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Personalie: Neuer Deutschland-Chef bei Mini

Christian Brandl: vom Vertriebsleiter zum Deutschland-Chef
© Foto: Mini Deutschland

Christian Brandl leitet seit Mai das Geschäft der Lifestyle-Marke auf dem deutschen Markt. Vorgängerin Ulrike von Mirbach wechselt in die BMW-Zentrale und ist unter anderem für den Aufbau des neuen Vertriebsmodells in Europa verantwortlich.


Datum:
06.05.2022
Autor:
rp
Lesezeit: 
3 min
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Wechsel an der Spitze von Mini Deutschland: Mit Wirkung zum 1. Mai 2022 hat Christian Brandl die Leitung der BMW-Lifestylemarke auf dem hiesigen Markt übernommen. Nach Unternehmensangaben folgt er auf Ulrike von Mirbach, die bereits im April neue Aufgaben in der Münchener Zentrale des Autokonzerns übernommen hat.

Brandl leitete zuvor den Vertrieb bei Mini Deutschland. Der Manager verfügt über 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen After Sales, Wholesale, Directsale und Marketing bei BMW. "Dank Christians langjähriger Zusammenarbeit mit der Handelsorganisation bringt er ausgezeichnete operative Vertriebsexpertise mit", sagte Mini-Chefin Stefanie Wurst. Zusammen mit seiner Erfahrung im Marketing werde er die britische Marke erfolgreich in ihre elektrische Zukunft auf dem deutschen Markt weiterentwickeln.

Von Mirbach leitete das Deutschland-Geschäft von Mini seit Anfang des vergangenen Jahres. Seit 1. April 2021 ist sie Chefin des Detailkundengeschäfts BMW & Mini im Projekt "Future Sales Model" für Europa und trägt die Gesamtverantwortung für den Aufbau des neuen Vertriebsmodells in Europa. Wie berichtet, setzt der Münchner Autobauer künftig auf ein unechtes Agentursystem bei Neu- und Dienstwagen. In Deutschland soll der Startschuss 2024 mit Mini fallen, die Kernmarke soll zwei Jahre später nachziehen.

Laut Wurst hat von Mirbach neue Impulse gesetzt und Mini vor dem Hintergrund volatiler Märkte und schwieriger Geschäftsbedingungen erfolgreich geführt. Zudem habe sie die Elektrifizierung von Mini in Deutschland maßgeblich vorangetrieben. "Wir freuen uns sehr, dass Ulrike von Mirbach sich trotz ihrer engen Verbundenheit zu MINI Deutschland entschieden hat, mit ihrer langjährigen Markt- und Handelserfahrung und ihrem profunden Marken-Know-how die strategischen Rahmenbedingungen für den Vertriebserfolg der Zukunft in Europa mitzugestalten", so Wust weiter.

2021 hatte Mini in einem schwachen deutschen Automarkt 43.004 Neuzulassungen erzielt (minus 2,7 Prozent). Besonders stark entwickelte sich dabei der Absatz der E-Modelle. Vom batterielektrischen Cooper SE wurden bereits 10.140 Einheiten ausgeliefert. Strategisch setzt Mini den Fokus auf den Ausbau der Elektromobilität sowie ein verstärktes Engagement im Crossover- und Kompaktsegment. Zu Beginn der 2030er Jahre will man den Wandel zu einer vollständig elektrifizierten Marke vollziehen.

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