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BMW verliert auf Mercedes-Benz

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BMW verliert auf Mercedes-Benz
BMW hat nach neun Monaten bereits mehr elektrifizierte Autos verkauft als im kompletten Jahr 2016.
© Foto: BMW

Bei den Verkäufen hat Mercedes im bisherigen Jahresverlauf die Nase klar vorn. BMW schwächelt unter anderem in den USA. Auf Konzernebene liefern sich die Rivalen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

BMW hängt dem Stuttgarter Rivalen Mercedes-Benz in diesem Jahr deutlich hinterher. Die Stammmarke der Münchner verkaufte in den ersten drei Quartalen 1,54 Millionen Wagen, 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Konkurrent Daimler hatte vergangene Woche bessere Verkaufszahlen gemeldet. In den ersten drei Quartalen betrug der Zuwachs bei Mercedes-Benz 11,7 Prozent auf 1,72 Millionen verkaufte Fahrzeuge.

Auf Konzernebene ist der Abstand geringer: Hier liegt Daimler mit exakt 1.817.914 verkauften Mercedes- und Smart-Modellen (plus 10,6 Prozent) knapp 6.700 Einheiten vor der BMW-Gruppe. Der weiß-blaue Autobauer kam in den ersten neun Monaten auf 1.811.234 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce (plus 3,7 Prozent).

Im September steigerte der BMW-Konzern seinen Absatz sämtlicher Automarken leicht um 0,8 Prozent auf 239.764 Fahrzeuge. Zum Vergleich: Die Pkw-Sparte von Daimler (Mercedes-Benz und Smart) schlug 233.655 Einheiten los (plus 3,7 Prozent).

BMW hat Schwierigkeiten unter anderem in Großbritannien und den USA; in beiden Märkten sind die Verkäufe gesunken. Aufwärts geht es nach wie vor in China mit einem Zuwachs von 15 Prozent in den ersten drei Quartalen, in Japan und in Lateinamerika.

Absatzziel bei E-Autos in greifbarer Nähe

BMW-Vertriebschef Ian Robertson stellte das starke Wachstum bei Hybrid- und Elektroautos heraus: Im September verkaufte BMW erstmals mehr als zehntausend ganz oder teilweise elektrisch motorisierter Autos, per Ende September waren es bereits 68.687 Fahrzeuge (plus 64,2 Prozent). "Im laufenden Jahr haben wir bereits mehr elektrifizierte Fahrzeuge verkauft als im gesamten letzten Jahr, und wir sind auf dem besten Weg, unser Ziel von 100.000 Einheiten zum Ende des Jahres zu erreichen", sagte Robertson. (dpa/rp)

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