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"Jahr des Durchbruchs": Tesla erzielt Rekordgewinn von 5,5 Milliarden Dollar

Im Geschäftsbericht bezeichnete das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk 2021 als "Jahr des Durchbruchs für Tesla".
© Foto: Alexis Georgeson/Tesla

Der jahrelang verlustreiche E-Autokonzern Tesla hat sich in den schwarzen Zahlen etabliert. Doch Elon Musk warnt vor anhaltenden Lieferkettenproblemen und drückt bei neuen Modellen auf die Bremse. Wann die Produktion in Grünheide richtig anläuft, bleibt unklar.


Datum:
27.01.2022
Autor:
dpa
Lesezeit: 
4 min
1 Kommentare

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Trotz der globalen Chipkrise und Problemen in den Lieferketten hat der US-Elektroautobauer Tesla 2021 so viel verdient wie noch nie zuvor in einem Geschäftsjahr. Unterm Strich verbuchte der Konzern nach eigenen Angaben vom Mittwoch einen Gewinn von 5,5 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro) und damit 665 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erlöse kletterten um 71 Prozent auf 53,8 Milliarden Dollar, wie Tesla nach US-Börsenschluss in Austin mitteilte. 

Keine Modellneuheiten 2022

Der E-Auto-Vorreiter lieferte 2021 gut 936.000 Fahrzeuge aus, ein Plus von 87 Prozent. Ein konkretes Absatzziel für 2022 gab Tesla nicht aus, langfristig peilt das Unternehmen jährliche Wachstumsraten von rund 50 Prozent an. Doch da es weiter in den Lieferketten hakt, drückte Konzernchef Elon Musk nun etwas auf die Bremse. "Wir werden keine neuen Fahrzeugmodelle vorstellen in diesem Jahr", sagte der Starunternehmer bei einer Konferenzschalte mit Analysten. Es mache keinen Sinn, da es immer noch einen Mangel an Bauteilen gebe.

Auch der eigentlich schon für vergangenes Jahr geplante Produktionsstart des Elektro-Pick-ups "Cybertruck" dürfte sich laut Musk bis 2023 verzögern. Um die Herstellung auszuweiten, ist Tesla auch stark auf sein erstes europäisches Werk in Grünheide bei Berlin und eine neue US-Autofabrik im texanischen Austin angewiesen. Beide hängen im Zeitplan hinterher. Zu Grünheide hielt sich Tesla bedeckt. Nach dem Beginn der Testphase warte der Konzern weiter auf die abschließenden Produktionsgenehmigungen der Behörden in Deutschland.

Im Geschäftsbericht bezeichnete das Unternehmen 2021 als "Jahr des Durchbruchs für Tesla". Es gebe nun keine Zweifel mehr an der Profitabilität von Elektroautos. Tesla hatte lange Zeit rote Zahlen geschrieben und erst 2020 seinen ersten Jahresgewinn seit der Firmengründung 2003 verbucht. Inzwischen verdient der Konzern gut: Im jüngsten Quartal stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 760 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Der Umsatz wuchs in den drei Monaten bis Ende Dezember um 65 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar.

Dabei verzeichnet Tesla weiter steigende Gewinnspannen, während die Bedeutung von Abgaszertifikaten abnimmt. Der Handel mit diesen Verschmutzungsrechten - die andere Autobauer benötigen, um ihre Emissionsbilanz aufzubessern - ist ein lukratives Geschäft. Im Schlussquartal setzte Tesla damit 314 Millionen Dollar um. Das waren 22 Prozent weniger als vor einem Jahr. An Teslas Bitcoin-Beständen änderte sich nichts. Tesla hatte 2021 Bitcoins für 1,5 Milliarden Dollar gekauft, die Position aber später um zehn Prozent verringert.

Teslas Quartalsbericht übertraf die Markterwartungen klar. Dennoch brachte die Warnung vor anhaltenden Lieferkettenproblemen die Aktie vorbörslich leicht unter Druck. Tesla ist zwar weiter der an der Börse am höchsten bewertete Autobauer, musste zuletzt aber starke Kursverluste verkraften. Dadurch sank auch Musks - vor allem aus Tesla-Aktien bestehendes - Vermögen erheblich. "Forbes" schätzt es aktuell auf 243 Milliarden Dollar - vor wenigen Monaten waren es noch 300 Milliarden gewesen. Trotzdem ist Musk dem Milliardärs-Ranking zufolge weiterhin der mit Abstand reichste Mensch der Welt.

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KOMMENTARE


autofan

27.01.2022 - 18:09 Uhr

Ja nee is klaar. Und womit? Mit dem verkauf von Umweltzertifikaten an alle Automobilhersteller. Mann oh Mann, aml richtig recherchieren. Dann kommen andere Zahlen raus. Der Heilsbringer handelt hauptsächlich mit Anderem und schreibt es in die Tesla Gewinne. Und alle rennen dem falschen Messias hinterher. Es gab da laut Sage so einen, in Hameln.......


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