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Kommentare (0) 12. Juli 2017

ServiceWelt: Es bleibt viel zu tun

Martin Schachtner

Von Martin Schachtner

Der Übergang zur Mobilität der Zukunft wird nicht als ein plötzliches "Entweder-Oder" einsetzen, sondern sich als "Sowohl-als-Auch" vollziehen. Viele Antriebsformen existieren in absehbarer Zeit nebeneinander. Und auch die Steuerung der Fahrzeuge wird nicht sofort und vollumfänglich von natürlicher auf künstliche Intelligenz übertragen. Vielmehr ist von einer schrittweisen Zunahme autonomer Autos auszugehen.

Einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte zufolge steigt der Veränderungsdruck an die OEM dennoch stark an. Auch durch Entwicklungen im Bereich Elektromobilität, Sharing Economy und Datenmonetarisierung. Aus dem bisher ganz gut planbaren sei ein disruptiver Markt geworden, heißt es. Der Übergang erfolgt jedoch gemächlicher, als man meint. Man neigt in Technologiefragen dazu, die Entwicklungen der kommenden zwei, drei Jahre zu überschätzen. Aber zu bequem sollte man es sich nicht machen. Denn: Auf Zehnjahres-Sicht wird die uns bekannte mobile Welt umgewälzt.

Davor muss aber kein Kfz-Betrieb Angst haben, auch keiner mit der Spezialisierung auf die Reparatur von Unfallschäden. Einer aktuellen Untersuchung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge sind zwei gegenläufige Effekte zu erwarten: Weniger Unfälle führen auf der einen Seite zu geringeren Entschädigungsleistungen, auf der anderen Seite steigen durch den Einbau der sensiblen Technik die Kosten für Reparaturen. Der Verband hat übrigens nicht irgendwen kalkulieren lassen, sondern ein seriöses Team aus Ingenieuren, Mathematikern, Versicherungsexperten und Unfallforschern beauftragt, die Prognose zu erstellen.

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