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65. IAA: Von Stand zu Stand – Teil 2

Amerikanisches Luxuscoupé: die Cadillac-Studie "Elmiraj"
© Foto: Cadillac

Die große IAA-Vorschau: Vom 12. bis 22. September öffnet die Messe Frankurt wieder ihre Tore für die PS-Fans. AUTOHAUS Online zeigt vorab die Highlights. Heute: Cadillac bis Fiat!


Datum:
02.09.2013
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Mit einer Schau der Superlative wartet die 65. Internationale Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt auf. Das weltweit wichtigste Schaufenster der Autoindustrie ist bis zum 22. September geöffnet. Der VDA erwartet als Veranstalter mindestens 850.000 Besucher auf dem 235.000 großen Messegelände. Mehr als 1.000 Aussteller aus über 30 Ländern stellen ihre Neuheiten vor. AUTOHAUS Online zeigt vorab die wichtigsten Pkw-Highlights. Heute: Cadillac bis Fiat.

Cadillac

Cadillac stellt die Coupé-Studie "Elmiraj" erstmals in Europa auf der IAA in Frankfurt vor – nach der Weltpremiere auf dem Concours d'Elegance im kalifornischen Pebble Beach Mitte August. Der Elmiraj ist ein 5,20 Meter langes Luxuscoupé. Den repräsentativen Auftritt unterstreicht die Breite von 1,93 Metern und 1,40 Meter Höhe. Formal folgt der Wagen mit seinen konsequenten Ecken und Kanten der aktuellen Designlinie der Marke. Stilistische Anleihen nimmt er auch an der Studie Ciel, einem viersitzigen Cabriolet, das Cadillac 2011 präsentiert hat. Der Elmiraj bietet vier Passagieren ein luxuriöses Ambiente mit vier Sitzschalen, die ein breiter Mitteltunnel trennt. Lange Türen mit rahmenlosen Scheiben gewähren problemlosen Einstieg auch zu den beiden Plätzen im Fond. Edelholz und Titan prägen als Material das Interieur des Luxuscoupés. Leichtmetallräder mit 22 Zoll Durchmesser kennzeichnen den äußeren Auftritt ebenso wie die lange Motorhaube.

Technisch bietet die Studie bereits serienmäßige Hardware wie den neuen Heckantrieb der Marke. Für den standesgemäßen Antrieb sorgt freilich ein Achtzylinder. Er entstand auf Basis der neuen V8-Motorengeneration und interpretiert den Downsizing-Gedanken betont amerikanisch. Mit doppelter Turboaufladung und 4,5 Liter Hubraum leistet der Motor 373 kW / 500 PS. Das maximale Drehmoment erreicht 678 Nm.

Die Amerikaner kommen auch mit der ganz neuen CTS-Sportlimousine nach Frankfurt. Die Limousine der oberen Mittelklasse soll sich mit einer E-Klasse von Mercedes oder einem Audi A6 messen. 4,97 Meter lang, verfügt die dritte Generation des CTS über 2,91 Meter Radstand. Die mindestens 1.640 Kilogramm schwere Limousine ist sowohl mit Frontantrieb als auch mit Allradantrieb zu haben. Die Einstiegsmotorisierung mit vier Zylindern ist bereits aus dem ATS bekannt. Der Benzindirekteinspritzer leistet dort 151 kW / 202 PS. Der V6 mit 3,6 Liter Hubraum kommt auf 237 kW / 318 PS. Seine aufgeladene Version kommt 313 kW / 412 PS. Für die Kraftübertragungen stehen Automatikgetriebe mit sechs und acht Fahrstufen zur Verfügung. Wie es um die Zukunft der Coupé- und Cabrio-Version des gerade abgelösten CTS bestellt ist, will Cadillac noch nicht festlegen, ebenso die der Hochleistungsversionen, die V-Modelle.

Der ELR, ein Coupé mit der Plug-in-Hybridantriebstechnik des Chevrolet Volt und Opel Ampera, feierte seine Weltpremiere zu Beginn des Jahres auf in Detroit. Mit reinem Elektroantrieb kommt der ELR ungefähr 55 Kilometer weit. Die Lithium-Ionen Batterie mit 16,5 kWh Energieinhalt benötigt zum Aufladen an der Steckdose etwa 4,5 Stunden. Cadillac gibt die Systemleistung mit 154 kW / 209 PS an und bringt das Modell des exklusiven Zweitürers Mitte des kommenden Jahres zu Preisen, die über denen des Opel Amperas liegen werden, der derzeit für 45.900 Euro zu haben ist.

Citroën

Platz für sieben, längerer Radstand, ein eigenständiges Design und neue Motoren sind die Eckdaten des neuen Citroën Grand C4 Picasso. Wie bei der Vorgängergeneration von 2006 bis 2013 folgt nach der Premiere des Minivans C4 Picasso im Frühjahr in Genf jetzt die Langversion Grand C4 Picasso. Nach der IAA-Premiere kommt der Siebensitzer im Herbst in den Handel.

Dank der neuen modularen Plattform, die den beiden PSA-Konzernmarken Peugeot und Citroën für Neuentwicklungen zur Verfügung steht, verzichtet der Grand C4 Picasso auf weiteres Wachstum in der Länge, legt bei unveränderten 4,59 Metern aber beim Radstand um elf Zentimeter auf nunmehr 2,84 Meter zu. Die dritte Sitzreihe ist umklappbar. Damit verspricht der neue Van mehr Variabilität im Innenraum und bietet laut Citroën "das größte Platzangebot des Segments in der zweiten und dritten Reihe" und ein Ladevolumen, das um 69 Liter auf 645 Liter bei einer Nutzung als Fünfsitzer wächst.

Der neue Dieselmotor leistet 110 kW / 150 PS, erfüllt die EU6-Norm und emittiert je nach Radgröße und Getriebe zwischen 110 g CO2/km und 120 g CO2/km. Die Variante mit 77 kW / 90 PS begnügt sich mit 3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer, entsprechend 98 g CO2/km.


IAA-Vorschau - Von Cadillac bis Fiat

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