Daimler will gemeinsam mit dem japanischen Chemieunternehmen Toray Industries künftig Leichtbauteile aus Karbonfasern für Autos entwickeln. Erste Teile könnten in drei Jahren in Serienfahrzeugen von Mercedes-Benz eingebaut werden, teilte der Autobauer am Mittwoch mit. Eine Sprecherin sagte, der Baustoff werde voraussichtlich zunächst in den Oberklasse-Baureihen eingesetzt. Die Unternehmen schlossen zunächst eine Entwicklungsvereinbarung. Die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zu einem späteren Zeitpunkt sei nicht ausgeschlossen, sagte die Sprecherin.
Die Bauteile aus Karbonfasern wiegen Unternehmensangaben zufolge bei gleicher Festigkeit bis zu 50 Prozent weniger als Stahlteile und sind 30 Prozent leichter als Aluminiumkomponenten. So sollen das Gesamtgewicht der Autos reduziert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. (dpa)