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AUTOHAUS 6/2014: Ford will "Leuchttürme" im Handel

Raymond G. Damerow und Reinhard Zillessen wollen den stationären Ford-Handel stärken.
© Foto: Doris Plate/AUTOHAUS

Der Kölner Autobauer will seinen Präsenzhandel gegenüber dem Internet in Stellung bringen. Die geplanten Ford Stores sollen das Markenerlebnis wieder stärker emotionalisieren und inszenieren.


Datum:
17.03.2014
10 Kommentare

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Ford will noch in diesem Jahr mit einem neuen "Store"-Konzept im Handel das Markenerlebnis auffrischen. Ziel sei es, "die Kundenzufriedenheit und damit auch die Loyalität zur Marke und zum Handel zu verbessern, und dies nicht nur bei den Ford Stores, sondern für die gesamte Handelsorganisation", sagte Vertriebsdirektor Raymond G. Damerow im Interview mit AUTOHAUS. Es sei wichtig, dass der Präsenzhandel ein Plus gegenüber dem Internet biete, ergänzte Marketingchef Reinhard Zillessen. "Wir müssen die Fahrzeugpräsentation emotionalisieren und inszenieren."

Die "Ford Stores" würden hierbei eine Leuchtturm-Funktion einnehmen, so Damerow. "Wir denken da an größere Ford-Betriebe, die die Vielzahl unserer Produkte in einem Showroom zeigen können und auch über die entsprechenden Vorführwagen verfügen." Auch imagebildende neue Produkte wie den Mustang wollen die Kölner einbinden. Zudem soll der Store ein Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge und Gewerbepartner sein.

Jeder Partnerbetrieb könne mitmachen, müsse sich aber bewerben. "Einige Bewerbungen liegen bereits vor. Für die, die zum Beispiel jetzt neu bauen, ist das eine spannende neue Möglichkeit", so der Verkaufschef. Welche Anforderungen an Showroom-Größe, Innen- und Außengestaltung und das angebotene Dienstleistungssprektrum bestehen, erklären Damerow und Zillessen in AUTOHAUS 6/2014, das am 17. März erscheint. Darin sprechen sie auch über Markterwartungen, Händlerunterstützung und das Internet-Geschäft. (AH)

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KOMMENTARE


FS

17.03.2014 - 14:37 Uhr

Na da dürfen sich die Kunden ja schon heute über steigende Stundenverrechnungssätze ihres Ford Händlers freuen. Irgendwie müssen die bunten Fähnchen ja refinanziert werden.


Mr.T

17.03.2014 - 15:11 Uhr

Wenn ich schon das Wort "Marken-Store" höre schwillt mir der Kamm! Irgendeinem Theoretiker ist anscheinend zu Ohre gekommen, dass diese Stores das NonPlusUltra sind um Kunden zu halten und zu gewinnen. WANSINN! Tolle Idee, die bestimmt auch noch mit einem super Bonus honoriert wurde. Ganz toll (...)! Schon mal daran gedacht, dass komplizierte Serviceannahmen Kunden vergraulen? Dass stupide LEAD-Anfragen, welche selbstverständlich margenrelevant sind, den Verkäufern die Lust am Kunden nehmen? Ebenso wie die MysteryShopper, dieses Zeitdiebepack! Vielleicht auch mal überlegt WER denn diese "Internethändler" stützt?!? Wasser predigen und hinten rum nicht nur den Wein selber saufen sondern an die Internethändler ausgeben. Und wieder unterwirft sich der praxisorientierte Handel dem Studiosus der Hersteller. Ihr habt keine Ahnung und wollt "uns" sagen wie es geht... *tzzzzzz*


nicam

17.03.2014 - 15:14 Uhr

ja macht die großen immer größer und vergesst die kleinen bzw mittleren....


N. Wiedow

17.03.2014 - 15:46 Uhr

Die verantwortlichen Herrschaften von Ford sollten die Prioritäten richtig setzen, und sich der Fahrzeugqualität widmen. Dies gilt für ausnahmslos alle Modele!


nicam

17.03.2014 - 17:32 Uhr

na so schlimm sind die autos dann ja auch nicht mehr bei ford, oder können sie ihre these auch begründen?


Leuchtturrmwärter

17.03.2014 - 18:21 Uhr

So jetzt wissen die Ford Händler endlich wie sie mehr Kunden zum Abschluss bewegen können. Sie brauchen einen "Store". Sie glauben, sie sind alte Verkaufsprofis und da wären zunächst einmal die Produkte, das Internet, der EU Handel und stängig diese nervigen Preisgespräche. Falsch, was sie brauchen ist ein Leuchtturm und darin den "Store". Die Kunden werden emotional so angepiekst sein, dass sie den roten Ka für einen Ferrari Enzo halten. Ich sehe, ob dieser grandiosen Marketingidee, der Erfolg wird nicht aufzuhalten sein.


von Wartenberg

18.03.2014 - 08:56 Uhr

Leider plappern die Herren nur die Anweisungen Ihrer Chefs von Ford Europa nach. Genau dafür sind sie ja auch auf ihre Positionen gesetzt worden. 2012 wurde ein Gewerbepartnerkonzept eingeführt, natürlich mit Investitionskosten für den Handel, um dann 2013 den schlechtesten Marktanteil der deutschen Ford Geschichte zu erreichen und trotzdem große Erfolge im Privatkundengeschäft zu feiern. (...) Das dient alles nicht dazu, Händler von der Store-Strategie zu überzeugen. Natürlich werden die Händler auch dieses Konzept umsetzen.


RP

18.03.2014 - 10:05 Uhr

Mein Eindruck als Endverbraucher und Vielfahrer verschiedener Marken, die von mir benutzen Ford Modelle Fiesta, Focus, S-Max und Mondeo, darunter auch Fahrzeuge mit weit mehr als 200000 Km Laufleistung, sind weitaus besser als ihr Ruf. Durchweg bin ich jedes Mal mehr als sehr überrascht, wie angenehm zu fahren und solide diese Fahrzeuge im gebrauch sind. Schade dass Klischeedenken der objektiven Beurteilung und Wahrnehmung so häufig im Wege steht. Beim Blick in die verschiedenen Autohäuser bin ich überzeugt, dass der Kunde auch bei anderen Herstellen, und da weit aus extremer, die „bunten Fähnchen“ mitbezahlt.


Mustang

14.04.2014 - 13:50 Uhr

Ford ist genau auf den richtigen Weg, das Image kann nur verbessert werden, wenn der Hersteller seine Händler aus den "alten" Baracken rausbekommt. Ford hat bereits vieles verbessert, Sie stehen den Premium Herstellern in nichts nach, nur an der Leistung und an einem einem sportlichen Design müsste mehr gemacht werden. Die exclusive Varriante Vignale ist meiner Meinung nach der falsche Weg, hier will man Kunden mit viel Geld erreichen, nur das Ford nicht versteht, dass der "alte" reiche Kunde geizig ist und keinen Cent zuviel zahlen will, besser wäre auf den sportlichen Kunden zu setzen. Wenn die Fahrzeuge mehr PS hätten als die Premiumhersteller könnte man Kunden gewinnen und hier wäre auch der Preis nicht primär das wichtigste wenn das Desing stimmt. Also ich spreche nicht von Auto's mit 200 oder 300 PS. Fahrzeuge über 600 PS die auch in Deutschland offiziell verkauft werden, nicht nur in Amerika.


Edmund Richen

15.04.2014 - 22:28 Uhr

Was die "Marktforschung" wieder gekostet hat, die Ford zu dem Ergebnis trieb Leuchttürme in Deutschland verkaufen zu wollen. Einfach mal alle Verkäufer der Marke fragen, was denn das Gegenüber am Schreibtisch vom Hersteller, vom Handel sowie vom Service erwartet. Das Ergebnis lässt sich blitzschnell an die Konzernzentrale weiterleiten und geeignete Maßnahmen können schnell ergriffen werden (vorausgesetzt die Meldung wird ernst genommen). Wenn der Absatz stockt, sind aber immer zuerst die Verkäufer(INNEN) schuld, die Deppen welche 50+ Stunden in der Woche alles falsch machen um anschließend (k)ein Auto zu verkaufen. Wer das glaubt, hat wohl noch nie was verkauft, außer sich selbst als Topp-Manager in der Automobilindustrie. "Ghia" ist deshalb tot, weil die Kunden das Plastik-Holz nicht mehr sehen wollten... Und Vignale kennt in Deutschland nur ein ganz kleiner elitärer Haufen von Oldtimerfreunden. Achso, "Ford Stores" darunter stellen sich immer noch eine Menge Leute in Deutschland sowas vor wie INTERSHOPS in der alten DDR.


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