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Autokonjunktur: 16,5 Prozent mehr Neuzulassungen

Der deutscher Automarkt ist weiter im Aufwind. Im Januar kamen 211.100 Pkw neu auf die Straße.
© Foto: David Hecker/ddp

Der deutscher Automarkt ist weiter im Aufwind. Laut Herstellerverbänden kamen im Januar 211.100 Pkw neu auf die Straße. Fast jeder zweite Neuwagen hatte einen Diesel unter der Haube.


Datum:
02.02.2011
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Die Autokonjunktur in Deutschland ist weiter auf Erholungskurs. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,5 Prozent auf 211.056 Pkw. Der gewerbliche Anteil sei mit 63,1 Prozent auffallend hoch gewesen, berichtete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch. Ähnlich stark präsentierte sich der Gebrauchtwagenmarkt: 481.813 Besitzumschreibungen bedeuteten ein Plus von 16,9 Prozent.

VDIK-Präsident Volker Lange geht davon aus, dass die Erholung bei den Neuzulassungen auch in den nächsten Monaten anhalten wird. "Die Auftragseingangszahlen lassen erwarten, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird", betonte er heute in Bad Homburg. Ähnlich äußerte sich VDA-Präsident Matthias Wissmann. Der ZDK sprach von "ersten ermutigenden Signalen" für die Kfz-Betriebe. Die Zahlen bestätigten die Erwartungen des Verbands, der für 2011 mit insgesamt etwa 6,2 Millionen Besitzumschreibungen und knapp über drei Millionen Neuzulassungen rechnet.

Mit 101.000 Einheiten belief sich der Dieselanteil im Januar auf starke 48 Prozent. 92,8 Prozent der fabrikneuen Autos entsprachen der Abgasnorm Euro 5. Der durchschnittliche CO2-Wert lag bei 148,5 Gramm pro Kilometer. Bei den Minis und Kleinwagen konstatierte das KBA noch keine Aufwärtsbewegung. "Die hohen Zuwachsraten bei den kleineren Fahrzeugen im Jahre 2009 wirken noch nach", so die Flensburger Behörde. Alle anderen Segmente legten zu.

Deutsche Marken wachsen zweistellig

Die deutschen Konzernmarken wiesen durch die Bank eine positive Januar-Bilanz auf. Im Schnitt legten sie um 21 Prozent zu. Smart steigerte sich mit plus 74,4 Prozent am stärksten. Die Ford-Neuzulassungen zogen um 21,7 Prozent an. Eine ähnliche Zuwachsrate erreichte auch VW (plus 21,1 Prozent). Opel machte gegenüber dem Vorjahresmonat 17,3 Prozent gut. Überdurchschnittlich verbesserten sich BMW/Mini (plus 31,2 Prozent) und Mercedes-Benz (plus 18 Prozent). Der Audi-Absatz kletterte um 11,4 Prozent.

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