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Exklusive Sportwagen: Gumpert mit neuem Schwung

Gumpert Apollo: "starkes Marktinteresse"
© Foto: Gumpert Sportwagenmanufaktur

Nachdem der Insolvenzverwalter die Sportwagen-Produktion wieder zum Laufen brachte, verlängert sich nun langsam die Bestellliste. Auch das weltweite Händlernetz ist reaktiviert.


Datum:
13.11.2012
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Der angeschlagenen Sportwagenhersteller Gumpert sieht sich im Aufwind. Nachdem in der vorläufigen Insolvenzverwaltung bereits die Produktion wieder aufgenommen werden konnte, verlängert sich nun langsam die Bestellliste. "Wir werden voraussichtlich im nächsten Quartal vier bis fünf Autos verkaufen", teilte Geschäftsführer Roland Gumpert am Dienstag in Altenburg mit. Das weltweite Händlernetz sei reaktiviert worden. Deshalb rechnet Gumpert nun wieder mit Bestellungen aus Japan, China, der Türkei und dem Mittleren Osten.

"Wir gehen fest davon aus, dass wir einen Investor finden und die 25 Arbeitsplätze in Altenburg erhalten können", sagte Insolvenzverwalter Görge Scheid. Mit den in Verhandlung stehenden Aufträgen könne der Betrieb dauerhaft und nachhaltig saniert werden. Mit potenziellen Investoren würden erste Gespräche geführt.

Scheid berichtete von einem starken Interesse des Marktes für den Sportwagen Apollo: "Das zeigt, dass trotz einer Konjunkturflaute in der Autoindustrie weiterhin ein Platz für einen eigenständigen Sportwagenhersteller vorhanden ist." Nach seiner Ansicht verfügt der Apollo – im Unterschied zu den anderen in Insolvenz befindlichen Kleinserienherstellern Melkus und Artega – über "eigenständige technische Entwicklungen auf höchstem Niveau".

Kein Erfolg in China

Die Manufaktur hatte Ende August Insolvenzantrag gestellt (wir berichteten). Der Grund: Die Verkäufe auf dem Hauptabsatzmarkt China blieben hinter den Erwartungen des Managements zurück. Seit 16. Oktober läuft das Insolvenzverfahren.

Bereits Mitte 2010 steckte Gumpert in Zahlungsschwierigkeiten. Damals rettete ein Geldgeber aus Asien das vom ehemaligen Audi-Manager Roland Gumpert 2004 gegründete Unternehmen vor dem Aus. Der Supersportwagen Apollo wird seit 2005 in Handarbeit gebaut. Im vergangenen Jahr feierte als zweites Modell der Tornante auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere. (rp)

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