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Brambach: "Der Meister-HU gehört die Zukunft"

Meister-HU: Harry Brambach ist für eine Erweiterung des bekannten Systems.
© Foto: ZDK

Auch das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg und der Baden-Württembergische Handwerkstag machen sich für das umstrittene Projekt stark. Eine Gefahr für die Prüfdienste sehen sie dadurch nicht.


Datum:
24.10.2012
1 Kommentare

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Das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg und der Baden-Württembergische Handwerkstag unterstützen die Forderungen der Branche, wonach künftig auch Werkstattmeister die Plakette der Hauptuntersuchung (HU) kleben dürfen. "Der Meister-HU gehört die Zukunft", sagte Kfz-Verbandspräsident Harry Brambach am Mittwoch in Stuttgart. Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle bezeichnete eine mögliche Neuregelung als "mittelstandsfreundliche Lösung, die den Autobesitzern das Leben einfacher macht und die Werkstätten als Servicedienstleister stärkt".

Dass der Bestand der Prüforganisationen durch die Meister-HU gefährdet wird, sehen Brambach und Möhrle nicht: "Das bestehende System wird lediglich um eine Option erweitert." Die Hauptuntersuchung im Autohaus sei bereits für drei Viertel aller Autofahrer Routine. Da die technische Ausstattung allen Anforderungen gerecht werde und auch die Qualifikation der Mitarbeiter denen der amtlich anerkannten Prüfer weitgehend entspreche, "ist es nur ein logischer Schritt, dass jetzt die Meister-HU eingeführt wird", betonte Brambach.

Die EU plant eine Neuregelung der Hauptuntersuchung für 2015. Derzeit läuft der Beratungsprozess. Ende September sprach sich der Bundesrat zwar für den Fortbestand des bisherigen Systems aus, ließ aber laut Brambach "eine Tür für die längst fällige Reform geöffnet". Nach Ansicht der Länderkammer sollte es künftig die rechtliche Möglichkeit geben, das "bewährte und hochqualifizierte System der Fahrzeugüberwachung in Deutschland (...) weiterzuentwickeln und Innovationen einzuführen." Für Brambach wäre die Werkstatt-HU "solch eine Innovation".

Gleichzeitig bekräftigte er, das duale System aus Überwachungsorganisationen und Kfz-Betrieben beibehalten zu wollen. Wie berichtet, lehnen TÜV, Dekra & Co. die Pläne strikt ab und wollen Prüfung und Reparatur weiter getrennt halten. Das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg vertritt die Interessen von 26 Innungen mit rund 4.400 Autohäusern, Werkstätten und Tankstellen. (rp)

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KOMMENTARE


Jörg Hansen

27.12.2012 - 16:08 Uhr

Totaler Schwachsinn diese Meister-HU! Was ist denn dann mit Unabhängigkeit und so weiter? Dann werden von den Meistern der Werkstätten Mängel gefunden die nicht vorhanden sind und so dem Kunden das Geld aus der Tasche gezogen!


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