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Audi-Handel: Breitschwert und Feser-Graf bündeln Kräfte

Audi gehört seit den 1970er Jahren zum Breitschwert-Sortiment. Der aktuelle Betrieb in Ansbach entstand noch nach dem Hangar-Konzept. Künftig soll das Haus einem Terminal weichen.
© Foto: Breitschwert GmbH

Seit 1. Juli gehört der Audi-Betrieb der Georg Breitschwert GmbH in Ansbach zur Feser-Graf-Gruppe. Die Gesellschafter versprechen sich von dem Zusammenschluss umfangreiche Synergien.


Datum:
08.07.2015
3 Kommentare

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Das Ansbacher Audi-Autohaus der Georg Breitschwert GmbH schlüpft unter das Dach der Feser-Graf-Gruppe (Schwabach). Der Zusammenschluss sei zum 1. Juli 2015 erfolgt, alle Arbeitsplätze würden in vollem Umfang aufrechterhalten, erklärten die Unternehmen in einer Mitteilung. Die Kooperation sei ein "weiterer wichtiger strategischer Schritt" in der Geschichte der beiden Firmen.

"Mit dieser Entscheidung tragen wir den Anforderungen des zukünftigen Automobilmarktes Rechnung. Unter dem Dach der Feser-Graf-Gruppe sollen vor allem Synergieeffekte zum Vorteil der Kunden genutzt werden", erklärte Inhaber Uwe Feser. Die Breitschwert GmbH sei ein starker und verlässlicher Partner gefunden, der eng mit der Region Ansbach verbunden sei.

Auch die beiden Gesellschafter Klaus Dieter und Karl-Heinz Breitschwert sehen die neue Verbindung positiv: "Wir freuen uns sehr, denn nicht nur die beiden Betriebe selbst, sondern vor allem unsere Kunden profitieren von dem Zusammenschluss mit der Feser-Graf-Gruppe durch flächendeckenden Leistungen und noch mehr Angebotsmöglichkeiten." Durch den Zentraleinkauf würden die Kunden ab sofort ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und günstigere Konditionen erhalten.

Die Firmengruppe Breitschwert vertritt auch VW Pkw und Nutzfahrzeuge an den zwei Standorten in Ansbach sowie in Heilsbronn und in Feuchtwangen. Diese Marken würden wie bisher eigenständig im vollem Umfang weitergeführt, hieß es. In der Region Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeiter.

Neuer Terminal geplant

Audi gehört seit den 1970er Jahren zum Breitschwert-Sortiment. Der aktuelle Betrieb in Ansbach wurde nach dem Hangar-Konzept erbaut und 1998 eröffnet. Künftig soll dort ein Autohaus nach der aktuellen Terminal-Architektur entstehen, wie das Management der neuen Feser Breitschwert GmbH ankündigte. Mittelfristig sei ein Absatz von 1.000 neuen und gebrauchten Audi im Jahr geplant.

Die Feser-Graf-Gruppe zählt mit 36 Betrieben und fast 1.700 Mitarbeitern zu den größten Autohändlern in Deutschland. Im vergangenen Jahr verkaufte das Familienunternehmen Fahrzeuge, der Umsatz lag bei 1,03 Milliarden Euro. Das Markenportfolio erstreckt sich von Audi und Lamborghini über Seat, Skoda, VW Pkw und Nutzfahrzeuge bis hin zu Porsche (Service) und Suzuki. (rp)

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Zusammenschluss (v.l.): Klaus Dieter Breitschwert, Uwe Feser, Wilhelm Graf, Michael Christoph und Karl Heinz Breitschwert.

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KOMMENTARE


Helmut

09.07.2015 - 09:58 Uhr

Schade nun gibt keine gebrauchten Audi mit super Austattungen zu einem guten Preis mehr in Ansbach, Feser/ Graf sind die Audi mit gleicher Ausstattung 1000-2000 Euro teuerer. Nächstes Auto dann halt ein BMW.


Schulze, otto

14.07.2015 - 16:44 Uhr

Das sehe ich genauso. Die Synergieeffekte werden nur zum Vorteil des Unternehmens wirken und unliebsame Konkurrenz ausgeschaltet.


Branchenkenner

14.07.2015 - 23:26 Uhr

Die Herren Schulze Otto & Helmut, Ihre Kommentare zeigen schon von einer großen Naivität, von Nichtwissen und blankem Stammtischgeschwätz. Sagen Sie doch lieber gar nichts als so einen Blödsinn hier zu verzapfen.


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Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

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