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Auto-Stammtisch: Zukünftige Mobilität – ergebnisoffen diskutieren?

Patrick Neumann

Einen Denkanstoß von meiner Wochenend-Lektüre möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Er fällt unter die Rubrik: Schuster, bleib bei deinen Leisten. So schrieb der Autor Karl-Heinz Büschemann in seinem lesenswerten Samstag-Essay für die "Süddeutsche Zeitung", dass sich die Politiker aus der Bestimmung der Mobilität der Zukunft heraushalten sollten. "Die Entwicklung neuer Technologien muss bei denen liegen, die etwas davon verstehen, also bei der Industrie und den Forschern", hieß es dort. Einen Ansatz, den ich nur unterschreiben kann. Denn dort sitzt einfach der größte Sachverstand. Man sieht ja an der aktuellen Bundesregierung, wie thematisch flexibel man als Berufspolitiker sein muss – wenn sich nach langen Verhandlungen das Jobprofil plötzlich ändert. Gestern noch Generalsekretär, heute Verkehrsminister – und somit mittendrin in der Diesel-Malaise. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Also offen für Neues: ja! Lösungen von Anfang an politisch ausschließen: nein! Doch was bedeutet das für die Politik? Folgt man Autor Büschemann, sollten Regierungen allein der Industrie die Vorgaben machen, "die den Bedürfnissen der Menschen, ihren Städten und der Umwelt dienen". Egal, ob diese dann der Stromer, der Verbrenner oder die Brennstoffzelle am besten erfüllt. Oder können Sie heute schon den technologischen Königsweg vorhersagen?

Digitale Grüße

Patrick Neumann,
stellvertretender Chefredakteur AUTOHAUS

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