Nach der positiven Trendwende im April hat BMW seine Verkäufe im Mai weiter steigern können. Die Zahl der Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce legte um sieben Prozent auf 128.408 verkaufte Autos zu, teilte der Münchner Konzern am Freitag mit. Hauptverantwortlich für den Aufschwung war weiterhin der neue Mini. Die Kleinwagenmarke konnte ihren Absatz im Mai um mehr als 14 Prozent auf 19.864 ausgelieferte Wagen steigern. Seit Sommer 2001 seien nun mehr als eine Mio. Minis unter BMW-Führung vom Band gerollt, hieß es. Durch die Einführung des neuen X5 sowie des 3er-Coupés und -Cabrios konnte aber auch die Stammmarke um 5,8 Prozent auf 108.488 Auslieferungen zulegen. Die britische Luxusmarke Rolls-Royce übergab wie im Vorjahr 56 Phantom in Kundenhand. In den ersten fünf Monaten stieg der Konzernabsatz um gut zwei Prozent. Mit insgesamt gut 580.000 verkauften Autos liegt die BMW-Gruppe seit Jahresbeginn deutlich vor ihrem schärfsten Rivalen Mercedes. Die Stuttgarter verkauften zwischen Januar und Mai rund 26.000 Fahrzeuge weniger. Der Abstand zur florierenden VW-Tochter Audi beträgt fast 75.000 Auslieferungen. Vertriebsvorstand Michael Ganal kündigte für den Rest des Jahres noch steigende Wachstumsraten an: "Trotz wichtiger Modellwechsel liegen wir bereits in den ersten fünf Monaten dieses Jahres über Vorjahr und vor allen relevanten Wettbewerbern. Wir werden in den nächsten Monaten das Absatzwachstum weiter beschleunigen und damit unsere Spitzenposition ausbauen." (dpa/rp)
BMW nimmt dank Mini weiter Fahrt auf
Münchner Autobauer erzielt im Mai ein kräftiges Absatzplus und hält die Konkurrenz auf Distanz