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BVfK: Neues Schiedsgericht für B2B-Autohandel in Europa

B2B-Autovertrieb: Ein Schiedsgericht in Brüssel soll künftig Händlern schneller zu ihrem Recht verhelfen.
© Foto: Junial Enterprises / shutterstock

Das Projekt "Sicherer EU-Handel" arbeitet an einem Standard-Formularwerk, das den kompletten Angebots- und Verkaufsprozess begleiten soll. Der BVfK will die Details bei seinem Jahreskongress vorstellen.


Datum:
21.06.2012
1 Kommentare

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Verluste bei Vorauszahlungen, abweichende Ausstattungen, betrügerische Schneeballsysteme – der freie Autohandel will diesen Probleme beim An- und Verkauf von Fahrzeugen in der EU mit allgemeingültigen Regeln begegnen. Wie der Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) am Donnerstag in Bonn mitteilte, wurde dazu unter Mitwirkung der Autojuristen Kurt Reinking und Christoph Eggert ein Schiedsgericht für den europäischen B2B-Kfz-Handel mit Sitz in Brüssel begründet. Es soll künftig betroffene Händler schneller und einfacher zu ihrem Recht verhelfen.

Der Grundstein für das Großprojekt "Sicherer EU-Handel" wurde zu Jahresbeginn bei der gleichnamigen Konferenz in Bonn gelegt. Seitdem wird in Zusammenarbeit mit der European Car Dealer Association (ECDA) und der European Association of Independent Vehicle Traders (EAIVT) ein Standard-Formularwerk erarbeitet, das den kompletten Angebots- und Verkaufsprozess begleiten soll.

Die Details zu diesem Projekt will der BVfK im Rahmen seines Jahreskongresses am 14. Juli 2012 in Bonn vorstellen. Dort wird unter anderem auch über Gewährleistungsfragen, Tachomanipulation, Gelangensbestätigung bei steuerfreien EU-Binnenmarktlieferungen und Abmahnungsmissbrauch diskutiert.

Der BVfK wurde 2000 gegründet. Die Organisation vertritt die Interessen von über 800 Unternehmen aus dem Neu- und Gebrauchtwagenhandel sowie dem Kfz-Vermittlergeschäft. (rp)

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KOMMENTARE


Klaus

22.06.2012 - 11:28 Uhr

Dann bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt Wirkung zeigt und die schwarzen Schafe, die es leider wirklich gibt, vom Markt holt. Es sind diese schwarzen Schafe, die den Ruf des gesamten Re-Import-Geschäftes regelmässig schädigen. Dabei gibt es eine Vielzahl von Firmen, die europaweit arbeiten und dies absolut sauber und transparent tun.


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