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Regelwerk: Ford-Vertriebschef sieht neue GVO entspannt

Ford-Vertriebschef Wolfgang Booms (l.) mit AUTOHAUS-Chefredakteur Ralph M. Meunzel beim Besuch der Münchner Redaktion.
© Foto: Franziska Ziegler / AUTOHAUS

Wolfgang Booms erwartet vorerst keine großen Änderungen in den Beziehungen zwischen Herstellern und Händlern durch die neuen Wettbewerbsregeln in Europa. Ihm ist an der "Fortschreibung der bestehenden Verhältnisse" gelegen.


Datum:
09.06.2010
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Ford erwartet vorerst keine Branchenumwälzungen durch die neue Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO). "Im Kern haben wir nicht viele Neuerungen ausgemacht. Als Hersteller können wir damit leben", erklärte Wolfgang Booms, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke, am Mittwoch gegenüber AUTOHAUS Online. Für die Autohäuser rechnet er ebenfalls nicht mit "gravierenden Nachteilen" durch das Ende Mai von der EU-Kommission angenommene Regelwerk (wir berichteten).

Mit Blick auf das Ford-Vertriebsnetz betonte Booms: "Wir müssen jetzt sehen, wie wir die Zusammenarbeit in Zukunft ausgestalten. Uns ist an der Fortschreibung der bestehenden Verhältnisse gelegen." Im Fokus stehe weiterhin die Partnerschaft mit den Händlern. Kündigungen werde es nicht geben. Die Lücken im Netz nach der Kroymanns-Pleite seien zügig mit engagierten Partnern geschlossen worden, sagte Booms. Das Interesse des Handels an der Marke sei groß: "Wir haben Bewerbungen."

Im bisherigen Jahresverlauf sieht der Verkaufschef Ford in Deutschland im Plan. Der Marktanteil der Kölner liegt derzeit laut Kraftfahrt-Bundesamt bei 6,9 Prozent, im Vorjahr waren es dank Abwrackprämie 7,5 Prozent. Als Benchmark will Booms aber 2008 verstanden wissen: "Damals lagen wir unter 6,9 Prozent." Als Ziel für 2010 gab er "deutlich über sieben Prozent" aus.

Erreichen will Ford dies mit den "Flatrate"-Angeboten, den neuen" Selectpaketen" sowie den aufgefrischten Van-Modellen Galaxy und S-Max. Weitere Impulse erhofft sich der Hersteller vom neuen C-Max, der in der zweiten Jahreshälfte in zwei Versionen debütiert. Vorrang bei allen Maßnahmen habe ein profitables Wachstum für Hersteller und Handel, sagte Booms. Positiv stimmt den Manager auch der hohe Auftragsbestand und das anziehende Gebrauchtwagengeschäft, das dem Handel neben dem Service gute Ertragschancen biete. Hinsichtlich der Restwertentwicklung wollte Booms noch keine Entwarnung geben. "Aber ein Positivtrend ist durchaus erkennbar." (rp)

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