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ANZEIGE: Drei Fragen an Andreas Finkenberg

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Drei Fragen an Andreas Finkenberg
© Foto: Yareto

Mitte Dezember 2015 wurde Yareto gegründet. Bereits im April 2016 konnten sich die ersten Händler registrieren, am 1. Juli folgte dann der offizielle Markteintritt.

Von Null auf 100 innerhalb eines Jahres – wie war ein solches Tempo möglich, Herr Finkenberg?

Andreas Finkenberg: Ohne unser agiles Projektmanagement hätten wir es sicher nicht geschafft, eine solche Dynamik zu entwickeln. Agil wird ja häufig mit anarchisch verwechselt, das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die konsequente Arbeit in Projektsprints ermöglicht es uns zum Beispiel, alle drei Wochen eine neue, optimierte Softwareversion aufzuspielen. So wichtig die Werkzeuge sind, noch entscheidender ist jedoch unsere exzellente Mannschaft. Von den Experten für Marketing, Vertrieb und IT bis zu den Mitarbeitern im Rechnungswesen: alle haben den unbedingten Willen, das Beste zu geben.

Wo stehen Sie ein halbes Jahr nach dem Markteintritt?

Andreas Finkenberg: Wir haben bereits rund 2.800 registrierte Händler, davon rund 1.700 die ‚ongeboardet‘, das heißt geprüft und qualifiziert sind und das Portal nutzen können. Jede Woche kommen zurzeit rund 100 neue Händler hinzu. Durchschnittlich verzeichnen wir monatlich rund 400 genehmigte Kreditanfragen in einer Größenordnung von mehr als 10 Millionen Euro. Mit unserem Angebot haben wir offenbar einen Nerv getroffen. Die Nachfrage des Markts nach transparenten, fairen und aktuellen Kfz-Finanzierungen wächst stetig.

Welche Ziele haben Sie sich für 2017 gesetzt? Können Sie das vorgelegte Tempo auch weiter halten?

Andreas Finkenberg: Auf jeden Fall. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir bald Nachahmer haben. Deshalb kommt es darauf an, als erster eine signifikante Marktabdeckung zu erreichen. Auf der Anbieterseite wollen wir zusätzliche Banken integrieren – derzeit sind wir mit rund 20 namhaften Instituten im Gespräch. Auf Händlerseite setzen wir weiter auf intensives Marketing. Die Herausforderung besteht darin, die bundesweit rund 40.000 Händler über unser Angebot zu informieren. Das läuft, anders als im Consumer-Bereich, hauptsächlich über den telefonischen oder persönlichen Kontakt durch unseren Innen- und Außendienst. 2017 wird unser erstes reguläres Geschäftsjahr, in dem wir unser Dienstleistungsportfolio und unsere Mannschaftsstärke weiter ausbauen wollen. Dabei profitieren wir vom Rückhalt durch die Werhahn-Gruppe. So müssen wir uns nicht wie andere Start-ups von Finanzierungsrunde zu Finanzierungsrunde hangeln. Gleichzeitig stärkt die die Akzeptanz im Markt nach dem Motto: "Wenn Werhahn dahintersteht, dann hat das Geschäftsmodell Hand und Fuß."


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