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3. Personalkongress: "Ein hausgemachtes Problem"

3. Personalkongress
"Ein hausgemachtes Problem"
Der AUTOHAUS Personalkongress in Bad Homburg stand ganz im Zeichen des drohenden und teils auch schon spürbaren Fachkräftemangels.
© Foto: Christian Frederik Merten/AUTOHAUS

Qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu binden ist für viele Autohäuser zunehmend ein Problem. Der 3. AUTOHAUS Personalkongress bot viele Lösungsansätze für ein erfolgreiches Personalmanagement.

Der Fachkräftemangel ist bereits erkennbar, betrifft aber nicht jedes Unternehmen gleichermaßen. Das machte Professor Ralf Mertens am Mittwoch beim 3. AUTOHAUS Personalkongress klar. Schließlich habe nicht jedes Autohaus Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, so der Experte: "Es ist ein hausgemachtes Problem." Mertens zog Parallelen zwischen Personal- und Produktmarketing und appellierte an den Handel: "Sie müssen Arbeitsplätze verkaufen!"

Der AUTOHAUS Personalkongress in Bad Homburg stand ganz im Zeichen des drohenden und teils auch schon spürbaren Fachkräftemangels. Namhafte Referenten aus Praxis und Wissenschaft stellten den Teilnehmern dort die wichtigsten Trends und Lösungsansätze im automobilen Personalmanagement vor.

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke sei dabei das Kernelement des Personalmarketings, riet Jörg von Steinaecker, Inhaber von Steinaecker Consulting. Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern empfiehlt er vor allem mit Blick auf jüngere Zielgruppen eine Social-Media-Präsenz: "Derzeit gibt es kein Medium, das besser wirbt als Facebook." Welche arbeitsrechtlichen Fallstricke sich dabei in Social-Media-Auftritten ergeben können, erläuterte Rechtsanwalt Rainer Bopp von der Kanzlei G. Haug & Partner.

Auch ältere Menschen

Dass bei der Mitarbeitersuche aber auch ältere Menschen im Fokus stehen sollten, betonte Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Klingholz sagte: "Wenn wir gesünder und fitter älter werden, sollte es auch klappen mit längeren Erwerbszeiten." Direkt nach dem Schulabschluss setzt dagegen Hans Medele, Obermeister der Kfz-Innung für München-Oberbayern an. Er nannte Details des von ihm ins Leben gerufenen Projekts "Abi und Auto", das Abiturienten eine verkürzte Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker ermöglicht.

Die Weiterqualifizierung bestehender Mitarbeiter stand im Mittelpunkt der Vorträge von Michael Zülch (Zülch Consulting) und Stefan Hoy (Nissan Center Europe). Zülch stellte verschiedene E-Learning-Möglichkeiten vor, Hoy konzentrierte sich in seiner Funktion als Geschäftsführer der Gütegemeinschaft "Geprüfte/r Automobilverkäufer/in" auf eben dieses Qualifizierungsangebot. Nicht zuletzt beschrieb Robert Grgic, Leiter Personal bei Procar Automobile, wie sich die Stimmung im Betrieb mittels Mitarbeiterbefragungen einfangen lässt. (cfm)

Impressionen vom 3. AUTOHAUS Personalkongress gibt es in der Bildergalerie!

Mehr zu den Lösungsansätzen für ein erfolgreiches Personalmanagement lesen Sie in AUTOHAUS 11/2014, das am 2. Juni erscheint!

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