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AUTOHAUS VersicherungsMonitor 2014: Im Aufwind

AUTOHAUS hat zum sechsten Mal den VersicherungsMonitor verliehen.
© Foto: Jörg Schwieder/AUTOHAUS

Die Gesamtzufriedenheit der Autohändler mit ihren Herstellerversicherern und deren Risikoträgern ist weiter gestiegen. Die besten Noten gab es erneut für die Toyota Versicherung.


Datum:
26.11.2014
6 Kommentare

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Die Kfz-Versicherungsbranche hat allen Grund zufrieden zu sein, denn auch in diesem Jahr haben die Autohändler ihre Herstellerversicherer und deren Risikoträgern deutlich positive Noten gegeben. Zu sehen war das am Mittwoch bei der Preisverleihung des sechsten AUTOHAUS VersicherungsMonitors in München. Unterstützt wurde der Verlag vom TÜV Nord und der puls Marktforschung.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Gesamtzufriedenheit der Händler sogar leicht gesteigert werden und hat eine Gesamtnote von 2,31 (Vorjahr: 2,38) erreicht. Verbessern konnten sich die Versicherer besonders auf zwischenmenschlicher Ebene dank der starken Leistungen des Innen- und Außendienstes.

Allerdings hat puls-Chef Konrad Weßner im Umfeld der besten Versicherer vermehrt Unterschiede in der Zufriedenheit der Händler ausmachen können. "Die Varianzen sind im Versicherungsgeschäft riesengroß", erklärte der Marktforscher. Zurückzuführen sei das unter anderem auf das sehr hohe Niveau des besten Versicherers. Damit gebe es noch viel ungenutztes Potenzial. Zu sehen sei dies bei der Marktdurchdringung der Kfz-Versicherungen, die auf dem Gesamtmarkt mit 15 Prozent für Neuwagen und zehn Prozent für Gebrauchtfahrzeuge "problemlos" gesteigert werden könne. Und auch an Sonderaktionen, Provisionen und Produkten müsse noch gearbeitet werden, um die Händler vermehrt zufrieden zu stellen.

Überraschungssieger Audi

Als Nummer eins konnte das Marktforschungsinstitut in diesem Jahr erneut die Toyota Versicherung mit ihrem Risikoträger Aioi Nissay Dowa Insurance ausmachen. Die Händler zeichneten diese nicht nur in der Kategorie "Große Importfabrikate", sondern auch als Gesamtsieger des diesjährigen AUTOHAUS VersicherungsMonitors aus.

Einen überraschenden Wechsel gab es an der Spitze der deutschen Premiumfabrikate. Der Handel wertete in diesem Jahr die Audi Financial Services inklusive der Allianz als besten Kfz-Versicherungspartner und verdrängte damit Vorjahressieger Mercedes-Benz von der Pole Position.

In der Kategorie "Deutsche Volumenfabrikate" konnten sich der Volkswagen Versicherungsdienst mit der Allianz erneut behaupten. Ähnliches war innerhalb der Kategorie "Kleinen Importfabrikate" festzustellen: Dort gab es zwar einen Markenwechsel, doch der Versicherer änderte sich nicht. Auch in diesem Jahr konnte die Santander Consumer Bank in Kooperation mit der Rheinland Versicherung den Sieg für sich entscheiden – diesmal mit der Marke Kia.

Details der Auswertung

Im Rahmen des VersicherungsMonitors befragt puls Marktforschungs im Auftrag von AUTOHAUS jedes Jahr telefonisch über 700 Markenhändler zur aktuellen Zufriedenheit mit ihren Versicherern und Risikoträgern. Insgesamt vergeben die Befragten Schulnoten für 30 Einzelkriterien, die den folgenden sieben Kategorien zugeordnet sind: dem Produkt "Kfz-Versicherung", der Verkaufsunterstützung, dem Innen- und Außendienst sowie der Schadenabwicklung bzw. -regulierung. Neu hinzu gekommen sind 2014 die Kategorien "Vertriebsstrategie des Herstellers" sowie "Allgemeine Vertragsbedingungen für das Autohaus bei der Autohaus Police". (dk)

Eine Bildergalerie der Preisverleihung finden Sie unten. Die exakte Bewertung der Sieger und weitere Studienergebnisse (unter anderem mit der Bedeutung von Flatrates und der Händlersicht auf die Vertriebsstrategie der Hersteller) lesen Sie in AUTOHAUS 23/24, das am 17. Dezember erscheint.

Die kompletten Ergebnisse des AUTOHAUS VersicherungsMonitors 2014/2015 können Sie ab Anfang Dezember für 990 Euro zzgl. MwSt. als PDF-Datei bestellen bei: juliane.schleicher@springer.com


AUTOHAUS VersicherungsMonitor 2014

Bildergalerie

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KOMMENTARE


Charly

26.11.2014 - 18:01 Uhr

Wer wurde befragt.Der Chef oder die Verkäufer?


Konrad Weßner

26.11.2014 - 20:46 Uhr

Da wir beim VersicherungsMonitor die Beziehung zwischen Herstellerversicherungen und den Händlern ganzheitlich erfassen wollen wurden diejenigen Entscheider befragt, die für die Zusammenarbeit mit dem Herstellerversicherer verantwortlich sind. Das waren mehrheitlich die Chefs.


Berlin

27.11.2014 - 08:30 Uhr

Ist es nicht Zeit die Kategorien "kleine" und "große" Importmarken zu ändern? Ist Toyota in D noch eine große Importmarke?


Sascha

27.11.2014 - 09:24 Uhr

@Charly ich denke, dass die Auswertung beide Seiten einbezogen hat. Ich war selbst Teil der Befragung.


Insider

27.11.2014 - 14:36 Uhr

Umfrage mit wem, hin oder her, vielleicht hätte man mal Vers.-Profis dazu befragen - und entscheiden lassen - sollen. Es wird nicht lange dauern, bis die ersten Gerichtsverfahren gegen Nicht-Profi, wegen Falschberatung anstehen. Automobil-Verkäufer/Innen sind keine ausgebildeten Vers.-Fachleute mit dem entsprechenden Zertifikat und haften aber dann für eine Falschberatung, mit dem folgenden Schadenersatz. Wer nicht mit qualifiziertem Versicherungspers. arbeitet, bekommt das Versicherungsgeschäft n i e in den Griff, da können die Befragten nach den besten Versicherern suchen und "bewerten" wie sie glauben es tun zu müssen. Professionell Versicherung im Autogeschäft zu betreiben ist nur an der Penetration zu messen, die sollte allerdings bei mindest 35% liegen.Dazu benötigt man aber absolut prof. Vers.-Kaufleute mit nachgewiesener Aussendiensterfahrung und geeignete Versicherer die sich im Handel bewährt haben. Die Penetration bei Toyota - VW - Ford usw., liegt bundesweit bei weit unter 20%, dieses negative Ergebnis liegt aber an mangelnden Strukturen inden Kfz.-Betrieben, aber auch an Versicherern, die ohne hinreichend Personal glauben, das Autoverkäufer/innen das schon erledigen. Das wird sicherlich,aus verschiedenen Gründen, nicht gelingen, Fachleute wissen das, auch ohne so komische Umfragen und der Suche nach dem "besten" Versicherer.


Dieter M. Hölzel

28.11.2014 - 10:46 Uhr

Kfz.-Vers. im Autohaus als Kundenbindung, dazu gehört aber mehr, nämlich,der persönliche Kontakt mit qualifizierten Vers.-Mitarbeiter/Innen. Auch derVers.-Schutz für das Auto ist individuell mit dem Kunden zu besprechen, dazu haben Automobil-Verkäufer/Innen weder die erforderliche Kenntnis, noch dieZeit, dazu. Einige Versicherer schalten nach den Abschluss der Kfz.-Vers. im Autohaus ihre General-Agenten ein, um daraus anderes Komposit-Geschäft zu generieren. Nicht selten kommt es durch diese General-Agenten zum Agentur-Wechsel der Kfz.-Vers., den genau diese General-Agenten forcieren, schon ist´s vorbei mit der Schadensteuerung. Das Autohaus liefert praktisch den Kunden und der Versicherer bedient seine Agenten, die mit dem Autohaus in keinerlei Verbindung stehen, mit diesen Adressen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt,aber nach einigen Jahrzehnten weiß ich schon wovon ich hier spreche, ob das so manchen Versicherer gefällt oder nicht. Es geht hier nicht darum wer nach so einer Umfrage der angebl. "beste" Versicherer ist, es geht schlicht um Erträge aus dem Bereich der hauseigenen Vers.-Abtlg., und um die konsequente wie auch professionelle Schadensteuerung in Eigenregie der Kfz.-Betriebe.


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