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Erster Kunde aus der Flottenbranche: Twinner auf Expansionskurs

Ein Audi im "Twinner Space"
© Foto: Twinner/Stefan Veres

Das Start-up aus Sachsen hat jetzt einen Autoscanner an Mobility Concept geliefert. Der Flottendienstleister will mit der Technologie das Remarketing seiner Leasingrückläufer optimieren.

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Twinner erweitert seinen Kundenkreis. Das Start-up hat jetzt einen Autoscanner bei der Leasinggesellschaft Mobility Concept installiert. Es ist nicht nur der erster Twinner im Münchener Raum, sondern auch der erste für einen Anbieter aus dem Bereich Flotte/Leasing. Mit der Expansion sei man nun auf dem gesamtdeutschen Markt vertreten, teilte das Unternehmen in Halle mit.

Mit dem Twinner-System will Mobility Concept künftig seine Leasingrückläufer erfassen und durch deren digitalen Ebenbilder im Remarketing attraktiver machen. "Weil es im Gebrauchtwagenmarkt sehr viele Anbieter gibt, muss man sich von der Masse absetzen. (…) Eine absolut exakte Beschreibung hilft dabei, den Kunden das für sie optimale Fahrzeug anbieten zu können", sagte Christian Fröhlich, Senior Director Remarketing.

Pro Jahr bekommt Mobility Concept zwischen 7.000 und 8.000 Fahrzeuge zurück. Für das Unternehmen besteht die Herausforderung darin, diese Fahrzeuge, die sich durch Konfigurationsvorgaben stark ähneln, auf einem sehr individualisierten Markt anzubieten. Die Twinner-Technologie soll künftig eine große Datentiefe plus aussagekräftiges Bildmaterial zu liefern.

In dem Autoscanner entsteht in zwei bis fünf Minuten ein digitaler Zwilling – ein sogenannter "Digital Twinn" – eines Fahrzeugs. Der Wagen wird detailreich mit 360-Grad-Innen-, Außen- und Unterbodenfotos abgebildet. Anhand dieser Informationen kann Mobility Concept die Leasingrückläufer entsprechend aufbereiten und vermarkten. Der Flottendienstleister verspricht sich zudem eine Optimierung der internen Prozesse.

Twinner war Ende 2018 an den Markt gegangen (wir berichteten). Neben Mobility Concept haben die Sachsen bereits weitere Kooperationen im süddeutschen Raum geschlossen. Im dritten Quartal 2019 liefern sie ihre Technologie auch an die Autohäuser Maschek (Regensburg) sowie Hoffmann und Wittmann (Ingolstadt). (rp)

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