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Classic Cars-Geschäft: Faszination auf vier Rädern

Classic Cars sind keine Gamechanger – aber gut für positive Nebeneffekte.
© Foto: magdal3na / stock.adobe.com

56 Prozent der Händler sind der Meinung, Kunden seien überwiegend fasziniert von Old- und Youngtimern. Und obwohl es dem Volumen nach ein klares Nischen-Business ist, sind sie gar nicht so selten darin aktiv.


Datum:
31.03.2022
Autor:
Ralph M. Meunzel
Lesezeit: 
2 min
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Aufgrund des fehlenden Nachschubs an Neuwagen wird der bestehende Fuhrpark länger gefahren und damit dürfte auch das durchschnittliche Fahrzeugalter steigen. Bei älteren Autos, also den Gebrauchten, nimmt damit die Begehrlichkeit deutlich zu. So melden die GW-Börsen Preissteigerungen im Durchschnitt um 30 Prozent.

Ob sich die höheren Notierungen derart stark auch auf das Geschäft mit Oldtimer auswirken, ist nicht bestätigt. Fakt ist aber, dass Classic Cars – wie diese im Englischen richtig bezeichnet werden – weiterhin eine Faszination ausstrahlen. Das ist durchaus vergleichbar mit Yachten, teuren Uhren, Diamantencolliers usw. Das sind alles Güter, die man nicht braucht, und die vielleicht deshalb so begehrenswert sind. Die Preise für diese Fahrzeuge sind in den vergangenen Jahren bereits kräftig gestiegen. Aufgrund der im Vergleich zum Fahrzeugbestand niedrigeren Stückzahlen ist das aller-dings wahrlich kein Massengeschäft.

AUTOHAUS Panel: Der Video-Kommentar von Chefredakteur Ralph M. Meunzel

Laut aktuellem AUTOHAUS Panel beschäftigen sich nur fünf Prozent der befragten Händlervertreter mit dem Verkauf von diesen Preziosen - mit überschaubarem Volumen. Der Durchschnitt pro befragtem Händler liegt bei vier Autos pro Jahr. 28 Prozent bieten Serviceleistungen rund um die Classic Cars an. Die Affinität zu diesen alten Autos ist allerdings trotzdem vorhanden. So geben 53 Prozent der Interviewten an, selbst einen Klassiker zu besitzen.

Als Gründe, das Geschäft zu betreiben, wird an erster Stelle genannt, die Werkstatt auszulasten. An zweiter Position geht es um Zusatzerträge. Ein weiterer Aspekt ist die Kundenbindung. Gegen dieses Geschäft sprechen nach Meinung der Panel-Teilnehmer Probleme mit der Gewährleistung, die Teilebeschaffung sowie die aufwendige Beschaffung der Fahrzeuge und die damit verbundene Wertermittlung. Man ist sich insgesamt einig, dass man damit eine betuchte Zielgruppe bedient. Klar ist aber, dass der Handel mit Classic Cars ein Geschäft ausschließlich für Spezialisten ist und bleibt.

© Foto: AUTOHAUS

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