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Kommentare (6) 18.05.2007

"HB ohne Filter" vom 18. Mai 2007

Heute mit den Themen: Finale bei DaimlerChrysler, Verzicht auf Tarifhoheit in Baden-Württemberg, Ärztehasser, Fettsucht, Für Wolfgang Jepsen


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14. Mai – Montag



Finale bei DaimlerChrysler. Endlich! Ein unseliges Gewürge findet ein relatives Ende. Seit neun Jahren beanstande ich an dieser Stelle diesen unseligen Bund, der seine Ursache wirklich nicht "im Himmel", sondern im Größenwahn von Managern, vor allem von Jürgen E. Schrempp himself hatte. Da zog einer aus, den globalen Markt über Daimler-Chrysler-Hyundai-Mitsubishi beherrschen zu wollen. Siehe da, Globalisierung und Größenwahn vertragen sich nicht. Das Unfassbare: Herr Schrempp mit beteiligtem Management hat innerhalb von zehn Jahren gut 100 Mrd. Euro in den Sand gesetzt. Das vielgerühmte Daimler-Management hat damit die größte Wertvernichtung der internationalen Wirtschaft zu vertreten. Das ist nicht nur ein Betriebsunfall, sondern eine fürchterliche Blamage, auch für den amtierenden Konzernchef Dieter Zetsche. Welches Negativimage wurde damit weltweit für Deutschlands bekannteste Marke inszeniert! Der Stern hatte schon anderen Glanz! Da hat sich über Schrempp-Jahre nicht nur Patina angesetzt.



Die Chrysler-Sanierung des Dieter Zetsche war alles andere als nachhaltig. Gleichzeitig war sie aber Ursache für seine Schrempp-Nachfolge. Noch heute sitzen zahlreiche Manager an ihren angestammten Plätzen, vom Chefstrategen bis zur Konzern-Kommunikation. Klar, sie sind alle verbandelt und wissen gegenseitig vom anderen zuviel. Herr Schrempp hat heute noch in der MB-Niederlassung München sein Büro. Büroleiterin ist aus alten Zeiten seine Ehefrau Lydia. "Bild" weiß nicht nur, dass deren geschätztes Jahresgehalt dort bei mindestens 200.000 Euro liegt. Wo bleiben nun die (personellen) Konsequenzen aus all den Drehereien? Eigentlich müsste einer von außen kommen und in den oberen Reihen kräftig durchlüften.



Schrempp & Co. wickelten das Daimler-Chrysler-Desaster auf dem Rücken der Mitarbeiter, der Kunden (E-Klasse!), der Zulieferer, der Aktionäre und der Daimler-Händler ab. Wie viele von ihnen subventionierten über die Stammmarke MB den amerikanischen Ableger Chrysler? Selbst mit einer weiteren Beteiligung von 20 Prozent stehen die Herren auch noch zukünftig mit einem Fünftel in jeglicher Verantwortung. Sie wollten in der Zentrale einfach nicht wahrhaben, dass zu wenige Autofahrer Chrysler fahren wollen. Man darf jetzt gespannt sein, wie die Daimler-Manager in der Markenabwicklung mit ihren Patnern verfahren werden. Die 20 Prozent, die Daimler weiter an Chrysler hält, haben auch den Grund, den Vertrieb auf der eingezogenen Achse weiter zu führen. Aber:



Zu gut ist in Erinnerung, wie das der damalige BMW-Vertriebschef und heutige Audi-Vertriebsvorstand Ralph Weyler im Jahre 2000 bei der BMW-Trennung von Rover durchgezogen hat. Wehe, da muckte ein BMW-Händler auf. So er nicht bereit war die Negativbelastungen aus der Rover-Malaise zu tragen, drohte ihm Weyler mit der BMW-Händlervertragskündigung. Mancher BMW-Händler ging deshalb in die Knie. Wir werden den möglichen "Weylerismus" bei DaimlerChrysler sehr aufmerksam verfolgen.



Daimler hat für den Erwerb von Chrysler 1998 36 Mrd. Euro hingelegt. Wenn Daimler nun sämtliche Schulden zu tragen hat, dann hat das viel gerühmte Daimler-Management Chrysler das "gemeinsame Werk" geschenkt. Das ist die Wertschöpfung von neun Jahren Arbeit. Unglaublich! Jetzt wird man sehen, ob der Investor Cerberus ("Höllenhund") Chrysler heuschreckenmäßig zerlegen wird oder mittelfristig Weitsicht und Sorgfalt zeigt. Daimler wird nun noch zügig die Frage um Smart zu klären haben. Wann kommt hier der Schnitt? Oder werden andere Heuschrecken gleichermaßen die Zerschlagung von Mercedes in die Hand nehmen, hier den Sektor Pkw, dort den Sektor Lkw? Ist Dieter Zetsche nunmehr nur noch Vollstrecker einer derartigen Strategie? Wie auch immer, die zentrale Frage bleibt: Wie ist es möglich, dass das"Traumpaar" Schrempp-Kopper zehn Jahre lang in dieser unsäglichen Form schalten und walten durften? Offensichtlich ist Politik die Kunst des "Un-"Möglichen!



15. Mai – Dienstag



Verzicht auf Tarifhoheit in Baden-Württemberg. Nach Bayern hat am 24.4.2007 in Tuttlingen der Landesverband Baden-Württemberg endlich die Weichen für den Austritt aus dem Tarifgeschehen für die Innungen in Baden-Württemberg beschlossen. Gratulation! Ein großer Tag für Landesverbandsgeschäftsführer Peter Flemming, der aus der lang anhaltenden Diskussion mit Schriftsätzen darum sicher jetzt eine Doktorarbeit zusammenstellen kann. Man darf gespannt sein, wie viele Vereinsmitglieder sich im neu zu gründenden IG-Metall-Club beim Landesverband aktiv engagieren werden. Endlich hat auch in Baden-Württemberg in Zukunft jeder Unternehmer dezentral die Möglichkeit, mit seinen Mitarbeitern selbst über die Beuteverteilung entscheiden zu können.



16. Mai - Mittwoch



Ärztehasser. Dr. Werner Bartens, ehemaliger Assistenzarzt und nunmehr Journalist, hat das "Das Ärztehasserbuch" publiziert. "Bild" setzte das neue Buch auf die Titel-Seite und charakterisierte die Ärzte als zynisch, unsensibel, geldgeil und ahnungslos. Eine Hetze gegen Ärzte? Einen Tag später räumt die "Bild-Zeitung" am 15. Mai den Ärzten nahezu eine Seite unter dem Titel ein: "Jetzt schlagen die Ärzte zurück!" Wahnsinn!



Der Unterschied zwischen den Ärzten und unserem Gewerk ist, dass es hier um Menschen geht, bei uns um Autos. Der Unterschied ist auch, dass unsere Leistungen getestet und unter Namensangabe in diversen Magazinen publiziert werden. Bei den Ärzten liegt der Irrtum ihres Wirkens im schlimmsten Fall im Dunkeln unter der Erde. Außer einer Todesanzeige ist darüber in der Regel nichts zu lesen. Der Unterschied liegt ferner darin, dass Ärzte ein anderes Image haben, sprich Akademiker sind und wir schlichte Handwerker. Die Ärzte setzen sich aktiv – siehe "Bild" – zur Wehr. Wir lassen uns alles gefallen. Seit Jahren suche ich einen aktiven Co-Sponsor für den Wettbewerb: "Wir suchen Deutschlands unmöglichste Kunden!". Die Service-Berater, sprich die "Kfz-Ärzte", sollten sich einmal allen Frust von der Seele reden können. Aber nein, das gehört sich nicht. Es gibt nur anständige Kunden...



Man muss nun in "Bild" vom 15.5. lesen, wie deutlich sich die Ärzte über Kunden äußern. Hier einige Kostproben: "Die allerschlimmsten sind die Unzuverlässigen." "Heute sind fünf von 15 Patienten nicht zum Termin erschienen." "Manche Patienten müffeln schon morgens nach Schweiß und alten Socken." "Patienten haben im Wartezimmer schon Adventskränze und Lampen geklaut. Einmal wurde sogar ein Klodeckel abgeschraubt." "Blaumacher wollen einen gezielt täuschen." "Manche haben prinzipiell den Geldbeutel vergessen, um die zehn Euro für die Praxisgebühr zu umgehen."



Fazit: Ob es die automobile Öffentlichkeitsarbeit einmal schafft, die Vorbehalte der Serviceberater in dieser Form öffentlich zu präsentieren? Da kämen noch ganz andere Leichen zum Vorschein. Ziel müsste ja sein, für mehr Sonnenschein im Umgang miteinander zu sorgen. Das bedeutet, es bedarf gewisser Spielregeln im Umgang miteinander. Der Kunde ist König, er sollte sich aber auch wie ein König benehmen. Das sehen die gutbezahlten Kundenzufriedenheitsfanatiker und Befragungsstatistiker der Agenturen natürlich ganz anders.



17. Mai – Donnerstag (Vatertag)



Fettsucht. Als vor einer Woche der Bundestag über die Gesundheit der Deutschen debattierte, hörte ich während der Autofahrt zur Innung Lörrach im Radio eine Parallelsendung von SWR 4. "Vox populi" konnte sich per Telefonanruf über den Sender äußern. Da gab es zum politischen Vorhaben, die Fettsucht, die Überleibigkeit bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren rundherum ablehnende Kommentare. Gesundheit sei Privatsache. Wirklich? Der emotionale Vorbehalt ist verständlich. Hier staatlich verordnete Gurtpflicht, dort verordnete Geschwindigkeitsbegrenzung, hier Raucherverbot etc.



Realität ist aber umgekehrt, dass viel zu viele Jugendliche zu dick sind. Auch Erwachsene haben Übergewicht. Der größte Teil von ihnen hatte in seiner Kindheit durchaus Normalgewicht. Wo möchte ein Mädchen mit 14 Jahren und 100 Kilogramm später hin? Wer Kinder verfetten lässt, handelt keinen Deut besser als jene Eltern, die ihre Kinder verhungern lassen. Und wer stellt schon gerne "dicke" Lehrlinge ein? "Als Letzter gewählt, als Erster ausgeschieden und dann noch ausgelacht und verspottet!" Wieder sind die Dicken die Benachteiligten!



Wie die musikalische Früherziehung im Kindergarten sollte die gesundheitliche Früherziehung zur Selbstverständlichkeit werden. Und manche aktive Sportstunde mehr hat tiefere Wirkung als Latein, Altgriechisch oder höhere Mathematik. Haben sie schon mal ein dickes Eichhörnchen gesehen? Und das frisst verdammt viele kalorienhaltige Nüsse! Eine dicke Wildsau? Die sucht sich – entgegen dem Hausschwein – aus, was sie frisst. Aber Eichhörnchen wie Wildsau bewegen sich. Unentwegt! Bewegung ist zugleich das Erfolgsgeheimnis, die Krankenkosten drastisch zu senken. Franz Josef Strauß würde zu diesem ablehnenden Diskussions-Verhalten sagen: "Vox populi, vox Rindvieh." Und er war ein intelligenter Demokrat.



18. Mai – Freitag



Für Wolfgang Jepsen. Immer wieder hört man während der Tagesarbeit Nachrichten, die einen stocken, auch innehalten lassen. So die Todesnachricht über Wolfgang Jepsen, der am 4. Mai im Alter von 78 Jahren in Regensburg verschied. Sehr gut erinnere ich mich an unser letztes gemeinsames Weißwurstfrühstück zusammen mit seiner Frau Theresa in seinem Arbeitszimmer im ersten Stock der Firmenzentrale. Ja, Wolfgang Jepsen hat bis zuletzt in der Jepsen Autowelt gewirkt. Bitte, sehr erfolgreich gewirkt. Was hat dieser Unternehmer und Mensch in seinem Leben geleistet! Das gebietet größten Respekt.



Automobilistisch hat er aus bescheidenen Anfängen heraus wirklich die VW-/Audi-Porsche-Welt in Regensburg, die Jepsen Autowelt geschaffen. Er war dabei für die Hersteller immer wieder erste Versuchsstation für konzeptionelle Neuerungen. Seine Autowelt hat bis heute Vorzeigecharakter, auch in Sachen Rendite. Er verfügte über beste Drähte "nach oben". Auch zum Fürstenhaus in Regensburg. Wenn einer das Bundesverdienstkreuz am Bande trägt, so wird dieses für herausragende ehrenamtliche Leistungen verliehen. Auch auf diesem Felde hat er viel Gutes getan. Er hatte auch – gerade über die Ausbildungsschiene junger Menschen – die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft getragen.



Wolfgang Jepsen war ein Mensch, den man einfach mochte: Zuvorkommend, freundlich, herzlich, liebenswert, offen, neugierig, feinsinning und vieles andere. Seine Feste – im Dom-Hotel zu Regensburg – hatten Stil. Es stimmte bei ihm einfach alles. Ich bin natürlich stolz darauf, Zunftkollege von ihm im Organistenkreis zu sein. Auch aus der Musik bezog einen großen Teil seiner Seelenkraft. Alle, die ihn kannten, müssen nun von einem großen Vorbild Abschied nehmen. Perlen bedeuten Tränen! Für ihn halte ich sehr gerne inne. Sein Abschied stimmt traurig.



Spruch der Woche:



"Kapital lässt sich nicht vernichten, es wechselt nur seinen Besitzer."



Mit meinen besten Grüßen




Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS

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6 Kommentare
1
Helmut Hennecke
22.05.2007

Verzicht auf Tarifhoheit in Baden-Württemberg. Gratulation? Ein Grund zum feiern? Für die Arbeitnehmer des Kraftfahrzeughandwerks bestimmt nicht. Was Brachart in Jubelstürme fallen lässt, bedeutet für die Arbeitnehmer unkalkulierbares Einkommen, ungeregelte Arbeitszeiten und Verlust an Jahresurlaub. In Nordrhein-Westfalen sind 10.000 Arbeitnehmer aus dem Kraftfahrzeughandwerk auf die Straße gegangen, und haben sich gegen eine solche Politik und für den Flächentarifvertrag ausgesprochen. Weit über 1.000 traten neu in die IG Metall ein. Grund für die Arbeitgeber des Kraftfahrzeughandwerks in Nordrhein-Westfalen ihre Politik zu überdenken. Anders als in Baden-Württemberg haben sie sich für den Flächentarifvertrag ausgesprochen. Gratulation an die Arbeitnehmer in NRW! In einem irrt sich Brachart. Der neu zu gründende Tarifverband in NRW wird nie ein "IG Metall Club" werden, sondern ein zahnloser Tiger bleiben. Mit diesem Verband wird die IG Metall keine Tarifverträge abschliessen. Tarifverträge werden zukünftig in Baden-Württemberg, in den Betrieben des Kraftfahrzeughandwerks abgeschlossen. Schon in Kürze werden die ersten Tarifkommissionen dort gewählt. Häuserkampf, heisst dieses im Sprachgebrauch der IG Metall. Ich bin mir sicher, dass viele Arbeitgeber des Kraftfahrzeughandwerks die Glückwünsche dann an Brachart zurücksenden.

2
Dirk Wolter
21.05.2007

zum Thema "Dicke" Vorab muss man einfach festhalten, dass F.J. Strauß zwar einer der intelligentesten, aber auch dicksten Poliker war. Inwieweit das mit seinem frühen Ableben in Verbindung zu bringen ist....? Die Diskussion ist sicher auch deshalb sehr emotional, weil die Kommunikatoren (Frau Schmidt, Herr Seehofer) wieder diejenigen sind, die Kritik am wenigsten nötig haben. Vielleicht wäre es sinnvoll, erst nach dem erfolgreichen Abnehmen sprich Vormachen, derartige Konzepte aus dem Hut zu zaubern. Aber bei Politikern hat der Begriff Diät ja eine andere Bedeutung.

3
Tom Witzel
20.05.2007

Herrlich, Rick Marlowe Inv. hat mir aus der Seele gesprochen. In Deutschland scheint es mit den Unternehmern zu sein, wie früher mit dem Adel: Man wird dazu geboren und nicht gemacht! Anders, als in den USA ist man am Ende, wenn´s mal schief geht und gebrandmarkt. Der Erfolgreiche darf sich mit Neid auseinandersetzen. Jahrelang aufgebaut und doppelt so lange gearbeitet, wie die Angestellten, dann die S-Klasse verkratzt, aber dem armen Arbeitslosen, dem muß doch geholfen werden, seinen Traumjob zu erhalten. Es bewegt sich zuwenig in den Köpfen. Das sollte schon in der Kindererziehung geweckt werden, nicht nur Spaß und Spiel, sondern auch das Bewußtsein, wie die Butter auf das Brot kommt....

4
Peter Müller
20.05.2007

Zitat: "Zu gut ist in Erinnerung, wie das der damalige BMW-Vertriebschef und heutige Audi-Vertriebsvorstand Ralph Weyler im Jahre 2000 bei der BMW-Trennung von Rover durchgezogen hat. Wehe, da muckte ein BMW-Händler auf. So er nicht bereit war die Negativbelastungen aus der Rover-Malaise zu tragen, drohte ihm Weyler mit der BMW-Händlervertragskündigung." Das ist so nicht ganz richtig bzw. komplett. Als "Entschädigung" erhielten die BMW Händler welche für Rover investiert hatten eine gewisse Menge an zusätzlichen X5 Stückzahlen, was damals so gut wie Bargeld war. Leider haben damit die anderen Händler in Deutschland denen diese Fahrzeuge dann fehlten die ganze Scheixxe finanziert. Wie im echten Leben halt.

5
Rick Marlowe Investigatins
18.05.2007

Comment zu Daimler-(jetzt ohne Chrysler ). Einmal angenommen Herr Schrempp hatte bei der Fusion mit Daimler und Chrysler aussschließlich positive Absichten. Seine Vision der Welt AG war immerhin eine Vision----sie ist leider so nicht eingetreten. Aber wessen Vision tritt schon ein. Die Geschichte hatte schon viele Visionäre. Napoleon wolllte im 19ten Jahrhundert ein verinigtes Europa, Karl Marx die "Vereinigung der Proletarier aller Länder", Helmut Kohl hatte die Vision der "Blühenden Landschaften" in der Ostzone etc. 1969 beim ersten Mondflug gab es Visionen von bemannten Raumbasen auf dem Mars und den Jupitermonden. Fakt ist es fehlt heute den jungen Leuten ( ich zähle mich dazu) an Visionen, Perspektive leider auch. All die Visionen sind nicht eingetreten. Wer hat Schuld ? Der Visonär oder die Geschichte ? ------ Das Problem ist heute, dass niemand mehr an Visionen glaubt. Der Banker nicht, der den Kredit dafür geben soll, der Unternehmer nicht, der für den Kredit ( falls er ihn bekommen sollte ) dafür seinen Hals riskiert etc. Richtig ist aber auch, für das Geld, das Herr Schrempp platt gemacht hat geht es ihm persönlich Super gut. Dem ex Kanzler Schröder aber auch. Persönliche Haftung--leider Fehlanzeige. So lässt sich easy arbeiten. Wenns klappt wars der Schrempp persönlich oder der Kanzler. Gehts schief wars das dumme Volk oder der Lehrling. Detschland braucht mehr Unternehmer so stehts in der FAZ. Aber wie gehts einem Unternehmer, wenn er pleite macht? Sein Haus wird versteigert, er bekommt keinen Kredit mehr für andere Unternehmungen, denn er ist Unfähig ein Unternehmen zu leiten. Da hat es der Oberstudienrat a.D. besser. Seine Pension kommt pünktlich, damit lässt sich vorzüglich Planen (ohne Visionen) aber Sicher. Deshalb möchten auch 70% der Abiturienten einen Platz im öffentlichen Dienst. Montags bis Donnerstags vom 9 bis 17 Uhr, Freitags von 9-12 Uhr. € 2.350.- Netto im Monat tun s, immerhin sind sie sicher und kaputt macht man sich auch nicht. Visionen, wer Visionen hat, der sollte besser zum Arzt gehen. Zitat Hemut Schmidt Bundeskanzler a.D.

6
Mike Müller
18.05.2007

Ich kann nur beipflichten was DaimlerChrysler angeht. Es ist nur schade, daß auch weiterhin alles auf dem Rücken der normalen MitarbeiterInnen ausgetragen wird.

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