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Audi-Chef: Keine weitere Staatshilfe für Autohersteller nötig

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Keine weitere Staatshilfe für Autohersteller nötig
Audi-Chef Markus Duesmann hat sich gegen eine weitere staatliche Förderung für Autofirmen ausgesprochen.
© Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa
Zum Themenspecial Corona-Krise

Audi-Chef Markus Duesmann hat sich in einem Interview gegen eine weitere stattliche Förderung für Autohersteller ausgesprochen. Die Corona-Krise nage an den Gewinnen, aber fast alle Firmen könnten überlegen.

Audi-Vorstandschef Markus Duesmann hält weitere staatliche Förderung für Automobilhersteller für nicht angemessen. Die Corona-Krise nage an den Gewinnen in der Branche, sagte Duesmann der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). "Aber fast alle Firmen - Hersteller wie Zulieferer - können überleben", sagte der Manager. Die von der Corona-Pandemie verursachten Einschnitte in der Gastronomie oder der Kultur seien viel schlimmer. "Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben", sagte der Audi-Chef der Zeitung.

Duesmann zeigte sich in dem Interview nicht als großer Freund der umstrittenen Stadtgeländewagen. "Ich brauche keinen SUV, fahre keinen", sagte er. Die großen Fahrzeuge wirkten in engen Innenstädten eher deplatziert. Audi entwickle neue Fahrzeugkonzepte, die weniger wuchtig seien. (dpa)


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