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Autokauf-Planung: Familie als wichtigste Ratgeber

Umfrage: Autokäufer vertrauen der Familie mehr als dem Verkaufsberater.
© Foto: Fotolia/Kzenon

Steht der Kauf eines Autos an, vertrauen die Deutschen am meisten den Tipps ihrer engsten Angehörigen. Am schlechtesten kommen in einer aktuellen Befragung die Verkäufer weg.


Datum:
03.06.2014
11 Kommentare

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Steht ein Autokauf an, vertrauen die Deutschen in erster Linie auf die Tipps und Ratschläge von Familienmitgliedern. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest. Als mögliche Informationsquellen haben die Marktforscher die Familie, Freunde, Testberichte und die Beratung im Handel abgefragt. In jedem Paarvergleich hätten bei den rund 1.000 Probanden die engsten Angehörigen die Nase vorn, hieß es

An zweiter Stelle folgen laut der Studie die Testberichte aus Zeitungen oder dem Internet. Auf Platz drei landen Freunde als Referenz. Das Beratungs- und Verkaufspersonal der Autohäuser kommt bei den Verbrauchern von den vier Optionen am schlechtesten weg – trotz "immer noch nennenswert hoher Anteile", wie die Marktforscher betonen (siehe Grafik unten).

Interessant: Die Bundesbürger haben offenbar ein klares Vertrauensranking bei der Kaufplanung. Das zeigt der Vergleich mit Körperpflegeprodukten. Auch hier gewinnen die Familienmitglieder, vor Testberichten, Freunden und Verkäufern. "Die Bewertung ist für ein teures langlebiges Produkt wie das Auto auf der einen und für ein Produkt des täglichen Bedarfs wie Körperpflegeprodukte auf der anderen Seite identisch", so Roselind Beineke, Leitung Emnid-Busse. (rp)

Vertrauen-beim-Autokauf

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KOMMENTARE


UE

03.06.2014 - 17:55 Uhr

So sehen dann aber auch manchmal die Konfigurationen der bestellten Neufahrzeuge aus... ;-)Klar wissen wir alle, dass nicht alle Verkäufer diese Berufsbezeichnung auch wirklich verdienen. Aber Opa Kutte sollte nun wirklich nicht als Referenz herhalten müssen... ;-)Aber so sind die Kunden eben.Alles besser wissen und wenn was schief geht, dann ist der Verkäufer Schuld.


Heinz Kretschmer

03.06.2014 - 18:18 Uhr

..keine neue Erkenntnis,aber wichtig! Erstkommentar liefert Begründung! Heinz M.Kretschmer


Oliver Mayer

03.06.2014 - 18:29 Uhr

@UE: volle Zustimmung. Ganz toll wird es dann, wenn die potentiellen Erben dabeisitzen - nene Papa, lass mal, die Klima brauchst Du nicht, da verkühlst Du dir nur das Genick :-)))


Marc

03.06.2014 - 18:32 Uhr

"Alles besser wissen und wenn was schief geht, dann ist der Verkäufer Schuld." Daumen hoch! Dazu kommt noch dass die Familienmitglieder dann noch nicht einmal den gewünschten Wagen selber gefahren sind sondern ebenfalls alles an Informationen aus den Autozeitschriften oder dem Internet zitieren! Vor nicht einmal 8 Minuten selbst erlebt!!! :-)


N

04.06.2014 - 09:54 Uhr

Tageszulassungen müssen weg, abg. Vorführwagen müssen weg, alte Lagerwagen müssen weg, Langsteher müssen weg! Verzielung Leasing, Finanzierung, Versicherungen! Wie kann den da eine freie, neutrale und den Kundenwünschen orientierte Bedarfermittlung aussehen?


UE

04.06.2014 - 13:07 Uhr

@N: selbst unter genannten Umständen kann ICH als KOMPETENTER Ansprechpartner ganz sicher den Kunden besser beraten als "Opa Kutte".Und selbst WENN ich dem Kunden den längsten Langsteher-VfWg. "umhänge":Wenn ich vorher den Bedarf nur HALBWEGS professionell erfragt habe, wird er damit immer noch besser fahren als mit dem Karren, den ihm seine Familie zusammengeschustert hat! Und da haben wir noch nicht mal über die spätere Vermarktung gesprochen...


Detlef Rüdel

04.06.2014 - 14:53 Uhr

Wer bitte kennt sie nicht, die Absicherung der sozialen-Emotionalen Kompetenz? Innerhalb der Familie, ist diese Emotionale Intelligenz-Kompetenz von besonderer Bedeutung, Schaft sie doch Absicherung und soziale Befriedung in Bezug auf die getroffene Kaufentscheidung. Fehlt diese Emotionale-Soziale-Kompetenz, wird der beste Mechaniker, Verkäufer, Vorarbeiter daran scheitern, das Projekt zum Abschluss zubringen. Die eigenen Emotionen kennen, Emotionen positiv beeinflussen, Emotionen in die Tat umsetzen. Emotionen so beeinflussen, dass sie bei der Erreichung von Zielen helfen. Dies ist der Kern der Selbstmotivation und fördert die Kreativität sowie die Häufigkeit von Erfolgserlebnissen. Empathie, dies ist die Grundlage, aber auch der Schlüssel aller Menschenkenntnis und das Fundament zwischenmenschlicher Beziehungen. Ein Mensch, der erkennt, was andere fühlen, kann viel früher die oftmals versteckten Signale im Verhalten Anderer erkennen und herausfinden, was sie brauchen oder wollen. Daher kommt dem Bereich Familie, aber auch Freund ein hoher Stellenwert entgegen. Daher muss und sollte dieser Punkt in Bezug auf Familie, Freunde, stark beachtet werden. Sie-wir werden feststellen, wenn uns das gelingt wird das Verkaufen mit Sicherheit etwas leichter.


UE

04.06.2014 - 17:16 Uhr

@Herr Rüdel:Sorry, ich muss das jetzt fragen: Haben Sie schon mal "an der Front" ein Auto verkauft oder haben Sie das, was Sie da gerade so schön aufgeschrieben haben in irgendeiner Vorlesung gehört oder aus einem Buch abgeschrieben? Ich sage nicht, dass Sie grundsätzlich Unrecht haben! Aber das WAS Sie da schreiben und vor allem WIE Sie das tun, klingt für mich etwa so realitätsnah, wie die Forderung der Hersteller nach einem "begeisterten" oder "vollkommen zufriedenen" Kunden. Die Bewertung der Leistung mit "sehr gut" ist in deren Welt "schlecht"... ;-)


Heinz Kretschmer

04.06.2014 - 17:24 Uhr

@Hr.D.Rüdel,Ihr Beitrag trift den Kern,großes Lob! Es bleibt zu hoffen das er richtig gelesen,verstanden und angewandt/umgesetzt wird! Heinz M.KretschmerWissen der Erfolgreichen!


Detlef Rüdel

05.06.2014 - 09:22 Uhr

Guten Morgen UE@ Ihre Frage, möchte ich kurz wie folgt beantworten. Mir ist zwar nicht bekannt, in welcher Position Sie tätig sind, vielleicht als Verkäufer, VKL, oder in einer anderen Position? Noch heute stehe ich am Point of Sales bei einem Premium Fabrikat, als verantwortlicher Geschäftsführer und zeichne verantwortlich für die Verkaufsleistung und deren Marktanteil. Sie können sicher sein, das ich noch heute weis, was es heißt NW zu verkaufen und wie es geht. Im Detail, zu Ihrer Frage gemäß meiner Stellungnahme zum Thema Emotion beim Autokauf. Mir war und ist bekannt, welche Diskussion dieses Thema auslösen wird, aber auch was meine Anmerkung anbelangt. Meine Feststellung kommt nicht aus einem Lehrbuch, oder einer Vorlesung, sie beruht auf Jahre Lange Erfahrung, Veranstaltungen von Herrmann Scherer, der es versteht Menschen zu führen, aber auch zu begeistern. Gelingt es uns, aus der Kaufabsicht eines Kunden ein „Must Have“ zu machen, Emotion zu wecken, Empathie zu fühlen sind Sie mit Sicherheit nicht mehr weit weg zum Abschluss. Mir ist klar, aber auch Bewusst, unter welchem Druck eine Verkaufsmannschaft, oder ein VKL heute steht. Dennoch gestatten Sie mir zu meinem ersten Kommentar noch einmal folgende Anmerkung. Finden wir den Weg-Zugang nicht gemäß der Empathie, werden wir mit Sicherheit auch NWE verkaufen, aber wir werden es deutlich schwerer haben. Jeder muss daher seinen eigenen Weg finden, um „Erfolgreich“ sein zu können. Ich für mich, kann klar sagen dass das nicht nur mein richtiger Weg ist, sondern auch der meiner Mitarbeiter. Und der Erfolg gibt mir-uns mit diesem pragmatischen Ansatz recht. Ihnen allen, wünsche ich weiterhin viel Erfolg, egal welchen Weg Sie auch wählen.


Dieter M. Hölzel

05.06.2014 - 09:36 Uhr

Verkäufer/Innen mit " Herzblut " kann man nicht zum Erfolg ausbilden, sie sind einfach so geboren, die mit weniger Erfolg meckern rum und alles was bei denen nicht klappt, da sind i m m e r die ANDEREN schuld.


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