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Gewerbekunden: Mazda bietet Gehaltsumwandlung

Mazda forciert sein Flottengeschäft mit einem neuen Angebot zur Gehaltsumwandlung.
© Foto: Mazda

Mitarbeiter von gewerblichen Kunden, die keine Dienstwagenberechtigung haben, können über den Arbeitgeber ein Fahrzeug leasen und erhalten dabei Großabnehmerkonditionen.


Datum:
07.06.2016
6 Kommentare

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Mazda forciert sein Flottengeschäft mit einem neuen Angebot zur Gehaltsumwandlung. Wie der Importeur am Dienstag bekannt gab, können Mitarbeiter von gewerblichen Kunden, die keine Dienstwagenberechtigung haben, über den Arbeitgeber ein Fahrzeug leasen. Sie zahlen dabei die Netto-Leasingrate aus ihrem Bruttogehalt und reduzieren damit ihre steuerliche Belastung.

Das Angebot wurde gemeinsam mit Athlon Germany entwickelt. Es basiert auf dem Leasingprogramm "Lease2Motivate" und wurde für Mazda-Kunden optimiert. "Mit dem neuen Programm haben unsere gewerblichen Kunden die Möglichkeit, ihren Beschäftigten ein Mitarbeiterfahrzeug beispielsweise als eine besondere Form der Gehaltserhöhung anzubieten, ohne dabei die steuerlichen Nachteile durch die sogenannte kalte Progression in Kauf nehmen zu müssen", sagte Stefan Kampa, Senior Manager Flottenvertrieb und Remarketing bei Mazda.

Der Beschäftigte profitiert nicht nur von den Großabnehmerkonditionen des Arbeitgebers wie den gewerblichen Leasing-Konditionen, Versicherungsprämien und speziellen Rabatten. Das Angebot sieht auch einen Vollschutz bei einem vorzeitigen Leasingende etwa bei einem Arbeitsplatzwechsel vor. Zusätzliche Vorteile soll das internetbasierte Kalkulations- und Verwaltungs-Tool Athlonline bieten. Über das Systeme erfolgen die gesamten Kommunikationsprozesse sowie Konfiguration, Bestellung und Beschaffung der Fahrzeuge. (se)

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KOMMENTARE


Michael Kühn

08.06.2016 - 10:54 Uhr

Diese Idee ist zwar nicht neu, aber G U T. - Das ist m. E. auch ein wichtiger Baustein für Mitabeitermotivation. Und zugleich auch eine intensivere Bindung für den Großkunden. MK


WEST

08.06.2016 - 14:54 Uhr

JA, gut und nicht neu. Aber Mazda? Mal ganz ehrlich, neutral und objektiv aus der Praxis: Ich betreue seit über 15 jahren Dienstwagenfahrer (und solche die es gerne wären) in gewerblichen Flotten. Käme ich da mit Mazda als Motivationsfahrzeug mit einem Gehaltsumwandlungsmodell... die Erfolgsquote läge bei unter 0,01 Prozent. Mit VW, MB, BMW, Audi und mit Abstrichen meinetwegen auch Opel oder Ford o.k., aber MAZDA ? Ein Flop mit Ansage! Ausser der Preis läge für einen Mazda 6 Kombi bei 99 EUR ohne Anzahlung und über 20.000 KM p.a. ... trotzdem kämen die Fragen ..... " geht das bei Audi auch ? ...habt ihr keinen Golf, C-Klasse, Mini, Smart, Passat im Angebot? " ... Und das hat ÜBERHAUPT NICHTS mit Qualität o. ä. zu tun. So, und genau so ticken die (meisten) Menschen - ob man es nun hören (lesen) will oder nicht - ausgenommen sind nicht repräsentative Einzelschicksale. Ich betone nochmal: Mazda hat tolle Autos. Sie spielen aber leider nur in der Kleinmengen-Liga . Aber wenn ich als neutrale Leasinggesellschaft so eine Aktion starte, dann nehme ich doch ein marktgängiges Brot- und Butterauto, welches ich auch in entsprechenden Stückzahlen in den Kundenbetrieben umsetzen kann. Hier kommt es mir eher so vor: Wenn wir nichts großes auf die Beine stellen können, machen wir halt was kleines und finden es total toll. Selbstwirksamkeitserfahrung ... glaube ich nennt man das.


Dagobert

08.06.2016 - 16:16 Uhr

@West: Natürlich werden die Fragen nach anderen Fabrikaten entstehen. Im Moment geht aber zunächst einmal Mazda diesen Weg, der im Übrigen nicht neu ist. Im Artikel ist explizit auch von Leasing und Gehaltsumwandlung die Rede - und hier wird der Mitarbeiter die steuerlichen Vorteile eines solchen Angebots registrieren. Grob skizziert: Muss er normalerweise den Fahrzeugpreis aus seinem versteuerten Einkommen begleichen, hat er jetzt die Möglichkeit, die Rate per Gehaltsumwandlung aus seinem unversteuerten Einkommen zu begleichen. Gleiches gilt natürlich auch für Gehaltserhöhungen. Für den Arbeitgeber ist es auch interessant, entfallen doch die entsprechenden Lohnnebenkosten.Das Modell wendet sich an Mitarbeiter, welche eben nicht in den Genuss eines Dienstwagens kommen, somit auch nicht die typische Klientel der sogenannten Premium-Marken MB/BMW bzw. Aussendienstlerfahrzeugen VW/Audi ist. Mazda stellt für die in Frage kommenden Mitarbeiter die es zu motiveiren gilt, durchaus ein sehr interessantes Fabrikat dar.


Matthias Kasper

08.06.2016 - 17:38 Uhr

Hallo Herr WEST,Grundsätzlich sehe ich das positiv!Steter Tropfen hölt den Stein; Mazda gewinnt aktuell an Zuspruch und sehr guter Reputation durch ein sehr gefälliges Design und (leider viel zu wenig beworbenen) innovativen Technologien.Das Rad ist hier nicht neu erfunden und dennoch muss man eben auch mal "loslaufen" um in Bewegung zu kommen. Vom Stehenbleiben hat noch keiner Strecke gemacht.


wolfgang

09.06.2016 - 09:19 Uhr

@Dagobert. Dem ist nichts hinzuzufügen. Sie haben das Ganze völlig richtig interpretiert. Es ist aber halt auch typisch deutsch, Dinge erst mal in Frage zu stellen und zuerst nach evtl. Unwägbarkeiten zu suchen. Übrigens auch ein typisches Verkäuferverhalten....


Sascha Wiehemeier

11.06.2016 - 21:15 Uhr

Ich fahre zum pendeln zur Arbeit (und 5-6 mal 300km Autobahn im Jahr) momentan selbst einen Mazda 2 - Skyactive mit 75PS.Abzüglich Rabatten bekommt man so einen Wagen für etwa 10.200€.Ohne Klimaanlage sogar für 9.200€.Man bekommt halt kein vergleichbar großes, vergleichbar ausgestattetes Auto von deutschen Herstellern in der Qualität für einen vergleichbaren Preis.Wenn mein Arbeitgeber sowas mitmachen würde, warum nicht ?Wenn ich dabei ein wenig Geld/Steuern hätte sparen können, und ich trotzdem die guten Rabatte bekommen hätte, hätte ich das sicher gemacht.Ich denke auch, das Mazda damit sicherlich ein paar Neukunden gewinnen kann.Wenn denn die Arbeitgeber da mitmachen.Die deutschen Automobilfirmen sind die größten Kunden unserer Firma.Ob man da den Mazda-verkauf an die Belegschaft fördert?Wenn das so funktioniert ziehen die anderen Automobilfirmen sicher schnell nach.


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