Die Jobschmelze bei der Ford-Tochter Volvo setzt sich fort. Wegen der schwächelnden Autokonjunktur will der schwedische Hersteller weitere rund 2.000 Arbeiter und 700 Angestellte in seinem Heimatland vor die Tür setzen. Außerhalb Schwedens seien 600 Mitarbeiter betroffen, erklärte der neue Volvo-Chef Stephen Odell am Mittwoch. Zudem sollen weltweit 700 Beraterverträge nicht verlängert werden. Wegen der sich in den vergangenen Wochen rapide verschlechternden Marktbedingungen könne der am 12. September kommunizierte zusätzliche Abbau von 900 Stellen nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der weltweite Abschwung der Branche sei "drastischer als erwartet", so Odell. Volvo hatte bereits Ende Juni angekündigt, 2.000 Beschäftigte inklusive 500 Berater von den Lohn- und Gehaltslisten zu streichen. Nach der heutigen Entscheidung summiert sich der Jobabbau auf weltweit insgesamt 6.000 Mitarbeiter. (rp)
Autokrise: Volvo kürzt weitere Stellen
Die Jobschmelze bei der schwedischen Ford-Tochter setzt sich fort. Wegen der schwächelnden Autokonjunktur sollen zusätzlich 3.300 Beschäftigte den Hut nehmen. Damit summiert sich der Jobabbau auf weltweit 6.000 Mitarbeiter.