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Kommentare (1) 27. Januar 2017

HB ohne Filter - Allianz & HUK, VW-Krise, Branchen-Umsatzrendite

Prof. Hannes Brachat

Heute: Allianz & HUK - Gebrauchtwagenaktivisten, VW – Entschädigungszahlung an US-Händler – Sammelklage, Branchen-Umsatzrendite 2016 1,6 Prozent.

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Januar
23.
Montag

Allianz & HUK - Gebrauchtwagenaktivisten!

Es ging vor Weihnachten förmlichst unter, dass die Allianz in den Gebrauchtwagenhandel einsteigt. Die HUK, mit über zehn Millionen Kfz-Versicherungen Marktführer, ist bereits seit September 2016 in Düsseldorf mit einer Betriebsstätte aktiv unterwegs. Der Rivale Allianz hat sich für sein Vorhaben an der Internetplattform Instamotion beteiligt. Instamotion steht wiederum in engem Verbund zur AIL, einer 1984 von Dr. med. Darius Ahrabian gegründeten freien Leasinggesllschaft.  Interessant ist, dass unter gleichem Dach wie Instamotion die vergleichbare GW-Plattform "CarDabra" betrieben wird. Bei einer Vorortbesichtigung im Dezember war an der angegebenen Adresse von Instamotion im Münchener Nobelviertel Grünwald noch kein Hinweis auf die "neue Existenz" zu lesen. Offensichtlich wollte man mit dem neuen Verbund nach außen verborgen bleiben. 

Was unterscheidet die beiden GW-Konzepte? Bei der HUK ist die Ware in Düsseldorf sichtbar vorhanden. 100 Fahrzeuge. Die sind auch im Netz einzusehen. Die HUK hat sich als engen Partner die Hardenberg-Gruppe, VW u.a., aus Karlsruhe an Land gezogen. Über diese Achse läuft aktuell auch die personelle und beratende Unterstützung vor Ort. Der Markenhandel lehrt also den Kfz-Versicherer HUK, wie man Fahrzeuge handelt. Zum großen Erstaunen der VW-Handelsorganisation. Sicher hat man sich umgekehrt von der HUK ein ordentliches Quantum an Schadensteuerung zusichern lassen. Spricht man die Verantwortlichen im Hause Hardenberg an, so erhält man die Standardantwort: Wenn wir das nicht machen, macht es ein anderer. Soweit zur Branchensolidarität! Aber Unruhe gab das sehr wohl. Auch im Hause des Herstellers! Dort arbeitet man ja intensiv mit der Allianz zusammen.

Die Allianz gibt zwar im neuen GW-Online-Verbund den Namen her, es werden aber die Offerten ausschließlich über die Börse vermittelt. Amazon dient als Vorbild. Man versteht sich als Versandhändler. Die Fahrzeuge sind höchstens sieben Jahre alt und haben max. 120.000 Kilometer auf dem Buckel. Ein Gutachter der Hüsgen-Gruppe macht eine Probefahrt und gibt dem Fahrzeug eine Gesamtnote. Ein Jahr Garantie ist inkludiert und 14 Tage Rückgaberecht. Bei genauerem Hinsehen beim Rückgaberecht ist da aber ein anderes Fahrzeug zu nehmen. Die Finanzierungswünsche deckt die Santander ab. In den "Genuss des Verhandelns" wird man nicht versetzt, weil die Preise ja nicht über Personen festgelegt werden. Wie einsichtig! Das Auto wird auf Wunsch mit Zulassung und Wunschkennzeichen von der DAD direkt vor die Haustür geliefert. Das Fahrzeug kann dann auch später ganz unkompliziert zum dann jeweils gültigen Wert wieder zurückgenommen werden. Es heißt in der Erläuterung: "Sie brauchen nie wieder zum Autohändler, Sie können zukünftig alles ganz einfach online von zu Haus aus über uns abwickeln." Aber bitte, die Gebrauchtwagen, die verkauft werden, kommen aktuell von drei Händlergruppen und 15 großen Autohändlern und natürlich aus der eigenen Leasinggesellschaft. Angeblich bleibt die Hälfte der Marge bei Instamotion. 

Primär geht es den "Premiumversicherern" um ihre Policen und ihre Kunden. Dennoch weiß jeder, dass das GW-Börsengeschäft rundherum preisgetrieben ist. Und das steht und fällt immer mit den "Managern", die den Einkauf machen. Und da lehrt wiederum die Erfahrung, dass die, die das sehr gut beherrschen, es nicht für Dritte machen, sondern in eigener Selbständigkeit. Die Versicherer aber sehen, dass sich mit jedem neuen Assistenzsystem die Zahl der Unfälle reduziert. Ganz zu schweigen beim autonomen Fahrzeug. Sie suchen neue Betätigungsfelder. Ohne Frage wird der virtuelle Gebrauchtwagenvertrieb noch zunehmen. Und sie haben ja für Übungszwecke satte finanzielle Polster zur Verfügung. Mengenmäßig bringt das zur Stunde noch wirklich nichts durcheinander!

Januar
24.
Dienstag

VW – Entschädigungszahlung an US-Händler – Sammelklage

Jetzt ist es amtlich. Der zuständig US-Richter Charles Breyer nickte die Entschädigungszahlung an die 652 VW-Händler in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar (!) ab. Jetzt kommen nochmals 400 Millionen Dollar für die Wertminderung der entsprechenden Fahrzeuge hinzu. Macht also 1,6 Milliarden Dollar = 1,5 Milliarden Euro. Europäische Autohändler oder auch europäische Dieselfahrer sind offensichtlich nicht so wichtig wie die Amerikaner. Als Konzernchef Müller vor einem Jahr im Januar in Detroit auf der Automesse meinte: "Wir haben kein ethisches Problem, sondern ein technisches", wurde ihm in Folge gezeigt, wie gewichtig die Sicht der Dinge ist: Sittenwidrig vorsätzliche Schädigung. Gesetzeswidrige Manipulation der Motorsteuerung. Kostet straf- und zivilrechtlich: 22 Milliarden Euro. Dieses Jahr ließen sich selbige VW-Autobosse in Detroit gleich gar nicht mehr sehen. Im Hintergrund winkt möglicherweise auch für sie "gesiebte Luft".

Einige große VW-Händler sind ja immer noch der Auffassung, dass das "Thema Diesel" gar nicht so  schlimm sei. Sie finden auf höherer Ebene für sich direkt beim Hersteller eine passende Lösung. Wer im VW-Händlerverband offen für eine Entschädigung hin stehen würde, würde morgen wohl verfolgt werden. Die Kultur, wonach VW keinen Widerspruch duldet, ist nach wie vor geltendes Fundament.

Wenn man jetzt noch vernimmt, dass VW 2017 mit neuen Verträgen aufschlagen wird - und dies bislang ohne Einbezug des Händlerverbandes -, dann ist das weder Partnerschaft, Augenhöhe, auch nicht rechtens. Beim VW-Händlerkongress diese Woche in Bonn wurde von den "Offiziellen" mit Nachdruck betont, dass ein neuer Vertrag reines Gerücht sei. Sie mögen sich aber nicht wundern, wenn das "unten" so ankommt, dass 100-prozentig ein neuer Vertag kommt.

Das Thema Entschädigung ist alles andere als vom Tisch! Schauen wir, was die Kanzlei "My Right" macht. Man rufe bei Google das Stichwort auf und erhält als erstes geundlegende Information.

My Right

Quelle: My Right

Dann wird unter der Überschrift "VW vergleicht sich heimlich mit immer mehr Kunden – Wie der Konzern den Dammbruch verhindern will" (31.12.2016) beschrieben, wie VW im Verbund mit der Händlerschaft vorgeht:

"Offiziell erklärt der VW-Konzern immer noch, dass die Käufer von Autos im Abgasskandal keine Rechte auf Entschädigung oder Rückgabe hätten. Dass der Konzern, dessen Marken VW, Audi, Skoda und Seat betroffen sind, schon lange an diesen rechtlichen Unfug nicht mehr glaubt, zeigen mehrere geheime Vergleiche, die myRight und der Süddeutschen Zeitung zugespielt wurden.

Die verglichenen Verfahren laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Die Kunden werden am Telefon durch VW abgewimmelt, die Händler streiten vor Ort alles ab. Auch die Einschaltung eines Anwalts hilft meistens noch nicht weiter, vielmehr blasen die Händler zum Gegenangriff und schicken dem Kunden erst einmal eine Anwaltsrechnung – Kunden müssen also hart im Nehmen sein! Reicht der Kunde jedoch Klage ein, wendet sich das Blatt schnell: Auf einmal ist man bei VW gesprächsbereit und bietet einen Deal an: Rückkauf des Autos gegen Zusicherung der absoluten Verschwiegenheit.

Das Ziel von VW ist klar: VW will unbedingt den Dammbruch in Deutschland vermeiden. Denn forderte jeder Käufer sein Recht ein, kämen auch in Deutschland Kosten wie in den USA auf VW zu. Die Käufer sollen daher solange mundtot gemacht und abgeschreckt werden, bis unter der Aufsicht des Richters solch ein Verhalten nicht mehr tragbar ist. Steigen jedoch genug Leute vorher aus, hat sich die Strategie für VW gelohnt, auch wenn das einzelne Verfahren verloren geht. An dieser Stelle greift dann myRight ein und setzt die Rechte der Kunden durch."

Es ist nicht nur der US Star-Anwalt Michael Hausfeld, sondern es sind auch andere Kanzleien wie Dr. Stoll & Sauer, Freiburg oder Rogert & Ulbrich, Essen-Düsseldorf, die hier ein Betätigungsfeld für Schadenersatz sehen. Bitte, "Stiftung Warentest" ruft offen zu einer Sammelklage auf.

Dr. Stoll & Sauer

Quelle: Dr. Stoll & Sauer

Der ZDK möge sich dazu mal hintergründiger informieren. Wir sprechen in Deutschland von 2,4 Millionen Geschädigten. In Europa insgesamt von 8,5 Millionen! All die betoffenen Fälle werden für einschlägige Mundpropaganda sorgen. Man wird dann sehen, was bei anderen Marken noch ans Tageslicht kommt. Fiat/Chrysler steht schon nachweislich auf der Agenda. Wäre da Chrylser nicht im Boot ...

VW hat auf alle Fälle für eine grandiose Wandlung des "Made in Germany" gesorgt. Es bedeutet nun: "Germany, Vorsicht, Falle!" Die Erosion des Vertrauens ist auch politisch die größte Gefahr für unsere Demokratie!

Christine Hohmann-Dennhardt, frühere Verfassungsrichterin, die bei Daimler aufgrund der Schmiergeldaffäre eine Kultur der Rechtschaffenheit und Integrität schuf, musste nun nach einjährigem VW-Konzernwirken die Wolfsburger Chefetage verlassen. Ob das wirklich an ihren unzulänglichen Englischkenntnissen lag? Bei Daimler hat's offensichtlich gereicht. Die VW-Machthaber – die Eigentümerfamilien Porsche und Piech sowie deren "vertraute Vollstrecker" – haben sich mit unabhängigen Persönlichkeiten schon immer sehr schwer getan. Das "weiter so" in Wolfsburg ist alles andere als eine gute Zukunft.

Januar
26.
Donnerstag

Branchen-Umsatzrendite 2016 1,6 Prozent

Auf den 25. AUTOHAUS-Perspektiven 2016 in München stellte Wirtschaftsprüfer Horst Neubacher von der Kanzlei RAW die Branchenergebnisse 2016 vor. Dabei stand die Umsatzrendite mit 1,6 Prozent im Mittelpunkt. Marktebene! Neubacher ging aber auch auf das dahinterstehende Kapital und damit auf die Sicht der Finanzebene ein, den Return on Investment (RoI). Dabei ist der Kapitalumschlag die entscheidende Größe. Neubacher: "Wir haben für 2016 durchschnittliche Kapitalkosten von vier Prozent errechnet. Der RoI sollte diesen Wert übersteigen." Neubacher weiter: "Die Abteilung Neuwagen ist das Sorgenkind." Die drei Prozent Rendite-Forderung bleibt dringliches Muss, um Investitionen in Schauräume, Vorführwagen und die Digitalisierung stemmen zu können.

Es sei darauf verwiesen, dass wir bei 1,6 Prozent von einer durchschnittlichen Umsatzrendite für die Branche sprechen. Sie bedarf je nach Marke einer Differenzierung. Beispiel VW-Konzernbetriebe. Wer dort im Großkundengeschäft als Händler unterwegs ist, agiert als Agent. Die vertraglichen Beziehungen im Großkundengeschäft bestehen ausschließlich zwischen Kunde und VW AG bzw. zwischen Händler und VW AG. Der Händler erhält also eine Provision. Es fließt also nicht der getätigte Umsatz, sondern nur die Provision in die Gesamtrechnung ein. Damit verbessert sich die Rendite. Würde hier der getätigte Umsatz in den Gesamtumsatz einfließen, würde sich die Umsatzrendite verschlechtern. Je nach Betriebsgröße um 0,5 bis ein Prozent!

Wie auch immer, wer im letzten Schwacke Markenmonitor die Händlerzufriedenheit mit der Rendite anschaut, erkennt sehr wohl, dass bei einer Schulnote von 2,97 echter Handlungsbedarf besteht.

Schwacke Markenmonitor

Es fällt auf, dass diverse Hersteller und Importeure die erzielte Händlerrendite 2016 offen und sehr positiv betonen. Das wird aber nur deshalb getan, weil sich die Renditen in 2016 leicht verbessert haben. Man sollte aber zur Kenntnis nehmen, dass die einzelnen Organisationen sofort Margenverengung betreiben, sobald der Handel zwei Prozent und mehr Rendite einfährt. So lehrt die Erfahrung!

In München war es mir besondere Freude, Andreas Schalk und seinen Vater auf der Perspektiv-Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Andreas Schalk ist aktiv im elterlichen Ford-Betrieb in Burgoberbach-Ansbach-Dinkelsbühl tätig. Er ist einer der jüngsten CSU-Landtagsabgeordneten Bayerns, CSU-Kreisvorsitzender und CSU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat zu Ansbach. Ein Hoffnungsträger für die Kfz-Branche in Bayern. Es sei erwähnt, dass er im Präsidenten des Bayerischen Kfz-Gewerbes, Klaus-Dieter Breitschwert, Ansbach, MdL a.D. einen großen politischen "Ziehvater" hat.

Hannes Brachat und Andreas Schalk

Andreas Schalk, MdL, und AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat bei der Perspektiven-Veranstaltung in München

Spruch der Woche:

"Ich kann in drei Wörtern alles, was ich über das Leben gelernt habe, zusammenfassen: Es geht weiter." (Robert Lee Frost)

Mit meinen besten Grüßen und Wünschen zum Wochenende

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS

 

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AUTOHAUS-Perspektiven 2017

Es ging vor Weihnachten förmlichst unter, dass die Allianz in den Gebrauchtwagenhandel einsteigt. Die HUK, mit über zehn Millionen Kfz-Versicherungen Marktführer, ist bereits seit September 2016 in Düsseldorf mit einer Betriebsstätte aktiv unterwegs. Der Rivale Allianz hat sich für sein Vorhaben an der Internetplattform Instamotion beteiligt. Instamotion steht wiederum in engem Verbund zur AIL, einer 1984 von Dr. med. Darius Ahrabian gegründeten freien Leasinggesllschaft.  Interessant ist, dass unter gleichem Dach wie Instamotion die vergleichbare GW-Plattform "CarDabra" betrieben wird. Bei einer Vorortbesichtigung im Dezember war an der angegebenen Adresse von Instamotion im Münchener Nobelviertel Grünwald noch kein Hinweis auf die "neue Existenz" zu lesen. Offensichtlich wollte man mit dem neuen Verbund nach außen verborgen bleiben. 

Was unterscheidet die beiden GW-Konzepte? Bei der HUK ist die Ware in Düsseldorf sichtbar vorhanden. 100 Fahrzeuge. Die sind auch im Netz einzusehen. Die HUK hat sich als engen Partner die Hardenberg-Gruppe, VW u.a., aus Karlsruhe an Land gezogen. Über diese Achse läuft aktuell auch die personelle und beratende Unterstützung vor Ort. Der Markenhandel lehrt also den Kfz-Versicherer HUK, wie man Fahrzeuge handelt. Zum großen Erstaunen der VW-Handelsorganisation. Sicher hat man sich umgekehrt von der HUK ein ordentliches Quantum an Schadensteuerung zusichern lassen. Spricht man die Verantwortlichen im Hause Hardenberg an, so erhält man die Standardantwort: Wenn wir das nicht machen, macht es ein anderer. Soweit zur Branchensolidarität! Aber Unruhe gab das sehr wohl. Auch im Hause des Herstellers! Dort arbeitet man ja intensiv mit der Allianz zusammen.

Die Allianz gibt zwar im neuen GW-Online-Verbund den Namen her, es werden aber die Offerten ausschließlich über die Börse vermittelt. Amazon dient als Vorbild. Man versteht sich als Versandhändler. Die Fahrzeuge sind höchstens sieben Jahre alt und haben max. 120.000 Kilometer auf dem Buckel. Ein Gutachter der Hüsgen-Gruppe macht eine Probefahrt und gibt dem Fahrzeug eine Gesamtnote. Ein Jahr Garantie ist inkludiert und 14 Tage Rückgaberecht. Bei genauerem Hinsehen beim Rückgaberecht ist da aber ein anderes Fahrzeug zu nehmen. Die Finanzierungswünsche deckt die Santander ab. In den "Genuss des Verhandelns" wird man nicht versetzt, weil die Preise ja nicht über Personen festgelegt werden. Wie einsichtig! Das Auto wird auf Wunsch mit Zulassung und Wunschkennzeichen von der DAD direkt vor die Haustür geliefert. Das Fahrzeug kann dann auch später ganz unkompliziert zum dann jeweils gültigen Wert wieder zurückgenommen werden. Es heißt in der Erläuterung: "Sie brauchen nie wieder zum Autohändler, Sie können zukünftig alles ganz einfach online von zu Haus aus über uns abwickeln." Aber bitte, die Gebrauchtwagen, die verkauft werden, kommen aktuell von drei Händlergruppen und 15 großen Autohändlern und natürlich aus der eigenen Leasinggesellschaft. Angeblich bleibt die Hälfte der Marge bei Instamotion. 

Primär geht es den "Premiumversicherern" um ihre Policen und ihre Kunden. Dennoch weiß jeder, dass das GW-Börsengeschäft rundherum preisgetrieben ist. Und das steht und fällt immer mit den "Managern", die den Einkauf machen. Und da lehrt wiederum die Erfahrung, dass die, die das sehr gut beherrschen, es nicht für Dritte machen, sondern in eigener Selbständigkeit. Die Versicherer aber sehen, dass sich mit jedem neuen Assistenzsystem die Zahl der Unfälle reduziert. Ganz zu schweigen beim autonomen Fahrzeug. Sie suchen neue Betätigungsfelder. Ohne Frage wird der virtuelle Gebrauchtwagenvertrieb noch zunehmen. Und sie haben ja für Übungszwecke satte finanzielle Polster zur Verfügung. Mengenmäßig bringt das zur Stunde noch wirklich nichts durcheinander!

Spruch der Woche:

"Ich kann in drei Wörtern alles, was ich über das Leben gelernt habe, zusammenfassen: Es geht weiter." (Robert Lee Frost)

Mit meinen besten Grüßen und Wünschen zum Wochenende

Ihr

Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS

 

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1 Kommentar
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Lucki
01.02.2017

also im Schnitt über 2 Mio Entschädigung pro Händler in den USARespektund hier ?

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