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Bilanz: VW-Finanzdienstleister mit Gewinnsprung

Frank Witter sieht die VW-Finanzdienstleister auf dem Weg an die Weltspitze.
© Foto: Walter K. Pfauntsch

Positive Überraschung: Der Geschäftsbereich steigerte 2013 das operative Ergebnis um 14,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Noch im Dezember war mit einem Wert auf Vorjahresniveau gerechnet worden.


Datum:
20.03.2014
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Der Finanzdienstleister von Europas größtem Autobauer Volkswagen hat 2013 beim Ergebnis überraschend deutlich zugelegt. Das operative Ergebnis stieg um 14,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, wie die Volkswagen Finanzdienstleistungen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Noch im Dezember war mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet worden.

Vorstandschef Frank Witter betonte, das Unternehmen sei dank der Konzernmarken in neuen und bestehenden Märkten gewachsen: "Auf unserem Weg, der weltweit führende automobile Finanzdienstleister zu werden, sind wir erneut ein gutes Stück vorangekommen."

Der Vertragsbestand der Volkswagen Finanzdienstleistungen stieg nach den Angaben um mehr als elf Prozent auf 10,7 Millionen. Wachstum gab es quer durch alle Bereiche von den Kundenfinanzierungen über das Leasing- bis zum Versicherungsgeschäft. Die Zahlen beinhalten neben den Ergebnissen der Volkswagen Financial Services AG auch die der VW-Finanzdienstleistungstöchter in den USA, Kanada, Argentinien und Spanien.

Beim Ausblick gab sich Witter zurückhaltend: "Für die Finanzdienstleistungen des Volkswagen Konzerns rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr mit einem Ergebnis, das nicht unter Vorjahresniveau liegen sollte." (dpa)

Die wichtigsten Kennzahlen 2013 im Überblick:

  • Operatives Ergebnis: 1,6 Milliarden Euro (plus 14,6 Prozent)
  • Bilanzsumme: 115,1 Milliarden Euro (plus 3,6 Prozent)
  • Vertragsbestand: 10,7 Millionen Verträge (plus 11,3 Prozent)
  • Neuverträge: 4,3 Millionen Verträge (plus 13,4 Prozent)
  • Kundenfinanzierungen: 4,9 Millionen Verträge (plus 8,7 Prozent)
  • Händlerfinanzierung: 13,2 Milliarden Euro Kreditvolumen (plus zwei Prozent)
  • Leasingverträge: Rund zwei Millionen Verträge (plus 9,7 Prozent)
  • Versicherungen: 3,8 Millionen Verträge (plus 15,7 Prozent)
  • Direktbankeinlagen: rund 21,3 Milliarden Euro
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