setzen wir auf die Schadenrücksteuerung. Es gibt aber noch mehr Vorteile: Die TECHNO-Gesellschafter erhalten auch Provisionen aus dem Cross-Selling. Und wir sorgen zudem für zufriedene Mitarbeiter, wenn eine   Versorgungsordnung für die Betriebsrente aufgesetzt wird und wir jeden Mitarbeiter dazu beraten.

» Was uns von anderen unterscheidet, ist die intensive Betreuung direkt im Autohaus. «
Bernhard Heusl, Geschäftsführer TVD

© Foto: NÜRNBERGER


TECHNO und NÜRNBERGER

Für die NÜRNBERGER Versicherung markiert die Gründung des TECHNO Versicherungsdienstes (TVD) im Jahr 1972 die Geburtsstunde des Vertriebswegs Autohaus. Das Portfolio hat sich beginnend mit der Rechtsschutz-vermittlung schnell zu einem breiten Spektrum mit allen Versicherungsprodukten entwickelt, insbesondere rund um die Kfz-Versicherung. Seither zeichnet den Erstversicherer eine Verbundenheit mit dem Kfz-Gewerbe und dabei insbesondere mit TECHNO – DIE AUTOHAUS-KOOPERATION als engem Partner aus.  „Der TVD ist eine feste und erfolgreiche Säule des Vertriebswegs Autohaus, die mit eigenem Personal arbeitet. Dadurch können wir uns deutlich breiter aufstellen und dem Händler ein passgenaues Vertriebskonzept für seine Versicherungsperformance bieten“, sagt Andreas Politycki, Vorstandsmitglied der NÜRNBERGER. Dafür sind 75 Mitarbeiter beim TVD beschäftigt.

Kfz-Versicherungen und Mehrfachgeneralagentur
So hat der TVD seit Bestehen mit einem wachsenden Angebot die Vertragszahlen stetig gesteigert und speziell mit Kfz-Versicherungen der NÜRNBERGER / Garanta in den vergangenen Jahren stabil gehalten. Darüber hinaus ist der TVD seit 2016 als Mehrfach-Generalagentur aktiv, sodass nicht nur alle Produkte der NÜRNBERGER Versicherung abgeschlossen, sondern auch die Kfz-Versicherungen anderer Anbieter komplett abgewickelt werden können.

Schutz für TECHNO-Händler und deren Mitarbeiter
Hinzugekommen sind aber auch Leistungen jenseits der  Versicherungen für Kunden. Zu diesem Zweck wurde etwa das TECHNO Pensionsmanagement als eigene Abteilung mit drei Spezialverkäufern geformt, um die Händler rund um die betriebliche Altersversorgung zu unterstützen. Zudem steht ein Profi für den Bereich Gesundheit zur Verfügung, den der TVD aus dem Umfeld der gesetzlichen Krankenversicherung rekrutiert hat. „20 Autohauspartner gehen bereits diesen Weg und versichern ihre Mitarbeiter bei uns“, so TVD-Geschäftsführer Bernhard Heusl. Ein weiterer Bereich, den es seit Neuestem gibt, ist das Entgeltmanagement zur Nettolohnoptimierung.

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