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Kommentare (1) 19.10.2018

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Infodefizite beim E-Auto +++ Das Ende des Autohauses bei VW +++ IfA-Branchengipfel

Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: Infodefizite in Sachen E-Auto +++ VW - Das Ende des Autohauses +++ Audi - Opel - Rupert Stadler – alles Blamage! +++ 19. IfA-Branchengipfel – mit offener Zukunft! +++ Aktionsfeld Bayerisches Kfz-Gewerbe

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Oktober
15.
Montag

Infodefizite in Sachen E-Auto

Fritz Güntzler, für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB), dort Mitglied im Finanzausschuss, Wirtschaftsprüfer aus Göttingen, hatte mich am 15. Oktober 2018 als "Experte" zur öffentlichen Anhörung in den "Europasaal" im Paul-Löbe-Haus in Berlin eingeladen. Inhaltlich ging es um die Halbierung der Bemessungsgrundlage für die private Nutzung für E-Fahrzeuge und Hybride ab 2019 bis 2021, sprich Dienstwagenbesteuerung. Die Abfolge: Die Bundesregierung leitet einen derartigen Gesetzentwurf dem Bundestagspräsidenten weiter, und dieser an die Ausschussvorsitzende des Finanzausschuss. Dann wird es im Finanzausschuss behandelt. Danach wird die Vorlage in den einzelnen Fraktionen beraten, kommt dann in den Bundestag und muss zuletzt noch den Bundesrat passieren. So Gott will tritt das "Neue" dann doch noch zum 1.1.2019 in Kraft. Wenn man das alles einmal hinter den Kulissen und vor Ort in der "Werkstatt der Gesetze" erleben darf, ist das beeindruckend, was hier im Detail dahinter steht. Besagte Thematik beinhaltet ja auch weitergehende Fragen wie den privaten Nutzungsanteil, wenn einer zu Hause sein E-Fahrzeug tankt, wenn er von der Firma ein eBike erhält, bis zu welchem Preis, wie wird der private Nutzungsanteil einer BahnCard 100 ermittelt etc. Die Regulierungswut ist selbst bei einer solchen "Miniangelegenheit" gigantisch.

Nun fällt selbst in einem Expertengremium auf, wie vielschichtig die Sicht der Dinge angelegt ist. Die einen hängen an der gestrengen ertragssteuerlichen Rechtssystematik, andere sehen in der geplanten Halbierung eine Subvention der Industrie, andere halten das E-Fahrzeug für völlig ungeeignet etc. Mir ging es in meinen Überlegungen um den automobilwirtschaftlichen Gesamtzusammenhang. Das E-Auto kommt. Es bedarf aber einer breiteren Ladestruktur, obwohl man an jedem Lichtmast tanken könnte. Außerdem tanken 85 Prozent der E-Fahrer und Steckdosen-Hybride zu Hause. Das Preisniveau ist für E -Fahrzeuge überzeichnet. Weshalb muss ein e-Smart um 10.000 Euro teurer sein, sprich 21.000 Euro kosten? Sono macht beim Sion vor, dass man einen Viersitzer für 16.000 Euro zuzüglich 4.000 Euro für die Batterie erhält. Reichweite 240 km, max. Tempo 140. Es wird höchste Zeit, dass attraktive neue E-Modelle auf den Markt kommen. Wie soll ferner die Automobilindustrie die Grenzwerte 95 g/km ab 2021 ohne E-Autos schaffen. Der Umweltbonus, 4.000 bzw. 3.000 Euro läuft Ende Juni 2019 aus und sollte verlängert werden. Wie sollen ein deutscher Automobilhersteller in Sachen E-Mobilität Weltmarktführer werden, wenn die eigenen E-Produkte auf heimischem Markt nicht gesichtet werden?

Der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Dr. Oliver Blume ging auf dem IfA-Kongress auf die E-Sicht und den Abschied vom Diesel bei Porsche ein. Man hatte bei seinen Ausführungen den Eindruck, als würde der Sportwagenhersteller bei Volkswagen - wie ehedem -, die grundsätzliche Agenda vorgeben. Die nachstehende Abbildung zeigt die Porsche-Strategie bis 2025 ff. Danach sollen 2025 50 Prozent (!) der Porsche-Zulassungen E-Autos sein. Die Weltkarte zeigt, wie man sich die "grünen Flächen" in der Zeitachse vorstellt.

Porsche E-Mobilität

Porsche-Strategie bis 2025

Ja, nicht nur in der Industrie, auch im Handel haben noch viele zu viel Diesel im Blut, statt ein Herz, das auf E hört. Wen die Expertenrunde im Finanzausschuss zur Dienstwagenbesteuerung interessiert, kann diese live unter https://www.bundestag.de/mediathek aufrufen. Media-Thek des Deutschen Bundestages.

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Fritz Güntzler, MdB, Mitglied im Finanzausschuss und AH-Herausgeber Prof. Hannes Brachat im "Europasaal" des Paul-Löbe-Hauses in Berlin (oben).

Prof. Hannes Brachat bei der Darlegung seiner Sicht der Dinge (unten).

Oktober
16.
Dienstag

VW - Das Ende des Autohauses

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann traf diese Woche, am Dienstag in Berlin eine Aussage, die man als weniger glücklich charakterisieren muss. Den "klassischen Glaspalast" wird es künftig nicht mehr geben. Ich war am Donnerstagabend, 18. Oktober 2018 in Kirchheim/Teck live zugegen, als das neue Audi-Terminal Ramsperger, ein Zehn-Millionen-Investment, in einer hervorragenden Markenperformance seiner Bestimmung übergeben wurde. Was muss bei der Stackmann-Aussage bei einem Händler mit diesem Investment in punkto Planungssicherheit vor sich gehen? Weitere Terminals sind ja in der Pipeline. Ich habe dieses Jahr schon mehrfach den wichtigen Satz von Jürgen Stackmann zitiert: "Es geht nicht darum, neue Autohäuser zu bauen, sondern clevere neue Möglichkeiten für die Handelspartner zu schaffen." Stackmann plädiert damit für individuelle, machbare, multifunktionale, auch rechenbare Lösungen. Offensichtlich ist der Weltmarktführer bereit, die Vertriebskosten bei Standards und Glaspalästen auf Vernunftmaß zu setzen. Stackmann ist bodenständig und weiß sehr gut, wie Handel funktioniert. Im aktuellen Heft AUTOHAUS 19 haben wir den "VW-City Store" Hamburg vorgestellt. Über die Kosten und bisherige Akzeptanz derartiger "Pop Up Store" schweigen sich quer über die Marken die Verantwortlichen zur Stunde aus. Im Klartext: gegenwärtig rechnet sich das hinten und vorne nicht.

Jetzt schreibt da eine SZ-Redakteurin ferner das Faktum, dass VW künftig auch Autos im Internet verkaufen wird und alle Autos eine digitale ID bekommen, was der Händlerschaft auch in den Regelungen des neuen Händlervertrages bekannt ist. Und jetzt wird es fraglich. Besagte Journalisten-Dame weitet das nun nach persönlichem Fantasiegusto zur Titelgeschichte "VW leitet das Ende des Autohauses" ein aus. Sprich, da will jemand mit System das Autohaus wegschreiben. Das erinnert an die Verteufelung des Diesels, die in Wahrheit einigen Journalisten dazu dient, die individuelle Mobilität mit dem Auto verbieten zu wollen.

Gegenwärtig ist das Ende des Autohandels aber doch Utopie. Warum? Der Markenhandel verkauft pro Jahr 65 Prozent der Neuwagen. Das sind 2,2 Millionen Einheiten. Diese Dimension ist für den Hersteller aufgrund der jährlichen Zielvereinbarungen mit den Händlern eine konkret planbare Menge und lässt auch den Gebrauchtwagenmarkt gut einschätzen. Und dieses Fundament soll beim virtuellen Direktvertrieb nahtlos an die Hersteller/Importeure übergehen? Wer – wie der Markenhandel - gibt den Herstellern Planungssicherheit für die notwendige Produktionsmenge und das zu festgefügten Preisen! Wenn, dann wird diese Entwicklung allenfalls in Schritten kommen. Doch der Kunde braucht vor Ort einen Ansprechpartner, sei es für Rückrufe, Garantieabwicklung, für Unfallarbeiten, für Nachfragen, Wartungsarbeiten etc. Sprich, der Hersteller braucht auch in Zukunft das Gesicht der Marke vor Ort, den Handel! Der ominöse Beitrag der SZ ist nachzulesen unter:https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/automobilindustrie-vw-leitet-das-ende-des-autohauses-ein-1.4172096.

SZ-Artikel "Ende des Autohauses"

SZ-Beitrag "VW leitet Ende des Autohauses ein"

Oktober
17.
Mittwoch

Audi - Opel - Rupert Stadler – alles Blamage!

Wer die Gepflogenheiten im Bayerischen Knast kennt weiß, dass der Dienstanzug der "Blaumann" ist. Man stelle sich nun den langjährigen und verdienten Audi-Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler, Landwirtssohn, also mit der Scholle aufgewachsen im "blauen Anzug" vor. Das ist nicht nur eine tiefe Demütigung. Der Knast ist in Wahrheit der Grund, weshalb die Dieselmalaise seit drei Jahren immer noch geschoben wird. Jetzt räumt Audi diese Woche ein, über 2015 hinaus, bis 2018 (!) Betrugssoftware eingesetzt zu haben und bezahlt aus der Portokasse 800 Millionen Euro Betrugsgeld. Der nächste Imageschaden steht!

Jetzt ist aktuell auch Opel mit sehr schmutzigen Spielen dran, obwohl Opel öffentlich "geschworen" hat: "Wir setzen keine illegale Software ein." Der Bund, nochmals, die Politik, verdonnert wohl Opel dazu 100.000 Fahrzeuge zurückrufen. Das war nun das Finale für das besondere Verhältnis von Autoherstellern und Bundesregierung. Das Band ist zerrissen. Opel hat seit Jahren ein substantielles Imageproblem. Diverse Opel-Händler sind aktiv dabei, Vertrauensaktionen in den Diesel zu starten. Prompt kommt dieser Hammer. Da noch den Ball flach zu halten, dazu reicht bei Gott nicht einmal mehr "Umparken im Kopf". Dort sind inzwischen alle Plätze hoffnungslos zugestellt.

Zurück zu Ex-Audi-Chef Stadler. Er sitzt seit vier Monaten in Untersuchungshaft. Der Rechtsstaat ist ein ganz wichtiges demokratisches Essential. Stadler sieht sich immer noch als Opfer und hat Haftbeschwerde eingelegt. Angeblich ist es nicht gestattet, Telefone abzuhören. Deswegen darf auch aus den inhaltlichen Erkenntnissen keine Konsequenzen gezogen werden. Stadler Verteidiger suchen also mit allen Mitteln, wie man Recht "beugen" kann.

Da sprach der neue VDA-Vorsitzende Bernhard Mattes auf dem 19. IfA-Kongress in Nürtingen und teilte dort ganz lapidar mit, dass eine Hardware-Nachrüstung beim Diesel nicht die Lösung sei. Bis die entsprechenden Katalysatoren freigegeben seien, würde das noch zwei Jahre dauern. Man versucht also seitens des VDA, gleich einen Riegel vorzuschieben. Die Hauptaufgabe des VDA wie der Industrie müsste es aber doch sein, wie sich die Industrie die Entschädigung betroffener Dieselfahrer vorstellt? Kundenzufriedenheit und verlorenes Vertrauen wieder aufbaut. Wie man sich von der Diesel-Malaise verabschiedet und an der Front auf geebneten Straßen Zukunft gestaltet. Hört man die weiteren Ausführungen des VDA-Chefs, so ist da in der Deutschen Automobilindustrie alles auf Kurs und man hält weiterhin am meisten Patente. Was nützen aber die besten Braunkohlebagger, wenn es nichts abzubauen gilt? Mattes verkündet quasi eine heile Welt. Kein Satz zum aktuellen Stand von WLTP, kein Satz zu fragwürdigen Lieferzeiten, keine Darstellung zur Grenzwertregelung 2030, Strafzöllen etc.

VW fehlt es an der großen Geste. Siehe Prämienregelung im Umtauschprogramm. Peinlich für die Haupteigner, die Familien Porsche-Piech. Dass da "Der Alte" zu allem schweigt und zuschaut ist nur peinlich. Das Thema Diesel wäre bei BMW und der Quandt-Familie längst gelöst. FDP-Chef Christian Lindner stellte in einem Interview die Grenzwerte für Luftqualität infrage. Sein Argument, wer im Büro arbeite, dürfe sehr viel mehr Stickoxid einatmen, als auf der Straße erlaubt sei. Lindner: "Das zeigt, dass solche Grenzwerte keine Religion und keine Wahrheit sind, sondern politische Entscheidungen. Es sollte daher mit Medizinern und Ingenieuren geklärt werden, ob die Grenzwerte nicht auch langsamer erreicht werden können als sofort." Die Hexenjagd gegen die Diesel-Technologie und die gesamte Autobranche lehnte er ab. Die gesamte Dieselwirkung ist eine gigantische Blamage für das Autoland Deutschland. Der Spruch der Woche macht das bildhaft klar.

Oktober
18.
Donnerstag

19. IfA-Branchengipfel – mit offener Zukunft!

Meinte mein "Gipfel-Nachbar": "Leben wir nicht in einer tollen Branchenzeit, dass wir all diese Entwicklungen erleben und gestalten dürfen?" Prof. Dr. Stefan Reindl und sein Top-Assistent Bernhard Maier haben einmal mehr eine vorbildliche Branchenagenda 2018 zusammengestellt. Zwei zentrale Aussagen seien für heute festgehalten, weitere dann nächste Woche an dieser Stelle.

1. Keiner weiß, wie die Zukunft in fünf Jahren genau aussehen wird.

2. Die präsentierenden Vertriebsmanager der Hersteller Audi, Opel und BMW gaben ein klares Bekenntnis zum gemeinsamen zwischen Hersteller und Handel ab. Dies sei an konkreten Chart – siehe Abbildung – dokumentiert. Eines kann im dargestellten Gesamtrahmen der Veranstaltung deutlich gesagt werden, das Komplexitätsniveau wächst von Jahr zu Jahr. Und immer schneller!

Bekenntnisse zum Automobilhandel

Der gemeinsame Weg Hersteller zu Händler. Mit klarem Bekenntnis der Marken Audi, Opel und BMW. Bei BMW schwingt die Aussage mit, dass sich die Wertschöpfung des Handels verändern wird. Man darf gespannt sein, wie diese Kette gemeinsam entwickelt werden wird.

Oktober
19.
Freitag

Aktionsfeld Bayerisches Kfz-Gewerbe

Aktuelle Landesverbandstagung Bayern, 2018, in Weißenstadt, Oberfranken. Der Bayerische Landesverband stellt dort vergangenen Samstag als größte Errungenschaft im abgelaufenen Verbandsjahr die Entwicklung einer konstruktiven Gesprächskultur fest, vor allem zum ZDK nach Bonn. Offensichtlich hat der Präsident seinen zukünftigen Hauptgeschäftsführer Dirk Weinzierl auf Normalmaß eingepolt. Mal sehen, wie lange! Ob dann die Ausklammerung von diversen Pressorganen per Vorstandsbeschluss konstruktive Gesprächskultur schafft, wird man sehen. Pressefreiheit sieht auf alle Fälle anders aus. Man scheut sich, kritischen Fragen und notwendigen Veränderungen im eigenen Gefüge zu stellen und aktive Verbandspolitik für die Mitglieder zu betreiben.

Da wendet sich beispielsweise der Bayerische Landesverband in Sachen Nachrüstung an den Bundesverkehrsminister Andreas Scheurer und das im Verbund mit seinem Tarifpartner IG-Metall. So freundschaftlich ist da die Bande. Nun beschwert man sich auf der Jahrestagung, von "oben" keine Antwort erhalten zu haben. Das zeigt eine gewisse Bedeutungshaftigkeit, das zeigt, dass Briefe eben nicht alles sind. Sie wollen es im "Bayerischen Hinterzimmer" immer noch nicht wahrhaben, dass das in der Ära Breitschwert eben ganz anders lief, wenn da ein Präsident "personal vernetzt" ist. Sie setzen nun lieber auf die Bayerische IG-Metall! Als würden die ihre Gesinnungsgenossen im VW-Aufsichtsrat anstiften, sich dort intensiv für die Diesel-Nachrüstung einzusetzen. Nein, sie laden zu ihrer Landesverbandstagung lieber noch einen Referenten ein, Thomas Koch, der ihnen klar macht, dass von der Diesel-Nachrüstung nichts zu halten ist. Der Eingriff ins Motorenmanagement sei zu enorm. Der Referent fordert weitere zwei Jahre Aufschub.

Nun ja, Verbandspräsident Albert Vetterl, ohne Frage ein eingefleischter Bayer, auch wenn er seine Wurzeln in der Oberpfalz hält: "Wir in Bayern gehen die Dinge in Bayern oftmals anders an." Es wäre aber schon gut, hätte es bayerische Klasse. Die abermalige bayerische Programm-Malaise zeigt, dass selbst Landesverbände künftig für das Kfz-Gewerbe weniger juristisch, vielmehr politisch agieren müssen. Was tut der Bayerische Kfz-Landesverband im Verbund mit Deutschlands größter Kfz-Innung gegen ein drohendes Fahrverbot in München? Er veranstaltet Oldtimer-Ausfahrten! Die Hoffnung liegt nun auf dem neu eingestellten Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit. Was soll der aber außer Statistik veröffentlichen, wenn zu einer Landesverbandstagung der Präsident inklusive Vorstandschaft, vor allem der sieben bayerischen Innungsgeschäftsführer für das anstehende Jahre 2019 nicht einmal für die Mitglieder ein Arbeitsprogramm vorgestellt wird? Ergo: Man verwaltet sich selber!

Spruch der Woche:

Weltkarte

                                     

Mit positiver Zuversicht über all die erhaltenen Impulse über eine farbige Branchenwoche

Ihr
Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de

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1 Kommentar
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Ted
26.10.2018

Ich kann das Märchen von der sauberen E-Mobilität nicht mehr hören!Die Lüge über die " saubere" Elektromobilität " und das durchaus mögliche erreichen noch schärferer CO² Ziele, das mit Wasserstoff absolut kein Problem darstellen würde! Wir könnten wesentlich höhere Grenzwerte erreichen, ohne Elektroantriebe ,die Technik dazu steht im Keller bei BMW, Opel, Mercedes und sicher auch bei VW.Wir brauchen nur das Betriebsmittel zu ersetzen und wir behalten unseren technischen Entwicklungsvorsprung zu China und sonstigen Asiaten, was bei der E-Mobilität mit einem Schlag dahin wäre ! Jeder Verbrennungsmotor fährt fantastisch mit Wasserstoff ! https://www.keyou.dehttps://www.keyou.de/technologie/Sehr geehrte Damen und Herren,es würde mich sehr freuen, wenn Sie sich als " Freie-neutrale -Redaktion " dieses Thema ( Stickoxide, Rußpartikel und CO² ) intensiv und ausführlich annehmen würden, um hier mal den verantwortlichen Politikern zur Erleuchtung obiger Problembeseitigung zu verhelfen !Aus irgend einem Grund läuft hier gerade bei der Stimmungsmache in den Medien für die E-Mobilität etwas richtig schief , eigentlich sollten es alle mit dem Thema vertrauten Personen wissen .Aber die Tatsache das die E-Mobilität im Vergleich zur H2 -Technologie ein Irrweg ist wird komplett ausgeschaltet und tot geschwiegen.Gerade deshalb tragen wir die mit dem Fach- und Hintergrundwissen ausgestattet sind eine große Verantwortung, den unbedarften Konsumenten und Politiker, der nicht so sonderlich tief in der Materie steckt, die richtigen Hinweise der Automobilen Zukunft zu geben und Ihnen nicht Fehlentwicklungen einer Technik als Zukunftslösung auf zu zeigen, die da hingehört wo sie herkommt, nämlich in das Museum ( E-Mobilität)!Es gibt hervorragende Alternativen , nur nicht die E-Mobilität !Ich bin Fahrzeugingenieur und kann hier nur mit dem Kopf schütteln,was die Industrie und die Regierung verzapft , oder sind es Finanzinvestoren, die wieder ein tolles Derivat platzieren ( also eine Wette ) gegen die Zerschlagung der klassischen Fahrzeugindustrie und des Maschinenbau, zu Gunsten von Drittstaaten ( E-Antriebe kann jeder an jeder Ecke, ohne Grundlagenforschung zu betreiben erwerben) ???Grundsätzlich ist jeder Verbrennungsmotor so sauber wie sein ihm zugeführtes Betriebsmittel.Ein Dieselmotor oder ein Ottomotor sind beispielsweise auch mit Wasserstoff zu betreiben! Vorteil Null " 0" % Partikel-Emission, bei Lambda |> 2 Stickoxide -99.,0% Läuft also mit Sauerstoff Überschuss, CO2 = nahezu 0% das Reaktionsprodukt ist H2O ( Wasser). Wasserstoff ist ein Betriebsmittel was unbegrenzt zur Verfügung steht, was CO2 Neutal, überall her zu stellen ist. !!!Wasserstoff kann an allen bestehenden Tankstellen ausgegeben werden !Also das Infrastrukturnetz bleibt zu 100% erhalten. Die Herstellung kann zu 100" CO2 Neutral erfolgen! Arbeitsplätze bleiben erhalten.Vorteil gegenüber E-Mobilität ( für die Batterie und Magnetkernherstellung der E-Motoren) wäre hier keine Zerstörung der Natur durch den Tagebau für SE, 1000 Tonnen Erde für ca. 0,1 Gramm Selen, gleiches gilt für LI , Kobalt ect. Keine Vernichtung durch Verunreinigung von Trinkwasser, dass man zum aus schwemmen der seltenen Erden benötigt wird!!! Hoher CO2 Aufwand durch die Maschinen des Tagesabbau, der Liefertrucks und Prozesskette in der Fabrik. Recycling von Batterien und Elektronik der Steuerung und E-Motoren ungelöst ??? Dieses Thema ist überhaupt noch nicht geklärt , niemand weiß was da auf uns, bei den angenommen mehr als zwei - Milliarden Fahrzeuge, auf uns zukäme.Die E-Mobilität, ist das Öffnen der Büchse der Pandora, es öffnet der Zerstörung der Umwelt und Naturflächen Tür und Tor !!! Die Abholzung des Regenwaldes ist dagegen Kindergeburtstag !!!! Die E-Mobilität ist die größte Lüge des Jahrhunderts !! Alle mit diesem Thema halbwegs befassten Personen , ob in der Industrie , der Regierungen, der Öl-Konzerne ect. wissen es besser, dass Wasserstoff die Lösung der Probleme darstellt !!!!.Hierzu noch abschließend das Forschungsergebnis des Umweltbundesamt! http://www.umweltbundesamt.at/…/s…/publikationen/REP0012.pdfhttps://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2018/neue-studie-wasserelektrolye-hat-potenzial-zur-gigawatt-industrie.htmlIn diesem Sinne. Ihr Ted

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