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Auto-Entwicklung: Jaguar Land Rover plant Innovationszentrum

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Jaguar Land Rover plant Innovationszentrum
Der NAIC in Warwick soll 2016 starten.
© Foto: Jaguar Land Rover

Der britische Autobauer will zusammen mit Partnern einen Think Tank für Zukunftstechnologien aufbauen. Von 2016 an sollen an der Universität Warwick rund 100 Forscher und Ingenieure zusammenarbeiten.

Jaguar Land Rover (JLR) verstärkt seine Anstrengungen im Bereich Forschung & Entwicklung (F&E). Der britische Autobauer will zusammen mit Partnern einen Think Tank für Zukunftstechnologien an der Universität Warwick aufbauen. Von 2016 an sollen am National Automotive Innovation Campus (NAIC) rund 100 Forscher und Ingenieure zusammenarbeiten, wie JLR bei der Vorstellung der Pläne ankündigte.

Das interdisziplinäre Forschungs-und Entwicklungszentrum soll 118 Millionen Euro kosten. Jaguar Land Rover wird davon rund die Hälfte beisteuern. An dem NAIC-Konsortium sind auch das Tata Motors European Technical Centre (TMETC), die WMG (Warwick Manufacturing Group) und der UK Government’s Higher Education Funding Council England (HEFCE) beteiligt.

Die Arbeiten an dem F&E-Institut sollen im September 2014 beginnen. Künftig soll es in Warwick neben Werkstätten, Labors und Prüfständen auch Einrichtungen für hochmoderne virtuelle Design-Simulationsverfahren und Rapid Prototyping-Verfahren bieten.

Kompetenzzentrum und Talentschmiede

Die Leitung und Koordination übernimmt JLR-Forschungschef Wolfgang Epple. "Unsere künftigen Absatzzahlen und damit der Erfolg unseres globalen Geschäfts – sowie der Wirtschaft Großbritanniens – hängen entscheidend von der Innovationskraft des neuen NAIC ab", sagte der Manager. Der Standort werde zum neuen britischen Kompetenzzentrum für automobile Forschung. Daneben werde sich das NAIC schwerpunktmäßig der Förderung des ingenieurtechnischen Nachwuchses widmen, hieß es.

Jaguar Land Rover betreibt derzeit zwei F&E-Zentren in Gaydon und Whitley. Nach Inbetriebnahme des NAIC soll das Entwicklungsteam des Autobauers rund 500 Mitarbeiter zählen. Das wären doppelt so viele wie heute. (rp)

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