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"Euro Repar Car Service": PSA attackiert deutschen Aftersales-Markt

PSA baut mit Euro Repar Car Service ein markenunabhängiges Werkstattnetz auf und aus.
© Foto: PSA

Der französische Autokonzern baut unter dem Namen "Euro Repar Car Service" ein markenunabhängiges Werkstattnetz auf. In Deutschland gibt es bereits 160 Standorte.

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Nach der erfolgreichen Einführung von "Eurorepar" als zweite Ersatzteil-Produktlinie baut die Groupe PSA nun ein unabhängiges Servicenetz unter der Marke "Euro Repar Car Service" auf. Das neugeschaffene Werkstattkonzept für den sogenannten Independent After Market (IAM) geht aus einer Fusion von Eurorepar und Motaquip Car Service hervor. In Deutschlang gibt es bislang 160 Standorte, bis zum Jahresende peilt der Hersteller 300 Betriebe an.

Das Angebot der Werkstätten sei nicht auf die drei PSA-Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles begrenzt, erklärte Bas Viveen, Direktor für Teile und Service in Deutschland, am Freitag. "Euro Repar Car Service-Standorte sind in der Lage, Kunden praktisch aller Fabrikate sowohl Wartungen als auch Reparaturen gemäß Herstellerrichtlinien anzubieten." Das neue Label garantiere Qualität bei Teilen und Arbeiten, geschulte Mitarbeiter sowie "ein bestes Preis-Leistungsverhältnis".

In Europa verfügt Euro Repar Car Service mit mehr als 2.000 Werkstätten bereits über ein eng geknüpftes Werkstattnetz – und die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum. PSA will die Marke bei der diesjährigen Automechanika in Frankfurt in Halle 9, Stand E84, dem Fachpublikum vorstellen. Weitere Informationen unter www.eurorepar.de. (AH)

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KOMMENTARE


schnorris

16.07.2016 - 10:16 Uhr

Also macht PSA seinen eigenen Vertragswerkstätten das leben schwerer mit einer Billigschiene, die die gleiche Qualität bieten soll und zusätzlich alle anderen Marken bedienen kann..... tolle Idee! Aber wie sagte Tavares so nett die deutschen Händler sind sowieso der Klotz am Bein von PSA. Ich frage mich nur wo der Konzern das Geld herbekommt um diese Leute zu bezahlen???? War da nicht der Händler, der das Geld vom Kunden bekommt und damit PSA bezahlt???


Beobachter 2.0

16.07.2016 - 13:17 Uhr

Die etablierten Werkstattketten können beruhigt sein. Die Franzosen haben nicht den langen Atem, um sich zu etablieren und anderen gefährlich zu werden. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen neue Betätigungsfelder, weil sie ihr eigentliches Kerngeschäft vernachlässigt und massiv Boden verloren haben.


August

18.07.2016 - 10:51 Uhr

Nach 10 Jahren in einer Peugeot Niederlassung kann ich behaupten, dass PSA esnicht mal drauf hat in den eigenen NL die Kunen richtig zu bedienen. Nun machensie anderen und sich selbst Konkurrenz. Die Kassen sind leer. Bin mir sicher, dassdas wie immer bei dem tollen Management zum Scheitern verurteilt ist, und noch mehr Geld verbrannt wird.


Citroen

18.07.2016 - 14:48 Uhr

Ist das vielleicht schon die erste wage Ankündigung, dass sich PSA mit seinen Retail-Betrieben doch komplett vom deutschen Markt zurückziehen möchte?Es gibt ja weiterhin Standortschließungen von sogenannten "nicht rentablen" Standorten.


Ahelm

18.07.2016 - 14:59 Uhr

In diesem Segment tummeln sich neben freien Anbietern ohnehin fast alle Hersteller mit irgendwelchen aufgekauften Töchtern! Der Preiskampf ist inzwischen ähnlich wie bei den Original Marken! Viele freie Werkstätten wie ATU oder Pitstop kämpfen mit Sparmaßnahmen und Filial Schwund! Wichtiger in D ist das zurück gewinnen von Kundenvertrauen und ein richtiges Modellmix.


Daniel Düsentrieb

18.07.2016 - 17:00 Uhr

Da trifft es sich doch vortrefflich das die Händler gerade sowieso in gekündigtem Status sind. So kann man ganz entspannt sein Netz ausdünnen ohne das die Kunden darunter leiden... Ein Schelm der böses dabei denkt wenn man in Köln nicht mit diesen ganzen Aktionen auch langfristig die eigene Zentrale wegrationalisiert ......


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