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Autohausgruppe: Rienecker meldet Insolvenz an

Die Autohausgruppe Rienecker mit den Marken VW, Audi und Seat ist zahlungsunfähig.
© Foto: Photo-K / fotolia.com

Die südthüringische Autohausgruppe mit den Marken VWW, Audi und Seat hat Geldprobleme. Jetzt will der Insolvenzverwalter die Geschäftsbetriebe restrukturieren und neue Investoren locken.


Datum:
01.08.2014
1 Kommentare

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Die Autohausgruppe Rienecker ist in finanziellen Turbulenzen. Das Handelsunternehmen aus Südthüringen hat am vergangenen Dienstag beim zuständigen Amtsgericht Meiningen Insolven angemeldet. Anträge wurden für die Autohaus Rienecker GmbH, die Autohaus Meiningen Am Dreißigacker GmbH und die Autohaus Samba GmbH gestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Silvio Höfer sieht gute Chancen für eine Sanierung von Rienecker. Er arbeite derzeit mit Unterstützung der Geschäftsführung und in Abstimmung mit den Gläubigern an der Fortführung der Autohäuser in Meiningen, Schmalkalden und Breitungen, teilte der Hannoveraner Rechtsanwalt mit. Dies sei wichtig für den Erhalt der Betriebe und damit der Arbeitsplätze. Gespräche mit den beteiligten Autoherstellern und Banken habe es bereits gegeben.

Höfer geht davon aus, in den kommenden Wochen verbindliche Angebote von Interessenten zu erhalten. Die mehr als 110 Mitarbeiter seien trotz der Insolvenz hoch motiviert. "Entscheidend werden die Mitwirkung der Hersteller und die Konzepte von möglichen Investoren sein", betonte der Insolvenzverwalter. Zu den Ursachen der Geldnot wurden keine Angaben gemacht.

Die Rienecker-Gruppe führt an fünf Standorten Autohäuser mit angeschlossenen Werkstätten sowie einer Lackiererei. Verkauft werden Neu- und Gebrauchtfahrzeuge der Marken Volkswagen (Pkw und Nutzfahrzeuge), Seat und Audi. Der Jahresumsatz lag laut Höfer zuletzt bei etwa 32 Millionen Euro. (rp)

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KOMMENTARE


David Glück

01.08.2014 - 20:44 Uhr

Ohne Details zu kennen. Meist leidet der Handel unter den überzogenen und vielfach auf Tageszul ausgerichteten Vorgaben des Herstellers. Da macht kein Hersteller eine Ausnahme und alle meinen, dass müsste so sein. Der Handel arbeitte also nach Plan; nur der Plan ist falsch. siehe auch die Anstrengungen von VW, größer Hersteller werden zu wollen, aber gleichzeitig bei den MA die Daumenschrauben (Sparkurs heißt das dann) anzusetzen. Hier kann auch AUTOHAUS viel stärker den Focus drauf legen (oder ist Autohaus auf Herstellerwerbung angewiesen)?


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