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Allradmarke: SsangYong Deutschland mit Neustart zufrieden

Der Generalimporteur hat bislang rund die Hälfte der ehemaligen Vertriebs- und Servicebetriebe für eine neue Partnerschaft gewinnen können. Fahrzeug- und Teilebelieferung gelten trotz der massiven Arbeiterproteste in Südkorea als sicher.


Datum:
17.08.2009
2 Kommentare

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Die SsangYong Deutschland GmbH kommt nach eigenen Angaben bei ihrem Neustart in Deutschland gut voran. Nahezu die Hälfte der ehemaligen SsangYong-Händler- und Servicebetriebe hätte eine Partnerschaft mit dem neuen Importeur vereinbart, teilte Geschäftsführer Christian Görling am Montag in Nürnberg mit. Genaue Zahlen nannte er nicht. Anfang 2009 waren in Deutschland noch 93 Vertriebs- und 43 Servicepartner der koreanischen Allradmarke aktiv. Ende Mai hatte Görling gegenüber AUTOHAUS Online angekündigt, "im Laufe der Zeit" ein Vertriebsnetz von 100 Partnern aufbauen zu wollen. Laut Görling hat der in der vergangenen Woche beendete Streik am SsangYong-Produktionsstandort in Südkorea (wir berichteten) den Aufbau der neuen Strukturen nicht beeinträchtigt. "Wir stellen die Teilebelieferung für Händler und Kunden aus dem europäischen Zentral-Ersatzteillager der SsangYong Motor Company sicher", sagte er. Die Fahrzeugbelieferung erfolge in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Importeuren. Zudem biete das Unternehmen seinen Vertragspartnern kostenfreien Zugriff auf das zentrale IT-Netzwerk und zusätzliche Hilfen für die Bestandsfinanzierung. Hinter der derzeit in Gründung befindlichen SsangYong Deutschland GmbH steht federführend das Autohaus Trautner. Der Mehrmarkenbetrieb im fränkischen Ottensoos bei Lauf vermarktet seit 2006 Fahrzeuge von SsangYong. Dazu kommen Subaru im Pkw- und Iveco im Nutzfahrzeugbereich. Gesellschafter des neuen Importeurs sind neben Görling Roland Trautner und dessen Schwester Iris Trautner. (rp)

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KOMMENTARE


Oliver Koller

18.08.2009 - 13:31 Uhr

Wer soll diese Autos kaufen? Der Markt braucht sie nicht. Und dann kommen Leute daher, die keinerlei Erfahrung im nationalen Vertrieb, Marketing etc. haben und wollen auf Basis eine insolventen Herstellers Händler und Kunden werben. Wieviel Glücksritter verträgt die Branche eigentlich noch nach Brilliance, China-Automobile, Green-Rent (TATA - Auto) usw.?


R. Schultz

18.08.2009 - 15:37 Uhr

Wir waren SY-Partner unter der Ägide der Kroymans-Gruppe. Die Auto´s waren nicht schlecht, die bürokrative Aufwand wurde immer größer.Der Markenname ist unbekannt, die Auto´s in Dtld. zu teuer, der Restwert fällt ins bodenlose und über Gewinne brauchen wir nicht zu reden......Deutschland braucht SY wirklich nicht! Ich kann das als ehemaliger Partner definitv einschätzen!!!


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