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Abgang Jürgen Stackmann +++ Gesetz gegen Abmahnmissbrauch +++ 64. Licht-Test

Der Beste muss gehen! - Jürgen Stackmann - VW-Vorstand +++ Bundestag - Gesetz gegen Abmahnmissbrauch +++ 64. Lichttest-Aktion – Motto 2020: "Licht, Sicht und Sicherheit!" +++ 90 & 80 - Rath & Anders – Den Brancheninstitutionen zum Ehrentag

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September
14.
Montag

Der Beste muss gehen! - Jürgen Stackmann - VW-Vorstand

Der VW-Konzern umfasst weltweit 118 Produktionsstandorte. Dort sind insgesamt 670.000 Mitarbeiter beschäftigt. Jährlich produziert und verkauft der Konzern über zwölf Marken rund elf Millionen Fahrzeuge. Die Marke VW wird in 153 Ländern vertrieben. Und das bei weltweit 193 Staaten, die völkerrechtlich anerkannt. Welch eine Dimension! Vertriebsverantwortung für 153 Länder. Lässt sich eine derartige Dimension überhaupt noch steuern? Wer auch immer hier das Vorstandsressort Vertrieb verantwortet, es gleicht in der Aufgabenstellung einem Dauerspagat.

2015 kam Herbert Diess, ein Ingenieur, zuletzt "BMW-Kostenkiller" auf Geheiß von Ferdinand Piech nach Wolfsburg. Technische Lopez-Typen hatten es ihm schon immer angetan. Seit 2018 übt Herbert Diess das Amt als VW-Vorstandsvorsitzender aus. Der personelle Sommer-Machtkampf in Wolfsburg ist hinlänglich bekannt. Selbst Diess stand zur Disposition, wurde dann in seinen omnipotenten Flügeln gestutzt. Tatsache ist, der neue Golf 8 als auch der ID.3 haben markante Softwareprobleme. Der Golf als "Dauerrenner" und der ID.3 als Golf der Zukunft sollten als "Neue" grande Ouvertüre spielen. Die Einführungsmalaise wird Jürgen Stackmann umgehängt. Als hätte der Vertriebsvorstand Softwareprobleme in Zwickau ursächlich zu verantworten?

Ich kann nun Jürgen Stackmann beobachten, seit er 1989 als Zonenleiter bei Ford unterwegs war und dort Stufe um Stufe bis 2006 zum stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsführung aufstieg. Im Klartext, man hätte ihn bei Ford nie gehen lassen dürfen. Wer auch immer das dort im Zirkel um Bernhard Mattes zu verantworten hatte. Bei VW wurde Stackmann 2010 Vorstand bei Skoda, 2012 Marketing-Chef des VW-Konzerns, seine besondere Spezies, 2013 Vorstandsvorsitzender bei Seat und ab 2015 Markenvorstand VW und das für Vertrieb, Marketing und After Sales. Welch eine Aufgabe, wenn einer – wie gesagt - für 153 Länder weltweit die Vertriebsverantwortung trägt. Ein Mammutwerk! Da gehören dann auch Aufgaben wie die VW-Tochter Porsche Holding Salzburg (PHG) als größtes Handelsunternehmen Europas dazu. Und fünf Jahre lang muss dann ein Manager wie Jürgen Stackmann vertriebspolitisch einen Diesel-Betrugsskandal egalisieren, den andere angerichtet haben. Und Stackmann hat diesen Betrugsskandal im Ergebnis höchst beachtlich egalisiert. Die VW-Händler wirkten da allesamt engagiert mit.

Der neue Händlervertrag zum 1. April 2020

Es sei ferner an die einschlägigen Auseinandersetzungen zum neuen VW-Händlervertrag erinnert. Da gibt es hier zwar den VW-Deutschlandchef, aber die Vertragsanforderungen sind europäisch und mehr zu sehen. Es ist ein Komplexum, was hier ein Manager wie Stackmann auch mit allen Verästelungen im Hause abstimmend zu leisten hat. Es sei sein zentraler Satz, den ich immer wieder gerne zum geflügelten Wort für die Händlerschaft machte, hervorgehoben: "Es geht nicht darum, neue Autohäuser zu bauen, sondern clevere neue Möglichkeiten für die Handelspartner zu schaffen." Es sei gleichermaßen an die "12 Big Points" erinnert, die im gemeinsamen Wirken Hersteller-Händler(verband) entstanden sind.

Jürgen Stackmann 12 Big Points

Jürgen Stackmann und die "12 Big Points"

BMW-Schule

Machen wir uns nichts vor. Die Herren Diess oder auch der zweite Machthaber VW-IG-Metall-Betriebsratsvorsitzender Osterloh haben der Arbeitsplatzsicherung wegen in den Werken primär Volumen im Sinn. Stackmann ist ein Mann der Mitte. Die Händler brauchen auch Rendite. Wer diese im VW-Neuwagengeschäft vor sich sieht, kriegt Schwindsucht. Diess ist ein BMW-Mann. Er hat bei Audi seinen früheren BMW-Kollegen Ralf Duesmann, ebenso Ingenieur, zum Audi-Vorstandsvorsitzenden gemacht. Nicht nur, dass beide Herren Ingenieure sind, sondern die spezifische BMW-Kuenheim-Schule sitzt so tief, dass jeglicher Respekt zum Handel in Absurdistan landet. Man wird sehen, wohin diese BMW-Manager die Volkswagenwelt führen werden. Herr Piech hat maßgeblich darauf eingewirkt, dass Bernd Pischestrieder 2006 seinen VW-Vorstandsvorsitz nach relativ kurzer Zeit finalisieren musste.

Stackmanns Größe

Der Weggang von Jürgen Stackmann ist für die gesamte VW-Konzern-Händlerschaft ein sehr großer Verlust. Jürgen Stackmann war immer eine Persönlichkeit des Ausgleichs, der Mitte, der Balance. Mit ihm konnte man angstfrei kommunizieren. Er hörte zu, er nahm an. Ich habe mich im einen und anderen kritischen Fall an ihn gewandt (siehe Abbildung). Es war wichtig, dass der Hauptverantwortliche mal drauf schaute. Bei ihm hat es gereicht, dass er hinterfragte. Und das genügte schon, weil man sich bei ihm in glaubwürdigen Händen wusste. 

Brachat Stackmann IAA-Interview

Jürgen Stackmann beim IAA-Interview 2019 mit Prof. Hannes Brachat auf dem VW-Stand

In diese Schublade gehört auch Wayne Griffith, der neuer Seat-Vorstandsvorsitzender wird. Er war u.a. zuvor Deutschland-Chef von Audi. Schrieb ich etwas, das er für unzureichend oder nicht zutreffend hielt, war er selber am Telefon. Die meisten anderen sinnen auf Rache oder gar Anzeigenentzug. Er lud einen nach Ingolstadt ein und tauschte sich offen mit einem aus und nahm auch die eigenen Beweisunterlagen aufmerksam zur Kenntnis. Im Klartext, er schaute, weil fachlich sehr fundiert, für Begradigung. Gut so! Auch ihm alles Gute für sein wichtiges Wirken!

Der Neue – Klaus Zellmer

Nun tritt Klaus Zellmer Stackmanns Nachfolge an. Ein Porsche-Gewächs mit 23 Jahren einschlägiger Porsche-Imprägnierung. Seinen fachlichen Ursprung erhielt er bei uns an der Hochschule für Automobilwirtschaft in Geislingen. Sprich, ich hatte ihn auch mal in der Vorlesung "sitzen". Mein hochgeschätzter Kollege Prof. Dr. Willi Dietz wird sich in Sonderheit freuen, nachdem Klaus Zellmer sein erster Assistent am IfA war. Wir haben Klaus Zellmer dann in seiner Zeit, als er von 2002 bis 2006 den Bereich Vertrieb und Marketing für das Porsche-Werk in Leipzig verantwortete, seitens unserer Stundentenverbindung Automobilia, der er angehörte, dort vor Ort besucht. Wir hatten unser letztes persönliches Zusammentreffen bei der Eröffnung des neuen Porschezentrums in Nürnberg-Erlangen-Fürth, das Michael Eidenmüller dort eröffnete.

Zellner Maly Herrmann

Klaus Zellmer als Porsche-Geschäftsführer Deutschland (li) mit Nürnbergs Oberbürger Meister Ulrich Maly und Bayerns Staatsminister des Innern Joachim Herrmann (MdL)

Von 2010 bis 2015 wirkte Klaus Zellmer als Porsche-Chef Deutschland und hatte da 90 Vertragspartner, vorwiegend große VW-Händler schwäbisch zu salben. Die persönliche Kenntnis um die großen VW-Partner wird ihm die neue Aufgabe etwas erleichtern. Nun tragen Porsche-Manager einen spezifischen Schmelz an, mit sich und automobilistsch sichtbar um sich, genannt Porsche-Arroganz. Sie ist von noch etwas markigerer Prägung als die der Mercedes-Benz-Manager. Bei mehr als zehn Prozent Umsatzrendite wie bei Porsche sei dies höfisch zugebilligt. Bei Volkswagen warten auf Klaus Zellmer nicht nur andere Kunden, sondern ein "MEER" an Händlern, die im Neuwagengeschäft viel kleinere Brötchen backen müssen. Vielleicht hat er ein Rezept, wie er nicht nur die neuen Volumendimensionen, sondern diese VW-IG-Metall-Brötchen in ihrer Renditestrahlkraft entgegen den Vorstellungen von "Herrn BMW-Diess" in erträglichere Händlerdimensionen schieben kann. Dem Bundesbruder Klaus also eine glückliche Hand und Gratulation zum großartigen Aufstieg! Man wird dann gleich sehen, wie er bei der anstehenden VW-Beteiligung an Sixt dort die Vertriebsachse gestalten wird. Oder wie er die "Abwicklung" oder Umgestaltung der offenen Händlerverträge ab 2023 zu steuern gedenkt. Da warten nicht nur Gesellen- , sonder Meister-Stücke auf ihn.

Bernhard Maier – Skoda-Vorstandsvorsitzender

Bernhard Maier, der Schwabe aus Schwäbisch Gmünd, Autohändlersohn, gelernter Kfz-Mechaniker, Kfz-Meister, BFC-Calw-Absolvent. Auch ihn hatte ich dort als Studenten vor mir sitzen. Bevor er 2001 Geschäftsführer von Porsche Deutschland wurde, war er Direktor einer BMW-Niederlassung in NRW. 2010 wurde er bei Porsche Vorstand für Vertrieb und Marketing, baute dort die internationale Handelsorganisation aus, ebenso die Modellpalette. Porsche wuchs von 79.000 auf jährlich 240.000 Einheiten. Und Maier weiß, wie man "Renditen" schreibt. Das hat er auch in den fünf Jahren von 2015 bis 2020 als Vorstandsvorsitzender von Skoda den VW-Managern in Wolfsburg vorgemacht.

Wenn Konzernchef Diess die Abberufung von Bernhard Maier mit einer strategischen Kurskorrektur begründet, es fehle Skoda die Aggressivität am Volumenmarkt, Skoda zeichne verantwortlich für die Entwicklung eines Budget-Car, so hat mehr Plattitüdencharakter.

Diess wie der neue VW-Markenchef Ralf Brandstätter stellen ihr eigenes Team oder soll man sagen "VW-System" zusammen. Die Millionenbeträge an Maier-Stackmann-Abfindungen sorgen zumindest für diese für eine sanfte Landung in deren "Neuen Welt". Wir werden beide Top-Manager, Top-Könner sicher in manchem Aufsichts-, Beirat oder in einem Schweizer Verwaltungsratsmandat wiederfinden. Alles Gute!

Brachat Bernhard Maier

Bernhard Maier mit AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat beim IfA-Kongress 2018 in Nürtingen

September
16.
Mittwoch

Bundestag - Gesetz gegen Abmahnmissbrauch

Der Deutsche Bundestag hat am 10. September 2020 in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur "Stärkung fairen Wettbewerbs" beschlossen. Nun bedarf das Gesetz noch der Zustimmung des Bundesrates. Zum neuen Gesetz, das zugleich Bestandteil des Koalitionsvertrages ist, gehört u.a. die Eindämmung des Abmahnmissbrauchs. Mitbewerber können keine Kostenerstattung verlangen für Abmahnungen wegen Verstößen gegen Informations- und Kennzeichnungspflichten im Internet oder wegen Datenschutzverstößen von Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern. Endlich! Wie lange hat dieses politische Anliegen für die Umsetzung gebraucht. Und der Bundesgerichtshof wollte im letzten Jahr einen Rechtsmissbrauch durch die DUH nicht erkennen! Da wird nun die Deutsche Umwelthilfe ihr Geschäftsmodell umstellen müssen.

Der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban stellte Jürgen Resch (59), Chef der DUH auf andere Weise. Auf Twitter warf er ihm Doppelmoral vor. Kuban: "Wasser predigen, Wein trinken." Oder: "Allen das Fliegen verbieten wollen und sich dann als Chef der Umwelthilfe selbst noch schnell den Abendflieger von Berlin nach Stuttgart gönnen, Jürgen Resch?" BILD konfrontierte den Umwelt-Aktivisten damit – siehe Abbildung. Eine detaillierte Ausführung können sie hier abrufen.

Bild Jürgen Resch

Umwelt-Aktivist Jürgen Resch

Das Gesetz sorgt auch für mehr Wettbewerb bzw. für niedrigere Preise auf dem Ersatzteilmarkt. Autofahrer brauchen preiswertere Alternativen zu den Ersatzteilen der großen Automobilhersteller. Wir kommen darauf zurück.

September
17.
Donnerstag

64. Licht-Test – Motto 2020: "Licht, Sicht und Sicherheit!"

Am Mittwochabend, 16. September 2020, haben wir in AUTOHAUS Online über die anstehende 64. Licht-Test-Aktion mit Arne Joswig, Opel-Händler in Neumünster, ZDK-Vorstandsmitglied und dort als Vorsitzender des Ausschusses Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich ZDK-Kommunikation verantwortlich, gesprochen. Hier geht es zum Artikel.

Joswig war es ein besonderes Anliegen, auf die Praxishilfen für die Kfz-Betriebe zur Aktion zu verweisen, die der ZDK entwickelt hat und die über www.kfz-gewerbe.de abgerufen werden können. Hier sind einige Details:

Joswig Materialien Musterkundenanschreiben

Übersicht über die verschiedenen Materialien, von Checkliste-Winterreifen bis zu Musterkundenanschreiben

Argumentationspapier Winterreifen

Argumentationspapier Winterreifen

Rechnungsbeilage und Reifencheck

Rechnungsbeilage und Reifencheck

September
18.
Freitag

90 & 80 - Rath & Anders – Den Brancheninstitutionen zum Ehrentag

Karl Rath und Diethard Anders, beide Wirtschaftsprüfer, bildeten über 40 Jahre das Fundament der Kanzlei Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner (RAW). Heute ist die Kanzlei "RAW" mit 13 Partnern und über 100 Mitarbeitern an Standorten in München, Bad Wörishofen, Berlin und Gera vertreten. Und das dominant in Kfz-spezifischer Diktion. AUTOHAUS und die beiden Herren verbindet eine große gemeinsame Wurzel. Warum? Der Kanzlei Gründer Doktor Max Haug und Verleger Herbert Bartsch publizierten zum 1. Januar 1957 das Fachmagazin AUTOHAUS. Wirtschaftsprüfer Karl Rath war damals bereits in der Haug‘schen Kanzlei tätig und übernahm sie nach dem Unfalltod von Dr. Max Haug im Jahre 1965. Diethard Anders war schon während seines Studiums in München ab 1960 als Praktikant in der Kanzlei tätig und trat 1965 nach seinem Studium in die Kanzlei ein. Über namhafte Mandate wurden beide vielfach bis hin im Steuerausschuss des ZDK zu steuerlichen Leitfiguren. Anders übte später auch an der Hochschule für Automobilwirtschaft in Geislingen einen Lehrauftrag aus.

Beide haben ihre Kompetenz auch in verschiedenen Buchtiteln im AUTOHAUS-Verlag verständlich zum Ausdruck gebracht. Man denke an das leidige Agenturgeschäft ab 1968 folgende. Man denke an Rechtsformfragen im Autohaus. Man denke an Nachfolgeregelungen. Man denke an testamentarische Gestaltungsmöglichkeiten. Man denke an Fragen der Teile-Bewertung, also Teilwertabschreibungen. Man denke an die vielfältigen Fachbeiträge, die sie von Magazin zu Magazin für die Branche verfasst haben. Sie waren im wahren Sinne sehr wichtige Ratgeber. Ab 1993 kam über den Firmenverbund nach Bad Wörishofen Dr. Albert Wanner, vor allem in der Opel-Organisation aktiv, als Brancheninstitution hinzu.

Die Zusammenarbeit zwischen der Kanzlei RAW und unserem Verlag darf nun auf 63 Jahre gemeinsamen Weges zurückblicken. Ich darf sagen, sehr erfolgreichen Wirkens. Weshalb? Das ist nicht selbstverständlich. Wie oft habe ich mich mit den Jubilaren live in ihrer Kanzlei fachlich ausgetauscht? Wie oft haben wir dabei redaktionelle Themen für die Branche erarbeitet? Und unsere Traditionseinkehr beim benachbarten Italiener zum gemeinsamen Essen brachte immer weitere Impulse. Ja, wir haben diese halbjährlichen Begegnungen kultiviert. Ich weiß ihre besonnene, vornehme Zurückhaltung sehr zu schätzen, zumal sie auch das Steuermandat bis zum Verlagsverkauf an Bertelsmann 1996 innehatten. Karl Rath wurde mir da an wichtigen Schalthebeln väterlich weiser Ratgeber. Diesem Glückfall sage ich zu seinem 90. Ehrentag von Herzen für die wohlwollende Verbundenheit von Herzen Dank. Und mit Diethard Anders war ich als gemeinsam Vortragende immer wieder unterwegs. Nie werde ich diese Cohiba vergessen, die wir auf der Heimfahrt von Leipzig nach München gemeinsam in seinem Fahrzeug bei geöffnetem Schiebedach genossen haben. Es gibt im Leben Ereignisse, die in einem ihren Sitz haben und behalten. Und beide Herren waren Persönlichkeiten, die immer wieder besondere Zeichen setzten. Sie dürfen ihre runden Jubiläen in wirklich erfreulich geistiger Frische feiern. Für mich ist da immer der Maßstab, ob s‘Viertele noch für Lebensfreude sorgt. Dem ist so! Ein Hoch auf die beiden. Mit abermaliger Dankbarkeit für all ihre großartigen Branchenbeiträge.

Rath Anders Brachat

Die Wirtschaftsprüfer Karl Rath (re.) und Diethard Anders sind dem AUTOHAUS seit seiner Gründung 1957 sehr ursächlich verbunden. Als Autoren in AUTOHAUS, wie als Autoren zahlreicher Buchpublikationen sowie als Referenten und persönliche Ratgeber.

Spruch der Woche:

"Heute vor fünf Jahren flog der größte Skandal in der Automobilhistorie auf. VW-Diesel-Betrug. An elf Millionen Autos und deren Besitzer. Kosten bis heute: 32 Milliarden Euro. Die Klage von 2.000 Aktionären in Höhe von 9,5 Milliarden Euro wegen Spätinformation steht im Ergebnis noch aus. Eine teure Quittung! Und die Verantwortlichen werden nach fünf Jahren immer noch gesucht!“

Mit nachdenklichem "Diesel-Gruß" zum Tage

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 25. September 2020!


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3 Kommentare
1
Carl-Philipp Mauve
22.09.2020

Sehr zutreffende Beschreibung von Jürgen Stackmann und seinen Qualitäten. Ein Verlust für den VW-Konzern (wie vorher schon für Ford).

2
Thomas S.
21.09.2020

Sehr geehrter Herr Professor Brachat, vielen Dank für Ihren Kommentar zu Herrn Stackmann! Treffender und besser hätte man ihn nicht charakterisieren können. Ehrlich, offen und immer die "Bodenhaftung" beibehalten. So kenne ich ihn seit 1989 und habe ihn immer als "Ausnahme"-Manager bewundert. Ich wünsche ihm viel Glück und bedaure seinen letzten Arbeitgeber.

3
Styler
19.09.2020

Einer der besten Artikel, die ich im Zusammenhang mit dem Automobil je gelesen habe.

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